Überholmanöver trotz Gegenverkehr

Mit 120 km/h durch die 50er-Zone – dann beschleunigt Extrem-Raser auf 200

Mit 120 Kilometern pro Stunde rast ein leichtsinniger Autofahrer innerhalb geschlossener Ortschaft durch die Gegend. Trotz Gegenverkehrs kommt es zu gefährlichen Überholmanövern.

Dortmund - Seine vermutlich vorerst letzte Fahrt mit einem Auto hat in der Nacht zum Donnerstag ein 25-jähriger Dortmunder gemacht. Die Polizei beschlagnahmte sein Auto nach einer absurd gefährlichen Fahrt durch Dortmund. (News aus Nordrhein-Westfalen)

StadtDortmund
RegierungsbezirkArnsberg
Fläche280,7 km²
Einwohner588.250 (31. Dez. 2019)

Extrem-Raser in Dortmund unterwegs: Mit 120 km/h durch die 50er-Zone

Im Rahmen einer mobilen Kontrolle gegen die Raserszene fiel den Beamten um kurz nach Mitternachtein Auto am Königswall auf. Das Fahrzeug fuhr mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit, bis zu circa 120 km/h innerhalb der geschlossenen Ortschaft. Er raste über die Rheinische Straße und der Unionstraße in Richtung Norden. Trotz Gegenverkehr überholte der Fahrer auf der Sunderstraße im Bereich einer Fußgängerfurt.

„Dass er dort keinen Blinker gesetzt hatte, passte ins Bild der rücksichtslosen Fahrweise“, kommentierte die Polizei das Fahrverhalten des 25-jährigen Dortmunders in ihrer Pressemitteilung. Ehe die Beamten den Mann anhalten konnten, um dessen gefährliche Fahrt zu stoppen, beschleunigte dieser auf einer autobahnähnlichen Verbindungsstraße noch einmal auf 200 km/h.

Bei der Kontrolle zeigte sich der 25-Jährige nach Angaben der Polizei Dortmund uneinsichtig. Die genauen Worte, mit denen er die Beamten beleidigte, wurden nicht öffentlich gemacht. Eine Anzeige erwartet der aufmüpfige Raser dafür dennoch. Außerdem muss er sich einer Strafanzeige wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten. Die Polizei beschlagnahmte sowohl sein Auto als auch sein Mobiltelefon.

Erst vor wenigen Tagen kam es zu einer ähnlich spektakulären Raser-Fahrt, bei der ein Raser aus Hamm ebenfalls in der 50er-Zone deutlich zu schnell unterwegs war. Sein Tacho zählte sogar 130 Stundenkilometer.

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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