Technischer Defekt vor Schwerte

Eurobahn stoppt auf offener Strecke - Reisende müssen über Gleise zum Bahnhof laufen

Eine Eurobahn stoppte auf offener Strecke - Reisende mussten über Gleise zum Bahnhof Schwerte laufen.
+
Eine Eurobahn stoppte auf offener Strecke - Reisende mussten über Gleise zum Bahnhof Schwerte laufen.

Ein Zug der Eurobahn strandete 200 Meter vor dem Bahnhof Schwerte im Kreis Unna. Reisende mussten durch das Gleisbett zum Bahnhof laufen.

Schwerte - Plötzlich war auf offener Strecke die Fahrt zu Ende: Ein Zug der Eurobahn strandete am Montag (7. Dezember) gegen 15 Uhr kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Schwerte.

UnternehmenEurobahn
InhaberKeolis
VerkehrsverbundWestfalentarif, VRR

Der Zug, der sich auf dem Weg von Hamm nach Venlo befand, war zu diesem Zeitpunkt mit rund 70 Reisenden besetzt. Wegen eines technischen Defekts musste der Triebfahrzeugführer den Eurobahn-Zug etwa 200 Meter vor dem Bahnhof Schwerte aus Sicherheitsgründen stoppen. Das teilte die Bundespolizei mit, in deren Zuständigkeitsbereich die Bahnlinien fallen.

Eurobahn stoppt kurz vor Schwerte: Reisende müssen über Gleise zum Bahnhof

Techniker der Eurobahn versuchten, den Zug wieder zum Fahren zu bringen. Da das offensichtlich seine Zeit in Anspruch nahm, wählten Reisende aus dem Zug um 17.18 Uhr den Polizeinotruf, wodurch die Bundespolizei von dem Problem erfuhr.

Einsatzkräfte der Bundespolizei aus Hagen fuhren zur liegengebliebenen Eurobahn. Nach Absprache mit den Verantwortlichen vor Ort führten sie zusammen mit der Feuerwehr Schwerte und Bahnmitarbeitern die Reisenden durch die Gleisanlagen zum Bahnhof Schwerte.

Eurobahn: Ursache des technischen Defekte unklar

Nach ersten Informationen wurden weder durch den Aufenthalt im Zug noch durch den Aufenthalt im Gleisbereich Reisende verletzt oder anderweitig geschädigt. Durch den Vorfall kam es zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Die technische Ursache des Ausfalls stand zunächst nicht fest.

Kuriose Szenen spielten sich an Bahngleisen in Hamm ab. Die Polizei versuchte, neun entlaufene Rinder wieder einzufangen und sicher zurück zum Stall zu bringen. Dabei war durchaus Eile geboten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare