Grünes Licht für "Public Viewing" auch nach 22 Uhr

DÜSSELDORF - Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen sollen bei der Fußball-Europameisterschaft "Public Viewig" auch nach 22 Uhr erlauben.

Die Landesregierung forderte Städte und Gemeinden am Sonntag auf, von den bestehenden Ausnahmeregelungen im Landes- Immissionsschutzgesetz Gebrauch zu machen. Für die Zeit der EM (8. Juni bis 1. Juli) und der Olympischen Spiele (27. Juli bis 12. August) könne die geltende Nachruhe für Freiluft-Veranstaltungen gelockert werden, heißt es in einem gemeinsamen Erlass von Umwelt-, Innen- und Sportministerium. Die Nachtruhe muss laut Gesetz normalerweise zwischen 22 Uhr und 6 Uhr eingehalten werden. Die Abendspiele bei der EM beginnen um 20.45 Uhr und sind erst nach 22 Uhr beendet.

Bei den Ausnahmegenehmigungen müsse aber das Ruhebedürfnis der Anwohner berücksichtigt werden. Störungen müssten so gering wie möglich ausfallen. Das Umweltministerium empfiehlt den Kommunen deshalb, laute Fan-Artikel wie Druckluftfanfaren oder Vuvuzelas beim "Public Viewing" zu untersagen. - lnw

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