Wieder Raser und Tuner in Dortmund

Wall-Raser flieht mit 100 km/h vor der Polizei - und kracht in eine Kirchenmauer

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Ein BMW-Fahrer floh vor der Polizei in Dortmund. Am Ende krachte er in eine Kirchenmauer. (Symbolbild)

Die Polizei Dortmund kämpft weiter gegen Raser und Tuner am Wall. In der Nacht zu Samstag zeigte sich, wie gefährlich die Szene sein kann. Ein Raser ist vor der Polizei geflohen - und hatte einen riesigen Schutzengel.

Dortmund - Insgesamt 143 Platzverweise erteilten die Polizei und das Ordnungsamt am vergangenen Wochenende in Dortmund. Damit setzten die Beamten die Null-Toleranz-Strategie gegen die Raser- und Tuner-Szene, die sich regelmäßig in der Stadt trifft, weiter durch.

„Erneut ging es in diesen gemeinsamen Einsätzen darum, Unfälle durch Raser, Ruhestörungen durch laute Motoren und Auspuffanlagen sowie Müll zu verhindern“, teilte die Polizei am Sonntag mit. Wie gefährlich die Szene sein kann, zeigte ein BMW-Fahrer aus Dortmund.

Wall-Raser flieht mit 100 km/h vor der Polizei - und kracht in eine Kirchenmauer

Laut Polizei flüchtete er in der Nacht zu Samstag mit rund 100 km/h vor einer Kontrolle der Polizei am Ostwall. Gegen 1.20 Uhr raste der 23-Jährige dann über den Wall-Innenring davon, um dann in die Hansastraße abzubiegen.

Dabei hatte er die Spur des Gegenverkehrs genutzt und krachte den Polizeiangaben zufolge am Ende in eine Mauer der Propsteikirche. Der Fahrer stand unter Einfluss von Drogen und hatte laut Polizei einen großen Schutzengel: Der 23-Jährige verletzte sich nur leicht. Die Polizei ermittelt gegen ihn - einen Führerschein besitzt er nicht.

Raser und Tuner liefern sich Rennen: Szene verlagert sich kurzfristig nach Unna

Polizei und Ordnungsamt überprüften in beiden Nächten in Dortmund an mehreren Kontrollstellen insgesamt 310 Personen. 15 hatten gegen die Corona-Schutzverordnung verstoßen. Das Ordnungsamt sanktionierte acht Mitglieder der Wallszene, die in der Innenstadt ihren Müll hinterließen. In drei Fällen stellte die Polizei aufgrund technischer Mängel und nach einem Rennen die Fahrzeuge sicher.

Teile der Raser- und Tunerszene fuhren am Freitag in die Nachbarstadt Unna und lieferten sich dort mehrere Rennen. Die Polizei ging ebenfalls konsequent gegen die Autofahrer vor.

Schon vor zwei Wochen lieferte sich ein Mann aus Hamm vor den Augen der Polizei in Dortmund ein Rennen.

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