Corona in Deutschland

Längere Öffnungszeiten und Rabatte: Einkaufs-Chaos vor dem Lockdown?

Mehrere Einzelhändler haben auf den Lockdown ab Mittwoch in Deutschland reagiert. Sie planen längere Öffnungszeiten und Rabatte auf Weihnachts- und Silvester-Artikel.

  • In Deutschland und damit auch Nordrhein-Westfalen bekommt ab Mittwoch, 16. Dezember, den harten Lockdown.
  • NRW-Chef Armin Laschet reagiert auf die steigenden Coronavirus-Zahlen und verschärft seinen Kurs.
  • Armin Laschet erläuterte die Maßnahmen nach dem Bund-Länder-Treffen am Sonntag. Es gibt nur für Weihnachten eine kleine Ausnahme. (News zum Coronavirus)

Hamm/Lüdenscheid - Mehrere Einzelhändler haben auf den Lockdown ab Mittwoch reagiert. Sie wollen an den beiden letzten Öffnungstagen für das Weihnachtsgeschäft ihre Öffnungszeiten verlängern und große Rabatte anbieten. Die harten neuen Corona-Regeln treffen die Geschäfte hart - nur noch wenige Ausnahmen dürfen öffnen.

Laut ersten Informationen planen die große Einzelhandelskette Woolworth und die Baumarkt-Kette Obi Zeiten bis 21 Uhr. Außerdem sind deutliche Rabatt-Aktionen auf Weihnachts- und Silvester-Artikel angekündigt. Eigentlich werden diese nach den Feiertagen erst reduziert - die Händler versuchen jetzt ihre Lager zu leeren. Der Einzelhandel ist auf den Umsatz angewiesen: Die Lage war schon vor der Lockdown-Ankündigung durch die Pandemie kritisch, besonders für lokale Geschäfte

Lockdown in Deutschland: Geschäfte verlängern Öffnungszeiten

Auch die kleineren Geschäfte, wie etwa im Kreis Soest, haben angekündigt, ihre Öffnungszeiten für das letzte Mal Shoppen vor Weihnachten zu verlängern.

Im Sinn der neuen Corona-Regeln dürfte das nicht sein: Schon am Wochenende waren Anstürme auf die Kaufhäuser und Einkaufszentren angekündigt. SPD-Politiker und Wissenschaftler Karl Lauterbach warnt vor der Infektionsgefahr. In Deutschland sind die Zahlen auf einem Rekord-Hoch. Dichtes Gedränge in den Fußgängerzonen könnte diese Entwicklung noch verstärkt werden.

Peter Altmaier (CDU), Bundeswirtschaftsminister, rät dringend von dem letzten Shoppingtrip ab. „Ich wünsche mir und ich hoffe, dass die Menschen nur das Allernötigste besorgen, was sie wirklich brauchen an Lebensmitteln“, sagte er laut WDR. Er sagt, dass zu Weihnachten lieber Gutscheine verschenkt werden sollten, anstatt jetzt noch in langen Schlangen vor den Geschäften zu warten.

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: Georg Wendt

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