Gebäude evakuiert

Großeinsatz: Mehrere Moscheen bedroht - Polizei warnt: "Sie unterstützen damit den Täter!"

In Essen, Unna und Hagen sind Drohungen an Moscheen per E-Mail versendet worden.
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In Essen, Unna und Hagen sind Drohungen an Moscheen per E-Mail versendet worden.

Nach den Bombendrohungen gegen drei Moscheen in NRW am Mittwoch hat die Polizei in allen Fällen Entwarnung gegeben.

  • In drei NRW-Städten gingen am Mittwoch Drohnungen gegen Moscheen ein.
  • Die Polizei reagierte umgehend.
  • Die Polizei appellierte an die Bevölkerung.

Update, 21.30 Uhr: In den Moscheen in Essen, Unna und Hagen seien keine verdächtigen Gegenstände gefunden worden, hieß in Polizei-Tweets. Am Nachmittag waren dort inhaltlich vergleichbare E-Mails mit bedrohendem Inhalt eingegangen, wie es hieß. Die Gebäude wurden evakuiert. Straßen im Umfeld der drei Moscheen waren zunächst abgesperrt worden, um eine mögliche Gefährdung von Passanten und Verkehrsteilnehmern auszuschließen.

Update, 20.05 Uhr: Wegen Bombendrohungen sind am Mittwoch drei Moscheen in Nordrhein-Westfalen evakuiert worden. Bei jeweils einer Moschee in Essen, Unna und Hagen sei am Nachmittag eine inhaltlich vergleichbare E-Mail mit bedrohendem Inhalt eingegangen, teilte die Polizei mit. 

"Wir haben die betroffenen Gebäude evakuiert. Es ist niemand zu Schaden gekommen bislang", sagte ein Sprecher der Polizeibehörde in Dortmund, die die Ermittlungen koordiniert. Außerdem seien Straßen im Umfeld der drei Moscheen zunächst abgesperrt worden, um eine mögliche Gefährdung von Passanten und Verkehrsteilnehmern auszuschließen. 

So musste in Essen eine viel befahrene Straße für den Verkehr gesperrt werden. Nach 15 Uhr seien am Mittwoch die örtlichen Polizeibehörden darüber informiert worden, dass bei einer Moschee im Stadtgebiet eine E-Mail eingegangen ist, "in der mit dem Einsatz von Sprengmitteln innerhalb des Gebäudes gedroht wurde". Die Einsätze der Polizei dauerten am frühen Abend an. 

Die Polizei informierte auf Twitter über die größeren Einsätze "aufgrund einer Drohung mit dem Einsatz von Sprengmitteln". Personen sollten diese Bereiche meiden, damit die Einsatzkräfte ungestört arbeiten können. Zugleich appellierte beispielsweise die Polizei Essen auf Twitter: "Bitte keine Fotos/Filme von polizeilichen Maßnahmen online stellen. Sie unterstützen damit den/die Täter!"

Ein Fall in Bielefeld beschäftigt ebenfalls die Polizei: Dort wurde die Leiche einer Frau entdeckt. Sie wurde in der Nähe einer Müllverbrennungsanlage im Osten der Stadt gefunden. - dpa

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