Zeuge ruft die Polizei

Tank leer im Drive-in: Fahrerin schwankt los, um Kraftstoff zu holen - „Überraschung“ bei Rückkehr

Eine Betrunkene, die mit ihrem Auto in einem Drive-in in Hagen liegenblieb, schwankte zu einer nahen Tankstelle, um neuen Kraftstoff zu holen. Dabei hatte sie die Rechnung wohl ohne die Polizei gemacht.
+
Eine Betrunkene, die mit ihrem Auto in einem Drive-in in Hagen liegenblieb, schwankte zu einer nahen Tankstelle, um neuen Kraftstoff zu holen. Dabei hatte sie die Rechnung wohl ohne die Polizei gemacht.

Einer betrunkenen Mercedes-Fahrerin ging ausgerechnet im Fastfood-Drive-in der Kraftstoff aus. Sie meldete sich kurzerhand beim Hintermann ab, um Kraftstoff zu holen. Bei ihrer Rückkehr erlebte sie ihr blaues Wunder.

Hagen - Eine Frau ist am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr in der Drive-in-Warteschlange einer Fastfood-Kette an der Herdecker Straße in Hagen aufgefallen. Wie die Polizei am Freitag berichtete, meldete ein 21-Jähriger, dass die Mercedes-Fahrerin augenscheinlich stark alkoholisiert sei.

Der Mann gab der Polizei zufolge an, dass das Fahrzeug der Frau kurz vor der Warenausgabe plötzlich ausging und nicht mehr starten wollte. Anschließend sei die Frau zu seinem Auto gelaufen und habe ihm mitgeteilt, dass der Tank leer sei. Die Frau verließ dann stark schwankend das Gelände und holte bei einer Tankstelle in der Nähe Kraftstoff für den Mercedes. Danach wollte sie ihre
Fahrt fortsetzen.

Doch dabei hatte sie die Rechnung ohne die Polizei gemacht. Diese hinderte die 38-Jährige daran und führte einen freiwilligen Atemalkoholtest mit ihr durch. Dieser ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Die Hagenerin musste daraufhin eine Blutprobe abgeben. Ihr Auto wurde nach ihrer Zustimmung durch die Beamten aus dem Drive-In-Bereich versetzt und ordnungsgemäß
auf dem Parkplatz abgestellt sowie verschlossen. Die Polizei stellte den Führerschein der Frau sicher. Sie erhielt eine Anzeige.

Heftige Vorwürfe, ebenfalls in Hagen: Eine Kita-Leiterin steht im Verdacht, Kindern körperliche und psychische Gewalt angetan zu haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare