Heißester Tag des Jahres in NRW: Erst bis zu 35 Grad, dann „Sturmböen und Hagel“
Bis Samstag kommt es in NRW zu einer kleinen Hitzewelle. Temperaturen von bis zu 35 Grad sind möglich. Dann folgt die Gewitter-Gefahr.
Hamm - Endlich kommt der lang ersehnte Sommer auch nach NRW – und läutet laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net „mit viel Sonnenschein das perfekte Bade- und Ausflugswetter“ ein. Seit Donnerstag klettern die Temperaturen immer weiter nach oben. Allerdings bleibt das schöne Wetter nur für kurze Zeit: Ab Samstagabend, 20. Juli, drohen die ersten Gewitter.
Kleine Hitzewelle in NRW: Temperaturen von bis zu 35 Grad
In den kommenden Tagen wird NRW von einer Hitzewelle überrollt. Dazu sind Temperaturen von bis zu 30 Grad aufwärts zu erwarten. Entlang des Rheins können am Samstag sogar zwischen 34 und 35 Grad erreicht werden. Diese sind „drückend schwül und unangenehm“, erklärt Wetterexperte Dominik Jung. Damit wäre der Samstag bisher der heißeste Tag des Jahres. Insgesamt sorgt das Hoch „Frederik“ für zahlreiche Sonnenstunden, womit sich ein Ausflug an den See lohnt.
Gewitter-Gefahr löst Hitzewelle in NRW ab: Regen, Sturmböen und Hagel
Ab Samstagabend ist es dann vorbei mit dem heißen Wetter. Die ersten Schauer und Gewitter ziehen im westlichen Teil NRWs auf und vertreiben die Sonne. Dabei ist mit „kräftigen Regenschauern, zum Teil mit Sturmböen und Hagel“ zu rechnen, so Jung. Ab Sonntag, 21. Juli, kühlen die Temperaturen auf 20 bis 25 Grad ab. Weiterhin gibt es kräftige Schauer und Gewitter.

Das kühlere Wetter zieht sich weiter durch die kommende Woche. Ab Montag, 22. Juli, bis Samstag, 27. Juli, ist es in NRW wechselhaft, mit „dichteren Wolkenfeldern“ und ein paar Schauern, heißt es von Jung. Wie Niklas Weise, Meteorologe bei Wetteronline berichtet, bestätigt sich damit die diesjährige Siebenschläfer-Regel: „Die wechselhafte Witterung aus dem Siebenschläferzeitraum vor gut drei Wochen zieht sich bisher wie ein roter Faden durch diesen Sommer“.