Gasaustritt über Stunden, vielleicht sogar Tage

Unbekannter manipuliert Gasleitung - ein Funke hätte gereicht, um Katastrophe auszulösen

Verpuffungsunfall bei Arbeiten an Gasleitung
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Verpuffungsunfall bei Arbeiten an Gasleitung

Ein Unbekannter hat eine Gasleitung in einem Wohnhaus in Dortmund manipuliert. Dort konnte über Stunden, vielleicht sogar Tage ungehindert Gas austreten. Damit hat der Täter die Anwohner in eine riesige Gefahr gebracht. Denn ein Funke hätte gereicht, "um das explosive Luft-Gasgemisch zu entzünden", so die Polizei.

Dortmund - Ein Unbekannter hat im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Borussiastraße in Dortmund eine Gasleitung manipuliert und die Anwohner einer großen Gefahr ausgesetzt. Über Stunden, vielleicht sogar über Tage sei dort ungehindert Gas ausgetreten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. 

"Ein Funke wäre ausreichend gewesen, um das explosive Luft-Gasgemisch zu entzünden", hieß es weiter. Einem Mitarbeiter der Stadtwerke sei verdächtiger Gasgeruch aufgefallen, als er Ende Januar zufällig an dem Haus vorbeikam, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte. 

Zwei Tage später kehrte er mit Messtechnik zurück und stellte erhöhte Konzentrationen in der Luft fest. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich ein bislang unbekannter Täter zwischen dem 15. und 30. Januar mutwillig an der Gasleitung zu schaffen machte, und hoffen nun auf Zeugenhinweise. -dpa

Einen ähnliche Beinahe-Katastrophe hatte es im vergangenen August in Hamm gegeben - auch in diesem Fall hatten irre Täter an einer Gasleitung hantiert

In Düsseldorf ist Mitte Januar ein Lager für Boxspringbetten fast vollständig niedergebrannt - nach Explosionen, die vermutlich an einer offene Gasleitung ausgelöst wurden.

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