Mehr als 100 Beteiligte

Streit zwischen Familien eskaliert: Mann mit Messer schwer verletzt - Not-Operation

Polizei
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In Dortmund musste die Polizei zu einem Streit zwischen zwei Familien ausrücken. Ein Mann wurde mit einem Messer schwer verletzt. (Symbolbild)

In Dortmund ist ein Streit zwischen zwei Familien eskaliert: Ein Mann wurde bei der Auseinandersetzung mit mehr als 100 Beteiligten mit einem Messer schwer verletzt und musste notoperiert werden.

Dortmund - Einsatz für die Polizei in der Dortmunder Nordstadt: An der Schützenstraße ist am Samstagnachmittag ein Streit zwischen zwei Personengruppen eskaliert.

StadtDortmund
Fläche280,7 km²
Bevölkerung587.010 (2019)

Dortmund: Streit zwischen Familien eskaliert - Mann mit Messer schwer verletzt

Die beiden Gruppen seien kurz vor 17 Uhr in Dortmund aufeinandergetroffen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntagmittag in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Ersten Ermittlungen zufolge habe es am Freitag einen Streit zwischen den Mitgliedern zweier Familien gegeben, der nun in einer Auseinandersetzung mündete, an der nach Angaben der Behörden offenbar mehr als 100 Personen beteiligt waren. Dabei seien unter anderem auch Messer eingesetzt worden.

Ein 35-jähriger Mann sei bei den gegenseitigen Angriffen so schwer durch ein Messer verletzt worden, dass er in einem Krankenhaus notoperiert werden musste.

Die Polizei nahm nach eigenen Angaben noch vor Ort einen 43-jährigen Mann aus Lünen fest, bei dem die Beamten ein Messer sichergestellt hätten. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen in Dortmund seien zudem unter anderem eine Machete und eine Schusswaffe sichergestellt worden.

Dortmund: Messer-Attacke bei Familien-Streit - 43-Jähriger in Haft

In der Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft ist von einer „unübersichtlichen Lage“, die die Beamten in Dortmund vorgefunden hätte, die Rede. Um sie zu bewältigen, hätten die Polizisten zwischenzeitlich Schlagstöcke und Distanzelektroimpulsgeräte - die sogenannten „Taser“ - androhen und einsetzen müssen.

Eine Mordkommission habe die Ermittlungen zu den Vorfällen in der Nordstadt übernommen. „Diese dauern weiterhin an“, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft. Der 43-jährige Tatverdächtige sei am Sonntag einer Haftrichterin vorgeführt worden, die einen Haftbefehl wegen des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erlassen habe.

In Hamm gab es am Samstag einen SEK-Einsatz: Die Polizei nahm einen randalierenden Waffen-Narren fest - und setzte dabei ebenfalls Taser ein.

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