Regierungsbeschäftigter bei der Polizei

Brüder schießen mit Schreckschusswaffe - arbeitsrechtliche Konsequenzen für 28-Jährigen?

Schreckschusswaffe
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Zwei Brüder haben am frühen Neujahrsmorgen in Hagen mit einer Schreckschusswaffe geschossen.

Zwei Brüder schießen am Neujahrsmorgen mit einer Schreckschusspistole in die Luft. Dann stellt sich heraus: Einer der beiden - ein 28-Jähriger - ist Angestellter der Polizei Hagen. Die Behörde prüft arbeitsrechtliche Konsequenzen.

Hagen - Am Neujahrsmorgen haben zwei Brüder (25 und 28 Jahre alt) in Hagen an der Altenhagener Straße gegen 0.20 Uhr mit einer Schreckschusswaffe in die Luft geschossen, wie die Polizei am Mittwoch, 6. Januar, berichtete. Die beiden Männer wurden demnach durch Polizisten in Gewahrsam genommen. Das Pikante an der Geschichte: Einer der beiden Brüder ist bei der Polizei angestellt.

Der 28-Jährige ist laut Polizei im Besitz eines kleinen Waffenscheins, der ihn zum Führen der Waffen berechtigt. Er erhielt dem Bericht zufolge eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Schießens außerhalb von Schießstätten ohne Schießerlaubnis. „Gegen seinen Bruder wurde eine Strafanzeige gefertigt, da er keinen kleinen Waffenschein besitzt“, so die Polizei weiter.

Brüder schießen mit Schreckschusswaffe - Polizei prüft arbeitsrechtliche Maßnahmen gegen einen von ihnen

Und: „Bei der polizeilichen Bearbeitung des Sachverhaltes hat sich herausgestellt, dass der 28-Jährige bei der Polizei Hagen als Regierungsbeschäftigter angestellt ist.“ Das Polizeipräsidium Hagen prüft aktuell arbeitsrechtliche Maßnahmen. Die Ermittlungen dauern an.

Ein großer Konflikt artete in Bad Oeynhausen zu einer Massenschlägerei aus, bei der rund 30 Personen beteiligt waren. Die Polizei musste zu einem Großeinsatz ausrücken - und brachte zunächst zwei Personen in Ingewahrsamnahme.

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