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Glück gehabt: Flucht eines Rasers endet nur Zentimeter vor tiefer Baugrube

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Von: Simon Stock

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Das war knapp: Ein Mann krachte auf der Flucht vor der Polizei in eine Baustelle - das Auto blieb Zentimeter vor einer tiefen Baugrube auf der Seite liegen.

Essen - Was für ein Glück: Nach einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei ist ein Autofahrer in Essen (NRW) mit seinem Wagen in eine Baustelle gefahren und nur wenige Zentimeter vor einer 16 Meter tiefen Baugrube liegen geblieben.

StadtEssen
Fläche210,3 km²
Bevölkerung583.109 (2019)

Essen/NRW: Raser stürzt auf Flucht fast in Baugrube

Der Mann war in der Nacht zu Donnerstag (7. April) in einem Auto mit rotem Kurzzeitkennzeichen unterwegs. Zwei Streifenwagen-Polizisten wollten ihn kontrollieren, denn die Kennzeichen dürfen nur für Probe-, Überführungsfahrten oder für die Fahrt zum TÜV benutzt werden.

Sie schalteten das „Stop Polizei“-Zeichen sowie Blaulicht und Martinshorn an. Der Autofahrer reagierte auch - aber nicht mit Bremsen, sondern mit Beschleunigen. Auf seiner rasanten Flucht vor der Polizei überfuhr er mehrere rote Ampeln und schaffte es, seine Verfolger abzuhängen.

Unfall Essen vor Baugrube
Nach einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei ist ein Autofahrer in Essen mit seinem Wagen in eine Baustelle gefahren und nur wenige Zentimeter vor einer 16 Meter tiefen Baugrube liegen geblieben. © Polizei Essen

Essen/NRW: Auto liegt in der Baustelle auf der Seite

Es dauerte allerdings nicht lange, bis die Polizisten das Auto fanden. Es lag in einer großen Baustelle auf der Seite, nur wenige Zentimeter von einer 16 Meter tiefen Baugrube entfernt. Der Mann hatte großes Glück, dass er nur leichtere Verletzungen davontrug.

Unfall Essen vor Baugrube
Was für ein Glück: So tief war die Baugrube, vor der ein Autofahrer in Essen noch rechtzeitig zum Stehen kam. © Polizei Essen

Mittels Kranwagen wurde das Fluchtfahrzeug aus der Baugrube gehoben und sichergestellt werden.

In einer Baustelle auf der B1 in Dortmund gab es einen kuriosen Unfall. Ein Auto wurde von einem anderen Wagen offenbar umgestoßen. Auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück ereignete sich ein schwerer Unfall: Eine Frau starb, zwei Personen schweben in Lebensgefahr. Die Autobahn war voll gesperrt.

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