Mehrere Rettungswagen rücken an

S-Bahn kracht in Prellbock - 12 Personen nach Kollision verletzt

Eine S-Bahn ist in einen Prellbock gefahren.
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Eine S-Bahn ist am Dortmunder Hbf vor einen Prellbock gefahren - Mehrere Fahrgäste wurden verletzt. Die Bundespolizei nimmt Ermittlungen auf.

Gleich mehrere Rettungswagen wurden angefordert. Der Grund: Eine S-Bahn war in einen Prellbock gekracht und die Lage anfangs unklar. 12 Personen wurden dabei leicht verletzt. Jetzt ermittelt die Bundespolizei.

Dortmund - Bei einem Unfall im Bahnbetrieb am Hauptbahnhof in Dortmund sind am Dienstagabend zwölf Personen leicht verletzt worden. Nach aktuellem Kenntnisstand ist eine S-Bahn gegen 23 Uhr auf einen Prellbock aufgefahren.

StadtDortmund
RegierungsbezirkArnsberg
Fläche280,7 km²
Einwohner588.250 (Dezember 2019)

S-Bahn kracht in Prellbock - 12 Personen leicht verletzt: Mehrere Rettungswagen rücken an

Es handelte sich um Gleis 5 am Dortmunder Hauptbahnhof, an dem die S-Bahn 5, die zwischen Dortmund und Witten fährt, in einen Prellbock gekracht war. Prellböcke sollen verhindern, dass bei einem Stumpfgleis einer Eisenbahnstrecke einem Stumpfgleis einer Eisenbahnstrecke ein Fahrzeug über das Gleisende hinausrollen kann.

Die Einsatzkräfte rückten umgehend zum Ort des Geschehens an. Sie fanden heraus, dass sich im Zug 12 Reisende befunden haben, die aufgrund der Kollision mit dem Prellbock leicht verletzt wurden.

Die Lage war zunächst unklar, weshalb weitere Rettungswagen angefordert wurden. Tatsächlich benötigten am Ende aber nur zwei Personen ärztliche Hilfe und wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Die Bahnsteige zu den Gleisen 4, 5 und 6 wurden für Personen gesperrt. Zudem richtete die Bundespolizei eine Sperre für den Bahnverkehr auf Gleis 5 sperren.

S-Bahn kracht in Prellbock - 12 Personen leicht verletzt: Ermittlungen dauern an

Noch in der Nacht rückten Bahnunfallermittler an und begannen mit ihren Ermittlungen. Dabei wurde die verunfallte S-Bahn beschlagnahmt. Vom 42-Jährigen Triebfahrzeugführer wurde ein Alkoholtest entnommen. Atemalkohol wurde jedoch nicht festgestellt werden.

Die Schadenshöhe muss durch den zuständigen Fachdienst der DB AG ermittelt werden, heißt es seitens der Polizei. Fest steht allerdings, dass durch den Unfall sowohl am Zug als auch am Prellbock ein nicht unerheblicher Sachschaden entstanden war.

Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs dauert an. In Köln kam es vor einer Woche zu einem Unfall zweier Straßenbahnen, bei denen sich beide Lokführer schwer verletzten.

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