Tod einer Polizistin: Lkw-Fahrer beteuert Erinnerungslücke

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Der Angeklagte (Mitte) wartet auf den Prozessbeginn. Dem Mann wird vorgeworfen, eine Polizistin bei einem von ihm verursachten Unfall getötet zu haben.

Mönchengladbach - Nach dem Tod einer Polizistin bei einem Lastwagen-Unfall auf der Autobahn A 61 hat der Lkw-Fahrer erneut beteuert, sich nicht an den Unfall erinnern zu können.

"Ich weiß gar nicht, wie ich losgefahren bin", sagte der heute 49-jährige Ukrainer laut Dolmetscherin am Dienstag zum Prozessauftakt am Landgericht Mönchengladbach. 

Nach eigenen Angaben hatte er am selben Tag auf einem Rastplatz mit Kollegen Wodka getrunken. Ihm wird vorgeworfen, später an diesem Tag ein auf dem Standstreifen der A 61 bei Viersen stehendes Polizeiauto mit drei Insassen gerammt und 200 Meter weitergeschoben zu haben. 

Eine 23-jährige Beamtin starb, ihre zwei Kollegen wurden schwer verletzt. Dem Angeklagten wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. - dpa

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