Dortmund

Drogen-Fund in Dealer-Mund: Polizei verhaftet Mann mit „Hamsterbacken“

Ein Haufen Koks.
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Ein Mann mit „Hamsterbacken“ fiel der Polizei in Dortmund auf. Er versteckte Kokain.

Als die Polizei einen Mann in Dortmund anhielt, fiel dieser mit dicken „Hamsterbacken“ auf. Der offensichtliche Drogen-Dealer versuchte, sich auf abenteuerliche Weise herauszureden.

Dortmund - Ein Mann in Dortmund riskierte keine dicke Lippe, aber dicke Backen: Er versuchte, in seinem Mund Drogen vor der Polizei zu verstecken. Damit hatte der Dealer jedoch keinen großen Erfolg. Bei der Untersuchung durch die Polizei-Beamten leistete er heftigen Widerstand und musste gefesselt werden.

StadtDortmund
Fläche280,71 km²
Einwohner587.696

Drogen-Fund in Dortmund: Mann mit „Hamsterbacken“ verhaftet

Der 51-Jährige Mann fiel einem Beamten der Polizei am Dienstag (14.9.2021) gegen 13.50 Uhr auf der Schützenstraße auf. In der Schillerstraße stoppte die Polizei den Verdächtigen. Der Mann aus Dortmund wirkte unruhig. In seinem Pkw lagen 500 Euro, auf für Dealer typische Weise gestückelt. Die Polizei Dortmund vermutet, dass das Geld vermutlich aus dem Verkauf von Drogen stammte. Der Tatverdächtige ist der Polizei bekannt, da er bereits mehrfach gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen hat.

Es war aber nicht nur das Bargeld, das den Beamten auffiel. Auch die Backen des Dealers sorgten für Eindruck: Sie waren sichtbar geschwollen, erinnerten an „Hamsterbacken“. Es bestand der Verdacht, dass der Mann im Mundraum Drogen versteckte. Eine in dem Milieu durchaus übliche Vorgehensweise. Da die Gefahr bestand, dass der 51-Jährige Mann aus Dortmund die Drogen herunterschlucken und seine Gesundheit gefährden könnte, wurde er weiter durchsucht.

Drogen im Mund: Polizei muss Mann aus Dortmund fesseln

Gegen die Durchsuchung leistete der Dealer heftigen Widerstand. Den Polizei-Beamten gelang es schließlich, den Verdächtigen zu fesseln. Zum Vorschein kamen 15 kugelrunde Verpackungen, gefüllt mit Kokain. Die Kriminal-Polizei ermittelt wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz gegen den Mann.

Der Dealer gab trotz der offensichtlichen Umstände an, mit Drogen nichts zu tun zu haben. Da allerdings das Ergebnis eines Drogen-Tests den Konsum von Betäubungsmitteln anzeigte, wurde dem Mann für ein weiteres Ermittlungsverfahren (Führen eines Kfz unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln) noch eine Blutprobe entnommen.

In Siegen hielt die Polizei einen Fahranfänger an, der so ziemlich alles falsch gemacht hat, was man falsch machen kann: Er fuhr nicht nur zu schnell, sondern auch unter Drogeneinfluss. Auf die Spur von Drogen-Dealern kam die Polizei im Oberbergischen Kreis aufgrund eines kuriosen Anrufs. Zu hören waren Schnarch-Geräusche.

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