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18-Jährige rast durch die City: Führerschein, Papas Fiat 500 und Handy futsch

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Symbolbild © dpa

Ihren im August 2017 ausgestellten Führerschein ist eine 18-jährige Dortmunderin wieder los - und nicht nur den: Die Fahrerlaubnis, den auf Papa zugelassenen Fiat 500 und ihr Mobiltelefon stellte die Polizei am Montagabend sicher.

Dortmund - Einem Zivilteam war die aggressive Fahrweise der jungen Frau laut einer Pressemitteilung am Montag gegen 22.20 Uhr aufgefallen. 

"Mit hastigen Spurwechseln und dichtem Auffahren leistete sie sich in der Innenstadt ein Rennen mit zwei noch unbekannten Mercedes-Fahrern. Die Polizisten filmten die Raser mit einer Dashcam", hieß es am Dienstag.

Bei erlaubten 30 km/h sei die 18-Jährige mit ca. 80 km/h durch eine Baustelle auf dem Königswall gefahren. "Sie und die Mercedes-Fahrer missachteten während der rasanten Fahrt über den Wallring in der Dortmunder Innenstadt auch Ampelanlagen. Spitzenwert auf dem Wall: knapp 100 km/h", so die Polizei.

Mobiltelefon gilt als Beweismittel

Für die junge Frau und ihre beiden Beifahrerinnen habe die Raserei in einer Seitenstraße des Ostwalls ihr Ende gefunden. Dort hätten die Polizisten den Kleinwagen angehalten.

"Ein Abschleppunternehmen transportierte den sichergestellten Fiat 500 ab. Der Wagen gehört dem Vater der Fahrerin. Ihren Führerschein und auch ihr Mobiltelefon musste die Dortmunderin ebenfalls abgeben. Das Mobiltelefon stellte die Polizei als Beweismittel sicher", teilte die Polizei mit.

Polizei stellt klar: Diskutieren ist zwecklos

Die stellt unmissverständlich klar: "Raser sollten auch an diesem Beispiel lernen: Sobald die Rechtsgrundlage besteht, wird die Dortmunder Polizei nach illegalen Rennen die Fahrzeuge und Führerscheine der erwischten Beteiligten an Ort und Stelle sicherstellen oder beschlagnahmen - diskutieren ist zwecklos."

Schon in der Nacht von Freitag auf Samstag hatten Beamte der Dortmunder Polizei bei einem weiteren Einsatz gegen Raser, illegales Tuning und Ruhestörung 120 Pkw und 132 Personen kontrolliert. Nach Rennen wurden drei Führerscheine an Ort und Stelle beschlagnahmt. In zwölf weiteren Fällen drohen Fahrverbote. - eB

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