Verfolgungsjagd über 60 Kilometer - Autofahrer rammt Streifenwagen

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Symbolbild

Ein Autofahrer hat sich eine gefährliche Verfolgungsjagd mit mehreren Streifenwagen der Polizei geliefert. Jetzt hat er gleich einige Probleme.

Osnabrück/Rheine - Wie die Polizeidirektion Osnabrück am Dienstag mitteilte, fuhr der 26-Jährige am Montagabend bei einer Verkehrskontrolle in Bad Iburg einfach davon. Mit hoher Geschwindigkeit sei er über die Bundesstraße 51 auf die Autobahn 30 in Richtung Niederlande gerast.

Am Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück rammte er mit seinem Wagen ein Polizeiauto, das sich vor ihn gesetzt hatte. Das Fahrzeug wurde beschädigt, Menschen wurden nicht verletzt. Erst nach rund 60 Kilometern gelang es der Polizei, den Fahrer nahe Salzbergen im Emsland zu stoppen.

Der 26-Jährige hatte keine Fahrerlaubnis und war laut Polizei zur Fahndung ausgeschrieben. Außerdem war er betrunken, mit einem Alkoholwert von über einem Promille. Weil seine beiden Mitfahrer mit dem Fluchtversuch nicht einverstanden waren, muss er sich nun neben der gefährlichen Straßenverkehrsgefährdung auch wegen des Vorwurfs der Freiheitsberaubung verantworten. - dpa

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