Bilderrundgang: So lebt Familie Saad in der Unterkunft Wimbern

Bilderrundgang: So lebt Familie Saad in der Unterkunft Wimbern
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Saad und seine Familie aus Syrien: Der 34-Jährige Syrer floh mit seiner 27-jährigen Frau Adlah und seinen beiden Kindern im Oktober vergangenes Jahres aus Syrien, weil er als Kurde im Nordosten seines Heimatlandes nicht mehr sicher war. In Deutschland erhoffe er sich Schutz für seine Familie, erzählt er. Auch der Großteil seiner Verwandten sei nach Europa geflüchtet. Für ihn ging es von Syrien über die Türkei nach Bulgarien. Vor dort kam die Familie mit dem Zug nach Österreich und Deutschland.
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Die ZUE in Wickede-Wimbern:  Nach über acht Monaten Flucht lebt die syrische Familie in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Wickede-Wimbern, einem Dorf mit über 800 Einwohnern. Das ehemalige Krankenhaus wird seit April 2014 für Asylbewerber aus aller Welt genutzt. Bis zu 480 Flüchtlinge können aufgenommen werden, im Notfall sogar 800.
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Die Zimmer: In diesem Zimmer leben Saad, seine Frau Adlah und die Kinder Judi (6) und Hawal (3). Familien bekommen ein eigenes Zimmer, Alleinreisende leben zusammen in einem Raum. Saad schätzt an der Unterkunft vor allem die Sauberkeit. „So sauber“, sagt er immer wieder und erzählt, dass in bulgarischen Camps andere Verhältnisse geherrscht hätten.
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Die Malteser:  Der Betreuungsdienst in der ZUE wird von Maltesern übernommen. Insgesamt 70 Leute gehören zum Personal. Viele von ihnen waren selbst einmal Asylbewerber. Dadurch herrscht auch unter der Beschäftigten einen große Sprachvielfalt, die den Umgang mit den Flüchtlingen erleichtert.
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Die Wäscherei:  Bei Hunderten von Menschen kommt jeden Tag eine Menge an Wäsche zusammen. In der Wäscherei laufen deshalb durchgängig die Trommeln. Beaufsichtigt wird das von den Asylbewerbern selbst. Die Malteser bieten den Asylbewerbern an, gegen ein geringes Entgelt zu helfen.
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Die Kleiderkammer: Auch in der Kleiderkammer helfen Flüchtlinge anderen Mitbewohnern bei Auswahl und Ausgabe von Anziehsachen. Die Regale sind teils durch Spenden, teils durch neu gekaufte Artikel gefüllt. Unterwäsche wird beispielsweise fast ausschließlich neu erworben – aus Hygienegründen.
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Die Taschengeldausgabe: Jeden Dienstag bekommen Saad und die anderen Bewohner der ZUE ihr Taschengeld. Eine lange Schlange bildet sich dabei hinter der Ausgabestelle. Sicherheitskräfte sorgen dafür, dass alles problemlos abläuft.
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Das kranke Kind: Der 34-Jährige Syrer floh mit seiner 27-jährigen Frau Adlah und seinen beiden Kindern, weil er als Kurde im Nordosten seines Heimatlandes nicht mehr sicher war.
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Die Krankenversorgung: Die Krankenstation der ZUE erinnert noch an die frühere Nutzung des Gebäudes. Allen Bewohnern wird dort geholfen. Weil die Menschen aus der ganzen Welt nach Wimbern kommen, ist die Gefahr von Krankheiten groß. Impfungen sind wichtig. Auch Schwangere müssen regelmäßig betreut werden.

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