Rettung vor einfahrendem Zug

Buggy mit Kleinkind stürzt auf Bahngleise - Reisende und Polizisten reagieren sofort

Corona-Kinderbonus
+
Ein Buggy ist in Gelsenkirchen auf Bahngleise gestürzt. (Symbolfoto)

Ein Kleinkind im Buggy ist im Gelsenkirchener Hauptbahnhof auf die Gleise gestürzt. Reisende und Bundespolizisten reagierten sofort.

Gelsenkirchen - Ein Buggy mit einem Kleinkind ist am Hauptbahnhof in Gelsenkirchen über die Bahnsteigkante auf die Gleise gestürzt. Reisende und zufällig anwesende Bundespolizisten konnten das Kind vor einem wenig später einfahrenden Zug retten, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Den Angaben zufolge war am Freitagmorgen ein älterer Mann mit seinem Enkel, der in dem Sport-Kinderwagen saß, auf dem Bahnsteig. Als der Senior sich kurz umdrehte, um sich an einem Aushang zu informieren, habe sich der Buggy auf dem leicht abschüssigen Bahnsteig in Bewegung gesetzt und sei mit dem angeschnallten Kind an Bord über die Kante in den Gleisbereich gestürzt.

Die Beamten vermuten, dass der Mann die Feststellbremsen des Buggys nicht eingestellt hatte. Polizisten und Reisende bemerkten den Unfall sofort und konnten das leicht verletzte Kind rechtzeitig aus dem Streckenbereich holen. Wenige Minuten später sei an der Stelle ein Regionalexpress eingefahren.

Nach ersten Hilfsmaßnahmen brachten Rettungskräfte das Kleinkind und den unter Schock stehenden Gelsenkirchener ins Krankenhaus. - dpa

Ganz knapp war es am Freitag auch in Warstein. Eine Frau überquerte einen gesperrten Bahnübergang: Zentimeter entschieden über Leben und Tod - der Lokführer erlitt einen Schock.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare