In Gütersloh

Tödlicher Arbeitsunfall: Hunderte Kilo schweres Metall-Element erschlägt Monteur

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Tödlicher Arbeitsunfall in Gütersloh: Auf einem Betriebsgelände wurde ein Monteur einer Fremdfirma von einem mehrere hundert Kilo schweren Metallteil erschlagen.

  • Tödlicher Arbeitsunfall in Gütersloh
  • Ein Monteur wurde von einem mehrere hundert Kilo schweren Metallteil erschlagen
  • Das Amt für Arbeitsschutz ermittelt

Gütersloh - Fassungslos standen die Einsatzkräfte am Dienstagvormittag vor dem Gebäude auf dem Gelände der Bertelsmann-Tochter Arvato in der Straße "An der Autobahn"/Ecke Lohnweg in Gütersloh, wo ein Arbeiter bei einem Unfall tödlich verletzt worden war. 

Wenige Minuten zuvor waren hier bei dem Dienstleistungsunternehmen Mitarbeiter einer Fremdfirma nach Polizeiangaben mit Montagearbeiten beschäftigt gewesen. Dabei war es zu dem tragischen Unglück gekommen.

Tödlicher Arbeitsunfall in Gütersloh: Schalldämpfer installiert

Die Arbeiten wurden nach Angaben von Polizei-Pressesprecher Maik Kohnert in einem technischen Anbau durchgeführt. Hier seien Abgasschalldämpfer an bereits bestehende Notstromaggregaten installiert worden.

Dieses mehrere hundert Kilo schwere Bauelement aus Metall stürzte offenbar bei den Montagearbeiten zu Boden.

Bei der Montage kam es den Angaben der Polizei zufolge zum Absturz eines mehrere hundert Kilo schweren Metallelements. Das herabstürzende Bauteil erfasste einen 48-jährigen Monteur aus Ahrensburg (Schleswig-Holstein). 

Tödlicher Arbeitsunfall in Gütersloh: Sofort Reanimation begonnen

Nachdem der Feuerwehr zunächst gemeldet worden war, der Mann sei eingeklemmt, war er aber noch vor dem Eintreffen der ersten Kräfte von Mitarbeitern des Unternehmens befreit werden.

Polizeibeamte nahmen noch vor Ort ihre Ermittlungen auf, zudem wurde das Amt für Arbeitsschutz der Bezirksregierung Detmold eingeschaltet

"Die Mitarbeiter starteten auch sofort mit der Laienreanimation", berichtete Thomas Köhler als Feuerwehr-Einsatzleiter. Die kurze Zeit später eintreffende Notärztin konnte dann aber nur noch den Tod des Mannes feststellen

Bei dem Unfall zog sich ein Kollege (58) des 48-Jährigen schwere Verletzungen am Bein zu. Er wurde nach einer ersten Behandlung an der Unfallstelle ins Krankenhaus eingeliefert, Lebensgefahr besteht nach Polizeiangaben bei ihm nicht.

Tödlicher Arbeitsunfall in Gütersloh: Hubschrauber angefordert

Die Feuerwehr war um 10.35 Uhr alarmiert worden, aufgrund der Meldung wurden die Kräfte der Berusfeuerwehr ebenso alarmiert wie die ehrenamtlichen des Löschzuges Spexard. Ferner rückte das Notarzteinsatzfahrzeug aus sowie Rettungswagen aus Gütersloh und Verl. 

Polizei und Feuerwehr waren mit starken Kräften in Gütersloh vor Ort.

Außerdem wurde Rettungshubschrauber Christoph 13 an die Unfallstelle gerufen. Weil die Notärztin aber nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte, musste der Helikopter wieder abbestellt werden. 

Tödlicher Arbeitsunfall in Gütersloh: Amt für Arbeitsschutz ermittelt

Polizeibeamte nahmen noch vor Ort ihre Ermittlungen auf, zudem wurde das Amt für Arbeitsschutz der Bezirksregierung Detmold eingeschaltet "und prüft nun die Einhaltung der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen", wie die Polizei mitteilte. 

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