Beamte erwischen durch Zufall gesuchten Falschparker

Mann parkt vor Polizei-Wache, um zu telefonieren - das hätte er besser nicht gemacht

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Wegen Verkehrsverstößen gesuchter Mann stoppt regelwidrig vor Wache.

Ein Autofahrer parkte vor der Wache der Autobahnpolizei an der A1 in Kamen, um zu telefonieren. Eine ganz schlechte Idee, wie sich herausstellte. Denn die Polizisten schauten sein Kennzeichen in der Datenbank nach.

Kamen - Direkt vor der Autobahnwache ist der Polizei einer Fahrer einer Luxuslimousine ins Netz gegangen, der bereits wegen nicht gezahlter Knöllchen mit Haftbefehlen gesucht wurde.

Eher zufällig waren die Beamten auf den Mann aufmerksam geworden, als er abermals gegen Verkehrsregeln verstieß: Wie die Polizei berichtet, hatte er am Mittwoch ein Durchfahrt-verboten-Schild auf dem Gelände der Autobahnpolizei Kamen (Kreis Unna) ignoriert und zum Telefonieren in einer Parklücke gestoppt.

Weil er seinen Pkw nicht verließ, überprüften die Polizisten den Mann und stellten beim Blick in ihre Datenbanken fest, dass gegen ihn mehrere Haftbefehle vorlagen, weil er Verwarngelder von zweimal zehn Euro nicht gezahlt hatte: Er sollte drei Tage ins Gefängnis, weil er trotz mehrfacher Aufforderung nicht gezahlt hatte.

Dieser Ersatzfreiheitsstrafe konnte er entgehen, indem er die 20 Euro und die bereits auf 70 Euro angewachsenen Gebühren beglich. Weitere 20 Euro wurden für die Missachtung des Schildes fällig. Verständnis für das Verhalten der Beamten habe der Mann nicht gezeigt: Er bezeichnete die Kontrolle der Polizei laut Mitteilung vom Donnerstag als "überzogen und unnötig".

Ebenfalls in Kamen, unweit der A1, ist ein Mann an der Supercharger-Station zusammengebrochen. Er wollte seinen Tesla laden. Mitten auf der A1 hat ein Autofahrer einen Lkw ausgebremst, woraufhin der ausrastete. In Dortmund wurde eine Frau vom Zug erfasst, weil sie abgelenkt war.

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