Zweimal in fünf Tagen hat ihn die Polizei angehalten

Autofahrer rast gegen Leitplanke und fährt mit geplatzten Reifen weiter - die Polizei kennt ihn schon

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Aufgeflogen ist der Mann, weil er nur wenige Tage zuvor von der Polizei aufgehalten wurde. Auch dieses Mal hatte er keine weiße Weste.

Dortmund - Bei einer Verkehrskontrolle am Mittwochmorgen ist Beamten der Polizei Dortmund ein alter Bekannter aufgefallen. Sie hielten den Mann an - und bewiesen damit den richtigen Riecher. Denn aus seiner letzten Begegnung mit der Polizei nur wenige Tage zuvor hatte er offenbar nicht gelernt.

Es war gegen 8.15 Uhr, als die Beamten den 36-jährigen Dortmunder an der Kontrollstelle auf der Bornstraße in seinem Auto erblickten. Weil er ihnen bereits vor fünf Tagen einigen Stoff - nicht nur zum Schreiben von Strafanzeigen - geliefert hatte, entschieden sie sich, ihn zu kontrollieren.

Ein Vergehen nach dem anderen

Dabei kam heraus, dass der 36-Jährige keine Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Zusätzlich war das Auto, das er fuhr, bereits außer Betrieb gesetzt und die daran befindlichen Kennzeichen als gestohlen gemeldet. Ebenso wie weitere Kennzeichen, die die Einsatzkräfte noch im Fahrzeug fanden. Als seien dies nicht Vergehen genug, deuteten auch noch mehrere Anzeichen deuteten darauf hin, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

All diese Erkenntnisse führten dazu, dass der 36-Jährige der nächstgelegenen Polizeiwache zugeführt werde. Hier wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er die Wache wieder verlassen - zu Fuß statt mit fahrbarem Untersatz.

Nicht der erste Fahrentzug

Dass er das Führen eines solchen zu unterlassen hat, hätte er eigentlich bereits vor fünf Tagen lernen sollen. Am 12. Juli war der Dortmunder nämlich ähnlich negativ aufgefallen. Auf ihn aufmerksam geworden waren Beamte der Polizei gegen 7.40 Uhr. Zeugen hatten einen Unfall auf der Brackeler Straße gemeldet, bei dem sich ein Auto mitsamt Anhänger gedreht hatte und mit der Leitplanke kollidiert war. Anschließend hatte der Wagen jedoch seine Fahrt fortgesetzt.

Auf der B 236 in Richtung Süden erblickten die Beamten kurze Zeit später das beschädigte Unfallauto und hielten es im Bereich der Anschlussstelle Dortmund-Schüren an. Das Fahrzeug fuhr wohlbemerkt zu diesem Zeitpunkt bereits mit einem geplatzten Hinterreifen und einem durch den Unfall heraushängenden defekten Scheinwerfer vorn. Im Wagen trafen die Polizisten den 36-Jährigen an. Der natürlich auch zu diesem Zeitpunkt schon keine Fahrerlaubnis vorzeigen konnte. Der Rest klingt ähnlich: Anzeichen eines vorangegangenen Drogenkonsums, Kennzeichen als gestohlen gemeldet, Anhänger ebenfalls.

Es folgten auch hier eine Blutprobenentnahme und weitere polizeiliche Maßnahmen auf einer Polizeiwache. Die Ermittlungen dauern an.

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