Nächtliches Drama

Frau in Wohnung ermordet - Mutmaßlicher Mörder stirbt wenig später bei Autounfall

Ein Auto hat sich bei einem Unfall überschlagen.
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Bei einem Autounfall ist ein Mann ums Leben gekommen. Dieser steht zudem unter Tatverdacht, zuvor eine Frau ermordet zu haben

[Update, 14.59 Uhr] Nächtliches Drama: Ein Mann hat offenbar zunächst seine Frau getötet und danach sich selbst bei einem Unfall. Sein Pkw prallte auf einer Landstraße gegen einen Baum. Die Ermittlungen dauern an.

Castrop-Rauxel - In Castrop-Rauxel hat - ersten Informationen zu Folge - ein 52-jähriger Mann am Mittwochabend zunächst seine 49-jährige Frau getötet und danach sich selbst.

Die gemeinsame Wohnung im Ortsteil Habinghorst wurde noch in der Nacht Schauplatz einer kriminaltechnischen Untersuchung - dort war die Frau tot gefunden worden. Spezialisten der Kriminaltechnischen Untersuchung (KTU) in weißen Spurensicherungsanzügen waren lange an dem Mehrfamilienhaus im Einsatz, bevor ein Bestatter die Tote bergen konnte.

Der dringend tatverdächtige 52-jährige Mann hatte alleine einen schweren Verkehrsunfall in der Nähe des Tatortes: Sein Pkw prallte frontal gegen einen Straßenbaum und überschlug sich. Dabei kam er ebenfalls ums Leben. Der 52-Jährige hat seinen Wagen laut Polizei offenbar absichtlich gegen einen Baum gelenkt. Im Auto wurde ein Abschiedsbrief mit Hinweisen gefunden, dass er seine Frau getötet hatte. Dieser führte die Beamten zu der Wohnung.

Die Ermittlungen zu dem vermeintlichen Drama dauern an.

Kürzlich kam es zu einem schweren Verkehrsunfall in NRW. Vorausgegangen war wohl ein Illegales Autorennen. Ein BMW hatte sich bei hohem Tempo überschlagen, wobei sich der Fahrer des Wagens schwer verletzte.

Hinweis der Redaktion: Wir berichten in der Regel nicht über Selbsttötungen, weil leider durch die Berichterstattung die Nachahmerquote erhöht wird. Wir machen eine Ausnahme, wenn Suizide durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie sich selbst in einer Krisensituation befinden, suchen Sie sich bitte Hilfe, beispielsweise bei der Telefonseelsorge (Tel. 0800-1110111). 

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