Sex-Date in Köln war vorgetäuscht

Mann tappt in "Venusfalle", sorgt aber für Festnahme - weitere Opfer?

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Symbolbild

Köln - Nach einem vorgetäuschten Sex-Date, bei dem ein 26-Jähriger zunächst Opfer eines Raubes wurde, hat die Polizei Köln in der Nacht zu Dienstag ein Räuber-Pärchen in einem "Stunden-Appartement" in Köln-Mülheim festgenommen. Außerdem sei das schlafende, 16 Monate alte Kind der Tatverdächtigen in die Obhut des Jugendamtes übergeben worden, so die Polizei.

"Die nächtliche Verabredung über ein Sex-Datingportal entpuppte sich für den 26-Jährigen als 'Venusfalle'. In dem Appartement, in dem er auf die junge Frau (21) treffen sollte, wartete sie nur scheinbar alleine.

Im Bad traf der 26-Jährige auf ihren Freund (28), der dem Date eine unangenehme Wendung gab, indem er dem jungen Mann mit einem Schlagstock drohte, ihm das Geld abnahm und aus der Wohnung warf", hieß es aus der Pressestelle des Polizeipräsidiums Köln.

Dann schnappte die nächste Falle zu - die der Polizei...

Die Forderung des Räubers, die Polizei aus dem Spiel zu lassen, sei allerdings ins Leere gelaufen: "Der 26-Jährige wählte die 110, so dass wenig später eine weitere Falle zuschnappte - die der Polizei", so die Ermittler.

Die Polizei prüfe nun anhand weiterer Chatverläufe der 21-Jährigen, ob sie und ihr Freund möglicherweise noch andere "Kunden" ausgeraubt haben könnten, teilte die Polizei weiter mit.

Tatverdächtige werden dem Haftrichter vorgeführt

Beide Tatverdächtige haben keinen festen Wohnsitz und sollen einem Haftrichter vorgeführt werden. - eB

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