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Holzklasse: Hocker statt Fahrersitz - Polizei staunt „nicht schlecht“

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Von: Kristina Köller

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Einen Holzhocker statt Fahrersitz - mit dieser „Sonderausstattung“ war ein 33-Jähriger in NRW unterwegs. Polizisten waren durchaus erstaunt.

Gütersloh - Als Beamte der Polizei Gütersloh (NRW) am frühen Mittwochmorgen, 18. Mai, einen VW kontrollierten, „staunten sie nicht schlecht über die hölzerne Ausstattung des Wagens“, heißt es in einem Bericht über den Vorfall wörtlich.

Statt auf einem Fahrersitz von der Stange saß der 33-jährige Autofahrer auf einem Holzschemel. Diesen hatte er auf zwei Spanplatten gestellt. Ein Gurtschloss war nicht Teil der Sonderausstattung, so die Polizisten weiter.

VW mit Holzhocker statt Fahrersitz - Polizei verwundert

Die Beamten untersagten dem Mann aus Harsewinkel die Weiterfahrt - auch weil er keine Fahrerlaubnis besitzt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Das sehen selbst erfahrene Polizisten bei einer Kontrolle nicht alle Tage: Einen Holzhocker als Fahrersitz.
Das sehen selbst erfahrene Polizisten bei einer Kontrolle nicht alle Tage: Einen Holzhocker als Fahrersitz. © Polizei Gütersloh

„Mit dem Hinweis auf die Lektüre des §35a StVZO, in welchem es unter anderem um die Beschaffenheit von Fahrersitzen geht, entließen die verwunderten Beamten den VW-Fahrer vor Ort“, heißt es abschließend.

Auch eine kuriose Geschichte: Mit dem Auto direkt zum Flieger - so hat sich das eine Frau an einem NRW-Flughafen vorgestellt. Sie verlangte freie Fahrt aufs Rollfeld.

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