Polizei sucht auch in Olpe nach Beweismitteln

Großrazzia in elf Städten gegen irakisch-syrische Rockergruppe "Al-Salam-313"

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Großrazzia gegen irakische Rocker.

[Update, 13.45 Uhr] Bei der Großrazzia gegen die irakisch-syrische Rockerorganisation "Al-Salam-313" ist nach Angaben von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch eine Person festgenommen worden. 800 Polizisten hätten landesweit 49 Objekte durchsucht, sagte Reul in Düsseldorf.

Düsseldorf - Bei acht Objekten seien Spezialkommandos der Polizei eingesetzt worden. Bei den Durchsuchungen wurden nach Reuls Worten Falschgeld, Drogen, Computer, Handys und Datenträger beschlagnahmt. 

Beschuldigt würden insgesamt 34 Personen überwiegend aus dem Irak und Syrien. "Nach dem bisherigen Stand war das ein erfolgreicher Schlag gegen die organisierte Kriminalität", sagte Reul.

Aktion über Monate vorbereitet

Die Polizeiaktion sei über Monate vorbereitet worden, sagte der NRW-Minister. Der Einsatz zeige, dass die Polizei in NRW "konsequent gegen jede Form der Kriminalität vorgeht". 

Die Arbeit der Ermittler fange jetzt aber erst an. Die Gruppe "Al-Salam-313" sei in der Öffentlichkeit bisher weniger diskutiert worden, aber der Polizei wohl bekannt gewesen. Ihr Aktionszentrum sei NRW. Ob sie über NRW hinaus oder auch im Ausland agiere, könne er noch nicht sagen, so Reul. Offen ließ Reul auch, ob es sich um einen Clan oder eine Rockergruppe handelt. 

Schwerpunkt des Einsatzes in Köln und im Ruhrgebiet

Der Schwerpunkt des Großeinsatzes lag laut Polizei im Raum Köln und dem Ruhrgebiet. Zusätzlich zu Köln und Essen durchsuchte die Polizei Objekte von Mitgliedern der Organisation in Duisburg, Bonn, Hünxe, Siegburg, Dortmund, Heiligenhaus, Velbert, Olpe und Krefeld. -dpa/lnw

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