Bewohner bleiben unverletzt

Großbrand in Sohlbach: Verheerendes Feuer frisst sich durch Wohnhaus

Die Feuerwehr Siegen hat in der Nacht zum Sonntag einen Großbrand in einem Wohnhaus gelöscht. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. 

Siegen - Der Alarm erreichte die Feuerwehr gegen 2.38 Uhr: In Sohlbach-Buchen stand ein zweistöckiges Einfamilienhaus samt Anbau in Flammen. 

Schon bei der Anfahrt ließ Einsatzleiterin Susanne Kaphammel weitere Kräfte nachfordern - eine starke Rauchsäule und meterhohe Flammen waren da aus dem hinteren Bereich des Einfamilienhauses weithin sichtbar.  

Flammen fressen sich bis zum Dach

Über zwei Drehleitern versuchten die Kräfte, die Flammen von oben zu bekämpfen, während weitere Trupps im Außenangriff gegen den Brand vorgingen.  Das Feuer hatte sich vom Anbau bis zum Dach des Wohnhauses gefressen. Schwierigkeiten bereitete den Einsatzkräften das Feuer hinter dem Haus, denn hier brannte in einer Garage ein Pkw ebenso ein Heizöltank, in dem sich rund 300 Liter Heizöl befanden. 

Durch die enorme Hitze war der Tank geschmolzen und das Heizöl brannte. Hier mussten die Feuerwehrmänner mit Schwerschaum versuchen, das Feuer in den Griff zu kriegen. Weil die Flammen aber schon den Dachboden erreicht hatten, gab es hier weitere Probleme, denn im geschlossenen Spitzboden befand sich im Inneren des Hauses nur eine kleine Luke - hier hatte sich die Hitze enorm gestaut, ein Durchzünden drohte.

Strom und Gas abgesperrt

Über die Drehleiter konnten die Einsatzkräfte schließlich mit einer Motorsäge das Dach öffnen und die Hitze mit einem Hochleistungslüfter herausblasen. Die in der Zwischenzeit auch eingetroffenen Bereitschaftsdienste von Elektrizitätswerk sowie der Siegener Versorgungsbetriebe sperrten den Strom sowie vorsorglich die Gaszufuhr in der Straße. 

Die Bewohner des alten Fachwerkhauses, ein Ehepaar mit Hund konnten sich unverletzt aus dem brennenden Haus retten. 

Insgesamt befanden sich über 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie des DRK im Einsatz. Gegen Morgen wurde die Versorgungseinheit der Feuerwehr alarmiert, um für die Einsatzkräfte ein Frühstück vorzubereiten. 

Das Haus gilt als unbewohnbar. Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben. 

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