"Haben Sie dieses Rind gesehen?"

Spektakuläre Flucht: Polizei sucht eigenwilliges Rind mit Hubschrauber 

Ein Rind hat sich zwischen Dortmund und Schwerte eine spektakuläre Flucht geleistet - auch vor der Polizei. 
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Ein Rind hat sich zwischen Dortmund und Schwerte eine spektakuläre Flucht geleistet - auch vor der Polizei. 

Ein eigenwilliges Rind hat sich eine filmreife Flucht geleistet. Die Polizei setzte für die Suche sogar einen Hubschrauber ein. 

  • Ein junges Rind ist in Dortmund ausgebüxt und nach Schwerte geflüchtet
  • Die Polizei setzte einen Hubschrauber für die Suche ein 
  • Das Tier verursachte einen Blechschaden

Dortmund/Schwerte - "Haben Sie vielleicht dieses Rind gesehen?" - so ist ein Bericht der Polizei Dortmund überschrieben, in dem es um die aufregende Suche nach einem ausgebüxten Tier geht. 

Ein ziemlich eigenwilliges Jungrind hat sich demnach bereits am Freitag in der Nähe des Aplerbecker Waldstadions in Dortmund aus dem Staub gemacht, wie wa.de* berichtet. Weil das Tier zwischen einer Schnellstraße und Waldgebiet "pendelte", setzte die Polizei zur Suche einen Hubschrauber ein, wie sie am Montag berichtete.

In Dortmund abgehauen - Richtung Schwerte unterwegs

"Das erste Mal entwischte das Tier gegen 13.20 Uhr. Eine mannshohe Absperrung übersprang der Wiederkäuer um ein Leichtes", heißt es seitens der Polizei. Vom Waldstadion in Dortmund aus flüchtete das Tier demnach in den Wald. "Zwischendurch meldeten sich Anwohner, die das Tier offenbar in ihrem Garten sahen. Von langer Verweildauer war die Anwesenheit jedoch nicht. Immer wieder verschwand das Rind im Wald", berichtet die Polizei.

Zwischen Dortmund und Schwerte: Rind hält Polizei auf Trab

Zwischenzeitlich setzte die Polizei sogar einen Hubschrauber ein, um die Suche nach dem Rind, das zwischen Dortmund und Schwerte unterwegs war, aus der Luft zu unterstützen.

Am späten Nachmittag rannte das Tier in Richtung Freischütz an der Hörder Straße in Schwerte. "Dort wurde es von einem Streifenwagen abgedrängt, so dass es erneut ins Dickicht flüchtete. Allerdings nicht mehr ganz so agil wie zuvor. Ein Jäger hatte das Tier bereits betäuben können" - so beschreibt die Polizei Dortmund das weitere Geschehen. Und weiter: "Die Dosis zeigte wenig später Wirkung. Die Kuh wurde schläfrig und konnte von den Besitzern eingefangen werden."

Flucht von Dortmund nach Schwerte: Das ist die Bilanz des außergewöhnlichen Falls

Die Bilanz dieses außergewöhnlichen Falls: Mit Ausnahme eines leichten Blechschadens blieb der Einsatz am Freitag für Rind, Besitzer und die Anwohner des Schwerter Waldes folgenlos - und das, obwohl Freitag, der 13., war. - eB

Einen weiteren tierischen Einsatz gab es am Wochenende in Iserlohn - allerdings für die Feuerwehr und nicht für die Polizei, wie come-on.de berichtet. Eine Frau hatte einen Hund unter der Erde bellen hören. Die Einsatzkräfte eilten zu Hilfe.

Ein trauriges Ende nahm die Geschichte um eine Rinderherde in Erwitte. Biolandwirte verloren nach einem Bericht von soester-anzeiger.de die ganze Rinderherde durch Blei aus einer Autobatterie.

*wa.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes 

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