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Gefahrengut-Transporter verliert Flüssigkeit auf der A2

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Von: Andreas Eickhoff

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Einsatz auf der A2: Ein Gefahrenstofftransporter wurde gestoppt.
Einsatz auf der A2: Ein Gefahrenstofftransporter wurde gestoppt. © Eickhoff

Auf der Autobahn 2 in Nordrhein-Westfalen wurde ein Gefahrenguttransporter gestoppt. Der Lkw verlor eine Flüssigkeit.

Gütersloh - Ein Lkw-Fahrer wollte 25 Tonnen des Produktes nach Magdeburg bringen, er wurde jedoch auf der A2 gestoppt. Im Bereich Oelde meldeten sich Autofahrer bei der Polizei und berichteten, dass etwas vom Auflieger tropfte. Schließlich war am Auflieger die Gefahrnummer 80 und die UN-Nummer 3260 angebracht.

AutobahnA2
Länge473 km

Gefahrenguttransporter verliert Flüssigkeit auf der A2

Ein Streifenwagen der Autobahn-Polizei Stukenbrock entdeckte den Transporter gegen 9.30 Uhr schließlich an der Anschlußstelle Gütersloh und hielt ihn auf dem Rastplatz Sürenheide an. „Die Berufsfeuerwehr und der Löschzug Spexard wurden mit gut zwei dutzend Einsatzkräften zum Gefahrguteinsatz alarmiert“, berichtete Andreas Pollmeier vom Führungsdienst.

Die Tropfen wurden vor Ort analysiert und waren leicht sauer, ferner wurde mit dem Unternehmen Rücksprache gehalten. Ein Feuerwehrmann unter einem leichten Spritzschgutzanzug dichtete schließlich den Heckbereich der Mulde ab, anschließend fuhr der Lkw unter Polizei- und Feuerwehrbegleitung zu einem Abfallentsorger nach Avenwedde.

Wasser tropft von Gefahrenguttransporter: Rastplatz auf A2 gesperrt

Der Grund für den Flüssigkeitsaustritt: Vermutlich, um eine größere Staubentwicklung zu vermeiden, war der Auflieger vor dem Start bei einer Firma in Duisburg mit Wasser benetzt worden. Vermutlich hatte man es in Duisburg etwas zu gut gemeint und zu viel Wasser auf das Produkt gegeben.

Die Autobahnmeisterei hatte zwischenzeitlich die Zufahrt zu dem Rastplatz Sürenheide gesperrt, nach rund 90 Minuten konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.

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