Runder Tisch soll künftige Verteilung beratschlagen

Essener Tafel hält vorerst an Aufnahmestopp für Ausländer fest

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Essen - Die Essener Tafel zur Verteilung von Lebensmittelspenden an Bedürftige hält trotz heftiger bundesweiter Kritik an ihrem Aufnahmestopp für Ausländer fest.

Es werde innerhalb der nächsten zwei Wochen ein Runder Tisch gegründet, um über die künftige Verteilung der Lebensmittel nachzudenken, erklärte der Vorstand des Vereins am Dienstag nach einer außerordentlichen Sitzung. 

Es bestehe dabei aber weiter Einigkeit, dass Alleinerziehende, Senioren und Familien mit minderjährigen Kindern im Mittelpunkt stehen sollten, hieß es. 

Jörg Sartor (links), Vorsitzender der Essener Tafel, und Peter Renzel, Essener Sozialdezernent, geben nach einer außerordentlichen Sitzung der Essener Tafel die Ergebnisse der Tagung bekannt.

Die Essener Tafel hatte seit dem 10. Januar neue Berechtigungen zum Empfang von Lebensmitteln vorübergehend nur noch für Bürger mit deutschem Ausweis ausgestellt.

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 Begründet wird dies mit einem angeblich zu hohen Anteil an Ausländern, weshalb sich etwa viele ältere Menschen und Alleinerziehende nicht mehr wohlfühlten und das Hilfsangebot nicht mehr wahrnähmen. 

Den Aufnahmestopp für Ausländer hatte unter anderem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisiert. - dpa

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