Hubschrauber fliegt Frau in Spezialklinik

Mann fährt mit Auto seine Mutter um und greift zum Hammer - neue Details zum Familiendrama

Die Spurensicherung untersucht den Wagen, mit dem der Mann in Gütersloh auf seine Mutter zugehalten haben soll.
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Die Spurensicherung untersucht den Wagen, mit dem der Mann in Gütersloh auf seine Mutter zugehalten haben soll.

Schrecklicher Fall: Ein Mann soll nach ersten Ermittlungen der Polizei mit Absicht seine Mutter umgefahren haben. Die Frau wurde in einen Vorgarten geschleudert. Sie musste in eine Spezialklinik geflogen worden. Hintergrund der Tat könnte ein Familienstreit sein. 

  • Ein Mann soll in Gütersloh mit Absicht seine Mutter umgefahren haben

  • Die Frau wurde in einen Vorgarten geschleudert.
  • Hintergrund der Tat könnte ein Familienstreit sein. 

Gütersloh - Drama in Gütersloh: Ein Sohn (33)  fuhr nach ersten Ermittlungen der Polizei am Mittwoch (11. März) gegen 14.45 Uhr mit einem VW Arteon mit Absicht gegen das Auto seiner Eltern. Nach dem Zusammenstoß fuhr er nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft außerdem auf seine 60-jährige Mutter zu, die ausgestiegen war.

Auf der Straße wurde die Mutter von ihrem Sohn mit einem Hammer angegriffen. Dabei erlitt die Frau schwerste Verletzungen im Kopfbereich. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Bielefelder Spezialklinik geflogen, wo sie umgehend operiert werden sollte. 

In den Mittagsstunden des Mittwochs soll es in der Wohnung der Familie zum wiederholten Mal zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Sohn und seinen Eltern gekommen sein. Dabei wurde im späteren Verlauf offenbar auch der Skoda Oktavia des Vaters an der Beifahrerseite erheblich beschädigt. 

Schreckliche Tat in Gütersloh: Das Auto, mit dem ein Mann auf seine Mutter zugehalten haben soll, landete in einem Vorgarten.

Der Sohn soll mit seinem Volkswagen an der Straße Zur Grossen Heide in der Siedlung in Gütersloh-Friedrichsdorf gewartet haben, als sich die Eltern mit dem Oktavia auf dem Hummelweg in Richtung Kreuzung näherten. Sie erkannten den Wagen ihres Sohnes, die Frau als Beifahrerin stieg aus und ging über den Weg.

Dabei wurde sie von dem Pkw des Sohnes erfasst und in den Vorgarten geschleudert, auch der Pkw fuhr in den Vorgarten und zerstörte dabei die Einfriedung. Die schwerstverletzte Frau wurde an der Unfallstelle notärztlich behandelt und anschließend in eine Spezialklinik geflogen. Die Polizei sicherte den Tatort ab, am frühen Abend übernahm die Mordkommission des Polizeiprädiums Bielefeld die Ermittlungen.

Im Verlauf der Ermittlungen der eingesetzten Mordkommission verdichtete sich der Tatverdacht gegen den 33-Jährigen. Am Donnerstag fand seine Vorführung bei einem Bielefelder Amtsrichter statt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld erließ der Richter einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.

Ein Drama soll sich auch im Dezember in Bielefeld ereignet haben. Die Polizei wurde alarmiert, weil Hundegebell nicht nachließ. Dann stellte sich heraus: Eine Frau (34) wurde erwürgt. Ihr Nachbar (59) steht unter Mordverdacht.

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