Brandmeldeanlage schlägt Alarm

Ausgelaufene Chemikalie löst Großeinsatz in Labor aus - Feuerwehr bis in die Nacht im Einsatz

In Dortmund (NRW) gab es einen Großeinsatz der Feuerwehr. In der „MST.factory“ war eine Chemikalie ausgelaufen.
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In Dortmund (NRW) gab es einen Großeinsatz der Feuerwehr. In der „MST.factory“ war eine Chemikalie ausgelaufen.

Großeinsatz für die Feuerwehr in Dortmund: Eine ausgelaufene Chemikalie hatte für eine Rauchentwicklung in einem Labor gesorgt. Besondere Schutzmaßnahmen waren erforderlich.

Dortmund (NRW) - Einen stundenlangen Großeinsatz hat in der Nacht ein Feueralarm in einem Labor der „MST.factory“ in Dortmund (NRW) ausgelöst. Das Unternehmen stellt eigenen Informationen im Internet zufolge Gründern und Technologiefirmen Equipment und Infrastruktur im Bereich der Mikro- und Nanotechnologie, unter anderen Chemielabore, zur Verfügung.

In so einem Labor war offenbar in der Nacht zu Sonntag am Samstagabend eine Feuermeldung aufgelaufen. Als die ersten Feuerwehrkräfte an dem Unternehmensstandort auf dem Phoenix-West-Gelände eintrafen, bestätigte sich der Alarm. Eine Erkundung ergab nach Angaben der Feuerwehr, dass die Brandmeldeanlage aufgrund einer leichten Verrauchung in einem Labor ausgelöst hatte. Personen befanden sich zum Zeitpunkt der Alarmierung nicht im Gebäude.

Dortmund (NRW): Gefahrstoff läuft aus Laborarmatur

Weil in so einem Chemielabor aber viele gefährliche Stoffe lauern können, musste der Einsatz erheblich vergrößert werden: Schließlich waren Spezialisten der Feuerwehr in ABC-Vollschutzanzügen im Einsatz, ein Dekontaminationsplatz wurde für sie aufgebaut, um die Kräfte nach ihrem Einsatz ggf. auch wieder reinigen zu können.

Im Labor fand die Feuerwehr schließlich auch die Ursache für die Verrauchung: „Es handelte sich um einen grünlichen, aus einer defekten Laborarmatur ausgelaufenen Gefahrstoff“, heißt es im Einsatzbericht. Den Gefahrstoff hätten mehrere Trupps mit Bindemittel abgestreut und eingedämmt. Die Verrauchung im Gebäude sei mit Elektrolüftern beseitigt worden.

Gegen 2 Uhr am Sonntagmorgen - also nach etwa vier Stunden - war der Einsatz für die Feuerwehr Dortmund beendet. DIe Brandschützer waren nach eigenen Angaben mit rund 65 Einsatzkräften der Feuerwachen 1 (Mitte), 4 (Hörde), 3 (Neuasseln), 8 (Eichlinghofen) und 9 (Mengede) sowie des Löschzuges 16 (Hombruch) der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort.

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