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Frau aus Werne uriniert auf Parkplatz - Aggressionen gegen Bundespolizei

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Von: Kristina Köller

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Eine Frau aus Werne ist am Hauptbahnhof Dortmund aufgefallen - weil sie auf einen Parkplatz urinierte. Gegenüber der Bundespolizei zeigte sie sich äußerst aggressiv. In ihrer Tasche fanden sich Drogen.

Dortmund/Werne - Die Bundespolizei kontrollierte Sonntagnacht (31. Juli) am Dortmunder Hauptbahnhof (NRW) eine Frau, die dort ihre Notdurft verrichtete. Die 54-Jährige reagierte äußerst aggressiv und beleidigte den Beamten, heißt es in der Pressemitteilung von Montag. In der Handtasche der Frau befand sich eine größere Menge Betäubungsmittel, heißt es weiter.

Doch der Reihe nach: Dem Bericht zufolge befand sich ein Bundespolizist gegen 23 Uhr mit seinem Diensthund auf einem Streifengang, als er am Hauptbahnhof die 54-Jährige bemerkte. Die Frau urinierte auf einem Parkplatz.

Hauptbahnhof Dortmund: Frau aus Werne reagiert aggressiv aus Bundespolizisten

Der Beamte forderte die Frau auf, das zu unterlassen und sich zu entfernen. „Doch die Frau aus Werne reagierte sofort aggressiv und beleidigte den Beamten mehrfach. Zudem verweigerte sie die Herausgabe ihre Personalien und versuchte sich unerkannt zu entfernen“, heißt es weiter.

Die laut Bundespolizei augenscheinlich alkoholisierte Deutsche ging der Schilderung zufolge mehrfach auf den Hund zu und riskierte einen Biss. Der Hund konnte ihr jedoch ausweichen. Währenddessen beleidigte die Frau den Beamten weiterhin permanent.

Hauptbahnhof Dortmund: Frau aus Werne hat Drogen in der Handtasche

Hinzugerufene Einsatzkräfte brachten die Frau zur Bundespolizeiwache. Vor Ort wurde sie erneut aggressiv und versuchte, die Polizisten körperlich anzugreifen. Die Frau versuchte immer wieder, den Zugriff auf ihre Handtasche zu unterbinden, sperrte sich und leistete Widerstand.

In der Handtasche konnten schließlich zwei Verpackungseinheiten mit insgesamt 200 Gramm Haschisch und eine Konsumeinheit Kokain aufgefunden werden. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab, dass die Wernerin mit 1,6 Promille alkoholisiert war.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

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