Bradke, List, Scholze

Drei Forscher aus NRW bekommen den Leibniz-Preis

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Köln - Drei nordrhein-westfälische Forscher erhalten in diesem Jahr einen der begehrten Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preise. Die Auszeichnung wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Dienstag in Berlin verliehen.

Der Leibniz-Preis ermöglicht den Forschern, in den kommenden sieben Jahren bis zu 2,5 Millionen Euro für ihre wissenschaftlichen Vorhaben einzusetzen. 

Einer der Preisträger ist Frank Bradke vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Bonn. Er erhält den Preis für seine Forschung zum Wachstum der Nervenstränge im Rückenmark. Sind sie beschädigt, kann es zu Lähmungen kommen. Bradke sucht nach Wegen, diese Nervenstränge nachwachsen zu lassen. 

Organische Katalysatoren und Mathematik

Preisträger Benjamin List forscht am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr zu organischen Katalysatoren. Mit seiner Arbeit will er dazu beitragen, dass weniger metallische Katalysatoren verwendet werden müssen. 

Peter Scholze, Preisträger Nummer drei, wurde schon mit 24 Jahren zum Professor ernannt - heute ist er 28 und jetzt der jüngste Leibniz-Preisträger überhaupt. Er erforscht und unterrichtet Mathematik an der Uni Bonn. In seinem Fachgebiet konnte er laut Jury Fragen beantworten, die jahrzehntelang ungeklärt waren. - dpa

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