Bilder wie im Film

Polizist muss springen - Raser stoppt bei Verkehrskontrolle nicht

Polizei
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Als der 46-jährige Mann aus Düsseldorf anhielt, leistete er weiter Widerstand.

Mit einem rettenden Sprung ist ein Polizist bei einer Verkehrskontrolle in Dortmund glimpflich davongekommen. Ein Raser fuhr geradewegs auf den Beamten zu.

Dortmund - Bilder wie im Film: Bei einer Verkehrskontrolle am Rheinlanddamm in Dortmund stoppt ein 46-jähriger Mann aus Düsseldorf nicht, sondern hält geradewegs auf den Polizisten zu. Mit einem Sprung rettet sich der Beamte im letzten Moment.

Dortmund: Polizist muss springen - Raser stoppt bei Verkehrskontrolle nicht

Mit Leuchtstab und Leuchtweste ausgestattet wollte der Polizist den Düsseldorfer am Donnerstag (7. Oktober) gegen 3.20 Uhr aufgrund eines Geschwindigkeitsverstoßes anhalten. So weit, so normal. Aber anstatt die Geschwindigkeit zu verringern, hielt der Mann weiter auf den Beamten zu.

Zwar machte der Fahrer kurz vor dem Polizisten einen Schlenker, aber nach Angaben der Polizei wäre es ohne den rettenden Sprung zu einem schweren Unfall gekommen.

Dortmund: 46-jähriger Raser leistet Widerstand

Erst in der Kontrollstelle stoppte der 46-Jährige sein Auto. Als die Polizisten den Mann vor Ort ansprachen, gab es keine Reaktion. Die Personalien konnten nicht festgestellt werden. Mit „einfacher körperlicher Gewalt“, so die Polizei, zogen die Beamten den Mann schlussendlich aus seinem Fahrzeug. Der Fahrer leistete dabei Widerstand.

Im Auto fanden die Beamten schließlich die Ausweisdokumente. Besondere Haftgründe lagen demnach gegen den Düsseldorfer nicht vor. Warum der Mann geradewegs auf den Polizisten zugefahren ist, beantwortet die Polizei in ihrer Mitteilung nicht.

Dortmund: Polizei leitet Strafverfahren ein

Allerdings erwarten den Düsseldorfer jetzt ein Strafverfahren wegen Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Auch für die Tempoüberschreitung wird er zahlen müssen, so die Polizei.

Mehr Glück hatte eine Zivilstreife: Bei einem illegalen Straßenrennen raste ein 21-Jähriger unmittelbar an den Beamten vorbei. Künftig drohen Rasern und Falschparkern noch höhere Strafen. Das geht aus einem neuen Bußgeldkatalog hervor.

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