"Überhaupt nicht lustig"

51-jähriger wirft Flasche aus dem Zug - und erklärt: "Ich bin Adolf Hitler"

Eine Glasflasche flog am Hauptbahnhof in Essen aus dem Zug. Dafür verantwortlich war ein 51-jähriger polizeibekannter Wohnungsloser. Er behauptete gegenüber der Bundespolizei, er heiße Adolf Hitler.
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Eine Glasflasche flog am Hauptbahnhof in Essen aus dem Zug. Dafür verantwortlich war ein 51-jähriger polizeibekannter Wohnungsloser. Er behauptete gegenüber der Bundespolizei, er heiße Adolf Hitler.

Er warf eine Flasche aus der Tür und sollte des Zuges verwiesen werden. Dann behaupte ein 51-Jähriger, er heiße Adolf Hitler. Der Flaschenwurf erinnert an einen Vorfall in Kamen.

  • Ein 51-Jähriger hat am Hauptbahnhof in Essen eine Flasche aus dem Zug geworfen.
  • Das erinnert an einen schlimmen Vorfall in Kamen, bei dem eine aus einem Partyzug geworfene Flasche ein zweijähriges Kind schwer verletzte.
  • Der Flaschenwerfer aus Essen antwortete auf die Frage nach seinen Personalien, er sei Adolf Hitler.

Essen/Kamen - "Überhaupt nicht lustig" findet die Bundespolizei die Angaben eines 51-jährigen Mannes, der am Montagabend eine Glasflasche aus einem Zug im Essener Hauptbahnhof warf, wie wa.de* berichtet.

Zu seinem Namen befragt erklärte er: "Ich bin Adolf Hitler". Er wurde später in eine Klinik eingeliefert, so die Bundespolizei weiter.

Am Hauptbahnhof in Essen/NRW: Mann wirft Glasflasche aus dem Zug 

Gegen 19.30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei dem Bericht zufolge zu einem Bahnsteig im Essener Hauptbahnhof gerufen. 

Dort soll nach Angaben einer Bahnmitarbeiterin ein 51-jähriger Mann eine Glasflasche aus der geöffneten Zugtür geworfen haben. Diese zersprang dabei auf dem Bahnsteig

Der Vorfall ruft Erinnerungen an einen ähnlichen Fall mit viel schlimmerem Ausgang wach. Am Bahnhof Kamen warf ein Passagier während der Fahrt eines Partyzuges nach Norderney eine Flasche aus dem Zug. Die Flasche traf ein zweijähriges Kind und verletzte es schwer.

Mann muss am Hauptbahnhof in Essen aus dem Zug gebracht werden

Zurück zum Fall aus Essen: Aufgrund seines Verhaltens sollte der Mann von der Mitfahrt ausgeschlossen werden. Dagegen soll er sich jedoch gewehrt haben. Den Aufforderungen der Bundespolizisten kam der wohnungslose Mann ebenfalls nicht nach, sodass er gegen seinen Willen aus dem Zug gebracht wurde.

Dagegen leistete er Widerstand, woraufhin ihm Handfesseln angelegt wurde. Zu seiner Identität befragt, erklärte der 51-Jährige mehrfach, dass er "Adolf Hitler" heiße. Aufgrund seines sprunghaften Verhaltens wurde er später in eine Essener Klinik eingeliefert.

Die Bundespolizei leitete gegen den polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und ein Bußgeldverfahren wegen falscher Namensangabe ein.

Ähnlich wie der Fall in Essen, allerdings mit furchtbarem Ausgang - Lesen Sie alles zum Flaschen-Wurf in Kamen: 

Nach dem Flaschenwurf aus einem Partyzug in Kamen, bei dem ein zweijähriges Kind lebensgefährlich verletzt worden ist, ist Anklage gegen einen 32-Jährigen aus Moers erhoben worden. Auch der Veranstalter der Reise hat laut wa.de Konsequenzen gezogen. Auch eine Hammer Reisegruppe erlebt den schrecklichen Vorfall mit und berichtete im Gespräch mit wa.de davon.

*wa.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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