Streit in Dortmund-Hörde eskaliert

Mann stirbt nach Messerstecherei in Dortmund - jetzt taucht ein Video von der Tat auf

Eine Messerstecherei am Bahnhof in Dortmund-Hörde endete tödlich. Ein 41-Jähriger starb, sein Sohn (24) wurde schwer verletzt.
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Eine Messerstecherei am Bahnhof in Dortmund-Hörde endete tödlich. Ein 41-Jähriger starb, sein Sohn (24) wurde schwer verletzt.

Eine Messerstecherei am Bahnhof in Dortmund-Hörde endete in der Nacht zu Sonntag tödlich. Ein 41-Jähriger (41) starb. Zwei junge Männer wurden festgenommen. Jetzt ist ein Video aus der Nacht aufgetaucht.

Update vom 3. November, 17.01 Uhr: Nach dem Tötungsdelikt in Dortmund-Hörde in der Nacht zu Sonntag (1. November) sucht die Polizei nun nach bestimmten Zeugen. Es geht um den Verfasser eines Videos, das der Polizei vorliegt. Das Video stammt aus der Tatnacht und zeigt etwa 30 Sekunden der Tat. Aufgenommen wurde es offensichtlich von der Hörder Brücke aus. Im Hintergrund sind zwei Personen - vermutlich jugendlichen Alters - zu hören, die sich auf Mazedonisch unterhalten. Eine der Personen dreht das Video offenbar.

Die Polizei hat das Video von Dritten erhalten und sucht nun den Verfasser bzw. die beiden Personen. Sie könnten wichtige Zeugen im Ermittlungsverfahren sein und werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132-7441 zu melden.

Tötungsdelikt am Bahnhof Dortmund-Hörde: Mann (41) stirbt im Krankenhaus

Dortmund-Hörde (NRW) - Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilten, kam es in der Nacht gegen 0.50 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung am Bahnhof in Dortmund-Hörde. Daran seien mehrere Personen beteiligt gewesen.

Im Verlauf des Streits seien ein 41-jähriger Mann aus Dortmund und sein 24 Jahre alter Sohn durch Messerstiche schwer verletzt worden. Der 41-Jährige sei am Sonntag in den frühen Morgenstunden aufgrund seiner Verletzungen verstorben. Sein Sohn schwebt nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht in Lebensgefahr.

Messerstecherei in Dortmund-Hörde: Polizei mit Großaufgebot im Einsatz

Nach der Messerstecherei rückte ein Großaufgebot von Polizei und Rettungsdienst zum Bahnhof in Dortmund-Hörde aus. Zahlreiche Beamte einer Einsatzhundertschaft sperrten den Bereich ab, um die Rettungsarbeiten abzusichern. Unzählige Rettungsfahrzeuge und Polizeiwagen erleuchteten mit ihren Blaulichtern den nass-dunklen Bereich am Hörder Bahnhof. EIn Polizeihubschrauber kreiste über dem Areal.

Während die Polizei das Geschehen am Bahnhof in Dortmund-Hörde in der Nacht aus ermittlungstaktischen bzw. -hoheitlichen Gründen noch nicht kommentieren wollte, gab es am Morgen neue Informationen: Zwei 19-jährige Männer aus Dortmund hätten sich in der Nacht auf einer Polizeiwache im Dortmunder Stadtgebiet gemeldet und eine Beteiligung an der Messerstecherei angezeigt. Die beiden jungen Männer wurden laut Polizei und Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Vor etwa zweieinhalb Jahren kam bereits eine Jugendliche (damals 15 Jahre alt) bei einer Messerstecherei am Bahnhof in Dortmund-Hörde ums Leben. Ein gutes Jahr später stach dort ein Jugendlicher auf einen jungen Mann ein und verletzte ihn schwer. Seitdem wird bereits die Sicherheit in diesem Bereich, der immer wieder von Jugendlichen als günstige Partymeile mit Alkohol und Drogen genutzt wird, kontrovers diskutiert.

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