Flüssigkeit tropft aus Lkw

Großeinsatz der Feuerwehr: Bestialischer Gestank und ein totes Tier

Eine grüne Bierflasche liegt auf dem Asphalt.
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Die Lache einer undefinierbaren Flüssigkeit hat für Unruhe bei der Feuerwehr geführt. Es war abgestandenes Bier.

Eine gelblich-braune Flüssigkeit hat für Aufruhe gesorgt: Sie sonderte markanten Gestank ab. In der Nähe der Lache befand sich ein totes Tier.

  • Übler Gestank löst Großeinsatz bei der Feuerwehr in Greverbroich aus
  • Ein toter Vogel liegt hinter dem Laster, der die unbekannte Flüssigkeit absondert.
  • Für den Gestank verantwortlich war schlechtes Bier.

Grevenbroich - Der Duft offenbar nicht mehr frischen Bieres in Kombination mit einem toten Vogel hat in Grevenbroich zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Die Feuerwehr sprach am Dienstag in einer Mitteilung von einem „der ungewöhnlichsten Einsätze der Grevenbroicher Feuerwehr seit Jahren“.

Ein Lastwagenfahrer war demnach auf der Suche nach dem Ursprung des Odeurs auf eine „gelblich-braune Flüssigkeit“ aufmerksam geworden, die aus einem anderen parkenden Lastwagen tropfte, hatte hinter dem Anhänger einen toten Vogel entdeckt - und schnell die Feuerwehr alarmiert. Auch in Dortmund kam es zu einem tierischen Einsatz: Drei Eichhörnchenbabys waren eingeklemmt. Eines hat es nicht überlebt.

Feuerwehreinsatz in Grevenbroich: Feuerwehr bemerkt markanten Gestank

Die ersten Feuerwehrleute „konnten den markanten Gestank bestätigen“, hieß es. Weil sich neben dem Laster eine größere Lache der „unbekannten Brühe“ gebildet habe, habe der Einsatzleiter dann einen Gefahrstoffeinsatz ausgelöst und das Gebiet weiträumig absperren lassen.

Einsatzkräfte legten Schutzanzüge an, um den vermeintlichen Gefahrenstoff zu bergen, der Einsatzleiter forderte zwei weitere Löschzüge an. „Zusätzlich beorderte er den Messtrupp der Feuerwehr Neuss zur Verstärkung sowie den Fachberater Chemie und eine Fachkraft der Unteren Wasserbehörde zur Einsatzstelle“, hieß es.

Markanter Gestank in Grevenbroich: „Gefährliche Chemikalien" waren abgestandenes Bier

Eingreifen mussten die Spezialisten aber nicht mehr: Feuerwehrleute öffneten den vermeintlich gefährliche Chemikalien enthaltenden Anhänger - und stießen auf „Tausende Dosen Bier belgischer, niederländischer, spanischer und polnischer Brauereien.“

Einige der Bierpaletten seien „offenbar schon vor einiger Zeit umgestürzt und unzählige Dosen leckgeschlagen“, hieß es. Erst neulich ist ein Bierlaster auf der A45 umgekippt und hat für Verkehrschaos gesorgt. Im Fall in Grevenbroich blieb allerdings ungeklärt, ob es einen Zusammenhang zwischen dem übelriechenden Alkohol und dem Ableben des Vogels gab.

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