Tier allein zurückgelassen

Bei eisigen Temperaturen am Waldrand: 17-Jährige rettet Hund vor dem Erfrieren

Ein trauriger Schäferhund.
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Eine 17-Jährige hat einen Schäferhund vor dem Erfrieren gerettet (Symbolfoto)

Eine 17-Jährige hat durch ihr sofortiges Handeln wohl einem Schäferhund das Leben gerettet. Das Tier war alleine an einer Bank am Waldrand angebunden - bei eisigen Temperaturen.

Hagen/Dortmund - Die 17-Jährige fand den Schäferhund nach Angaben der Bundespolizei am Freitagabend (29. Januar) alleine an eine Bank am Waldrand angebunden. Da sie keinen Besitzer ausfindig machen konnte und wegen der winterlichen Temperaturen, brachte sie den Hund zur Bundespolizei.

Gegen 22.30 Uhr meldete sich die 17-jährige aus Hagen bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Hagen, wie die Beamten weiter berichten. Sie gab demnach an, dass sie kurz zuvor an einer Sitzbank an der Hohensyburg - am Waldrand - einen Hund ohne Besitzer vorgefunden habe. Sie habe daraufhin den Bereich um die Sitzbank an dem Parkplatz an der Hohnsyburgstraße nach einem möglichen Besitzer abgesucht, aber niemanden antreffen können.

Hagen: 17-Jährige rettet Schäferhund vor dem Erfrieren

Wegen der winterlichen Temperaturen entschloss sie sich, den Hund loszubinden und der Polizei zu übergeben, heißt es weiter. Die Finderin und die Bundespolizisten konnten dem Bericht zufolge keine Marke, die auf einen Besitzer hätte hinweisen können, auffinden. Die Einsatzkräfte informierten die Feuerwehr in Hagen und das städtische Tierheim. Wenig später wurde der gerettete Hund von einer Mitarbeiterin der Stadt Hagen in Obhut genommen, so die Bundespolizei.

Der 17-Jährigen sprechen die Bundespolizisten ein großes Lob aus: „Vermutlich hat die 17-Jährige mit ihrem Herz für Tiere so dem altdeutschen Schäferhund das Leben gerettet.“

Hund in Hagen gerettet: Tierheime wegen Pandemie in schwieriger Situation

Und auch einen Hinweis zur derzeit besonders schwierigen Lage der Tierheime geben die Beamten: „Leider leiden aktuell auch die Tierrettungen unter der Pandemie. Die Spendenbereitschaft ist deutlich zurückgegangen und aufgrund er strengen Zugangskontrollen zu Tierheimen finden auch deutlich weniger potenzielle neue Besitzer der Vierbeiner den Weg dorthin.“

Einen furchtbaren Fund gab es vor Kurzem auf einem Autobahn-Parkplatz an der A46: Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Hagen hatte aufgeschnittene Labrador-Welpen gefunden.

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