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Gelten Schüler als getestet? Diese Corona-Regel gilt in NRW

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Von: Marcel Guboff

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Vorbei sind die Weihnachtsferien: In NRW ist die Schule wieder gestartet. Gelten Schüler deswegen jetzt wieder als getestet für 2G? Die Infos.

Hamm - In Nordrhein-Westfalen ist am 10. Januar der Betrieb in den Schulen nach den Weihnachtsferien wieder gestartet. Zum Alltag der rund 2,5 Millionen Schüler, Lehrer sowie dem gesamten Personal an den Schulen in NRW gehört auch der Schutz vor dem Coronavirus. Los ging es dabei mit Corona-Tests für sämtliche Beteiligte.

Deutsches LandNordrhein-Westfalen
Fläche34.098 km²
Bevölkerung17.925.570 (31. Dezember 2020)

Gelten Schüler in NRW als getestet? Die aktuelle Corona-Regel

Mit Re-Start der Schulen in NRW ging auch eine elementare Änderung bei den Corona-Tests einher*, wie wa.de* erklärt. Denn an den regelmäßigen Tests in den Schulen müssten jetzt auch Geimpfte und Genesene teilnehmen, wie Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) mitgeteilt hatte. Diese erweiterte Testpflicht solle für zusätzliche Sicherheit im Schulbetrieb sorgen. Die Corona-Tests reagieren laut Ministerium auf alle bekannten Virusvarianten - einschließlich der ansteckenderen Omikron-Variante, die in der Tat von Schnelltests erkannt wird*. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hatte eine entsprechende Einschätzung abgegeben.

Damit gibt es für Schüler in NRW eine wichtige Änderung im Alltag. Denn den Nachweis, den sie in einigen Bereichen als „Eintrittskarte“ benötigen, haben sie mittlerweile zurück. Fortan gilt wieder: Schüler gelten automatisch als getestet und - wenn 2G erforderlich ist - als immunisiert.

Nach der Definition der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW sind immunisierte Personen vollständig geimpfte und genesene Personen. Ihnen gleichgestellt sind demnach „Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren“ - vorausgesetzt, sie verfügen über einen negativen Testnachweis.

Corona in NRW: Schüler gelten wieder als getestete Personen - was aktuell gilt

Weiter heißt es: „Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen (...) als getestete Personen.“ In den zurückliegenden Weihnachtsferien galt dies also entsprechend nicht*.

Ein Teststreifen liegt am ersten Schultag nach den Sommerferien, nach einem Corona-Test, auf einem Mäppchen. In Mecklenburg-Vorpommern sind mit dem Schulstart am 3. Januar drei Tests pro Woche Pflicht.
Gelten Schüler in NRW als getestet? Die aktuelle Corona-Regel © Peter Kneffel/dpa

Darüber hinaus sind Schülerinnen und Schüler nach aktuellem Stand bis zum Ablauf des 16. Januar 2022 abweichend „zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten“ den immunisierten Personen gleichgestellt, wenn sie über einen negativen Testnachweis verfügen. Und Kinder bis zum Schuleintritt seien ohne Vornahme eines Corona-Tests getesteten Personen gleichgestellt, heißt es weiter in der aktuellen Regelung in Nordrhein-Westfalen. Eine aktualisierte Corona-Schutzverordnung für NRW wird infolge der jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse in Kürze erwartet.

Grundsätzlich bleibt es derweil bei dem bisherigen Testrhythmus für die Schüler: An den weiterführenden Schulen stehen dreimal wöchentlich Antigen-Selbsttests an. An den Grund- und Förderschulen sowie den Schulen mit Primarstufe bleibt es bei der Testung zweimal wöchentlich mit PCR-Lolli-Tests. Das immunisierte Schulpersonal soll jetzt dreimal pro Woche einen Antigen-Selbsttest oder einen Bürgertest durchführen. Das nicht immunisierte Schulpersonal soll weiterhin an den Präsenztagen in der Schule einen Antigen-Selbsttest unter Aufsicht in der Schule vornehmen oder einen Bürgertest vorlegen. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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