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Fake-Video: Polizei dementiert Mord durch Ukrainer in NRW - Frau entschuldigt sich

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In einem Fake-Video auf Tiktok spricht eine Frau auf Russisch von einem angeblichen schweren Verbrechen, dass Ukrainer in NRW begangen haben sollen. Die Polizei warnt vor dem Video.

Bonn/Euskirchen - Die Polizei warnt vor einem Fake-Video, das derzeit durch soziale Medien geistert. Darin ist eine Frau zu sehen, die auf Russisch ein angebliches Verbrechen von Ukrainern in Euskirchen (NRW) schildert. Ihren Worten nach soll ein 16-jähriger Russe in der NRW-Stadt von einer Gruppe Ukrainer zu Tode geprügelt worden sein. Laut Polizei stimmt das aber nicht.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Bevölkerung17,9 Millionen (2021)
MinisterpräsidentHendrik Wüst (CDU)

Die Urheberin des Fake-Videos hat sich inzwischen auf der Social-Media-Plattform Tiktok in einem weiteren Video für die falsche Information entschuldigt. Die Frau sagte darin am Sonntag, ihre Behauptung habe sich als unwahr herausgestellt und sie wolle nicht, dass andere den gleichen Fehler machten wie sie.

„Wir prüfen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft den Verdacht einer Straftat“, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Bonn mit Bezug auf die Clips.

Euskirchen (NRW): Fake-Video über angebliches Verbrechen von Ukrainern

Die Polizei hatte am Sonntag erklärt: „Die Experten gehen derzeit davon aus, dass es sich um ein absichtliches ‚Fake-Video‘ handelt, das Hass schüren soll.“ Darin sprach die Frau auf Russisch von einem Überfall auf einen 16-Jährigen in Euskirchen. „Angeblich sei dieser von einer Gruppe Ukrainer zu Tode geprügelt worden“, berichtete die Polizei über das Video.

Die zuständige Polizei Bonn habe keinerlei Informationen über einen solchen gewalttätigen Übergriff oder gar über einen Todesfall. Die Polizei war durch Anrufer auf das Video in den sozialen Medien aufmerksam geworden. Ziel sei nun, dass das Video gelöscht und nicht weiterverbreitet werde, so der Sprecher. Auch solle die Identität der Sprecherin geklärt werden. - dpa

Nach dem Zweitligaspiel FC Schalke 04 gegen Hannover 96 kam es am Samstag zu Randalen in NRW. Ein Zugabteil eines ICE wurde dabei völlig zerstört.

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