Zum Glück wird niemand verletzt

Oldtimer und Carport brennen aus: Enormer Sachschaden - Polizei äußert sich zur Ursache

Mit der Wärmebildkamera übrprüfte die Feuerwehr den Brandort nach den Löscharbeiten auf versteckte Glutnester.
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Mit der Wärmebildkamera übrprüfte die Feuerwehr den Brandort nach den Löscharbeiten auf versteckte Glutnester.

Bei einem Garagenbrand in der Feldstraße in Finnentrop-Lenhausen ist erheblicher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat nun Angaben zur Brandursache gemacht.

Update, 20. April, 15.10 Uhr: Nach dem Brand eines Carports und zweier darunter abgestellter Autos in Finnentrop-Lenhausen hat sich die Polizei am Montag zur Ursache des Feuers geäußert. Demnach hätten der Brandermittler der Polizei sowie ein von der Staatsanwaltschaft eingesetzter Brandsachverständiger festgestellt, dass ein technischer Defekt an einem Rasenmähertraktor den Brand am vergangenen Donnerstag verursacht hätten. "Der Gesamtschaden liegt im hohen fünfstelligen Bereich", teilte die Polizei mit.

Brand in Lenhausen: So berichteten wir am Freitag

Lenhausen - Dass es bei vielen Einsätzen der Feuerwehr um jede Minute geht, wurde am späten Donnerstagabend in Finnentrop wieder deutlich: Als die Lenhauser Einheit kurz nach 22 Uhr am Einsatzort eintraf, standen ein Carport und eine Dachterrasse mit zahlreichen Holzelementen bereits im Vollbrand. 

Die Flammen erreichten sogar schon das Nachbarhaus, dort brannten bereits Fensterrahmen. Sofort wurde das Alarmstichwort auf "Feuer 3" erhöht - und die Einheiten Finnentrop, Bamenohl, Heggen und Rönkhausen in die Feldstraße gerufen. 

Am Schluss kämpften etwa 80 Feuerwehrleute gegen die Flammen, was nicht nur schnell, sondern auch effektiv gelang. Ein massives Übergreifen auf das bereits beschädigte Nachbarhaus konnte verhindert werden, selbst das ursprüngliche Wohnhaus blieb vom Schlimmsten verschont. Bereits nach weniger als einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle.

Feuer im Sauerland: Massiver Löschangriff

Ursprünglich war die Einheit aus Lenhausen zu einem sogenannten "Feuer 2" gerufen worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war aber schnell deutlich geworden, dass durch das große Feuer eine Gefahr für das angrenzende Wohnhaus sowie das Nachbarhaus bestand. 

Durch einen massiven Löschangriff mit acht E-Rohren sowie über die Drehleiter aus der Luft, konnten die Flammen schnell unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend erfolgten umfangreiche Nachlöscharbeiten und eine Kontrolle mittels Wärmebildkamera. 

Da die beiden Hausbewohner rechtzeitig das Haus mit ihrem Hund verlassen konnten, wurde bei dem Einsatz niemand verletzt. Dennoch fiel einer der beiden Oldtimer in der Garage den Flammen zum Opfer und brannte vollständig aus. 

Feuer im Sauerland: Ursache und Schadenshöhe offen

Vor Ort konnten zur Brandursache und zur genauen Schadenshöhe noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei ermittelt.

Tobias Hilgering, Pressesprecher der Finnentroper Wehr sagte zur Beurteilung des Schadenbildes: "Im Moment können wir noch nicht sagen, wie schwer das Haus wirklich beschädigt ist". Immerhin könne auch Löschwasser Probleme bereiten, und davon kamen große Mengen zum Einsatz. 

Der Nachschub funktionierte: "Die Wasserversorgung ist in diesem Gebiet wirklich gut", so Hilgering. Trotzdem blieben von Terassenaufbau und Carport nur noch verkohlte Balken übrig. Und auch in der angrenzenden Doppelgarage haben die Flammen wohl gewütet. Da wirkte es wie ein Wunder, dass bereits nach einer guten Stunde über ein Ende des Einsatzes nachgedacht werden konnte.

Mit der Wärmebildkamera wurden noch letzte Glutnester aufgespürt, viele Schläuche wurden schon eingerollt und verladen. Klar war aber: Ohne Brandwache geht es in dieser Nacht nicht.

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