Polizei kann leider nicht alle Wünsche erfüllen

Bei Ermittlungen: Dealer bricht vor Polizei in Tränen aus - „Bitte verstecken Sie meine Drogen“

Marihuana
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Ein mutmaßlicher Dealer hat die Polizei in Dortmund gebeten, seine Drogen für ihn zu verstecken (Symbolbild)

Die Polizei ist dein Freund und Helfer. Aber sie kann leider nicht immer helfen, wie der Fall eines mutmaßlichen Drogendealers in Dortmund zeigt.

Dortmund - „Die Polizei hilft gerne“, erklärt die Polizei Dortmund in einer Mitteilung am Mittwoch. Doch bei einem Vorfall am Dienstagnachmittag waren auch unserem Freund und Helfer die Hände gebunden.

StadtDortmund
BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner585.813 (2016)
Fläche280,7 km²

Die Vorgeschichte: Laut Polizei verdichteten sich bei Ermittlungen die Erkenntnisse über einen Drogenhandel im Gerlachweg in Dortmund Westerfilde.

Dortmund: Dealer bricht vor Polizei in Tränen aus - „Bitte verstecken Sie meine Drogen“

Am Dienstag hätten die Beamten dann gegen 17 Uhr in Huckarde einen 28-Jährigen erkannt, der laut Polizei bereits mehrfach unter dem Verdacht stand, mit Drogen gehandelt und diese auch an Minderjährige verkauft zu haben. Demnach habe er auch schon einmal in Untersuchungshaft gesessen.

Dann nahm die Geschichte einen eher ungewöhnlichen Verlauf. „Als Polizisten ihn ansprachen, brach er sofort in Tränen aus und bat die Einsatzkräfte darum, seine Drogen zu verstecken“, teilt die Polizei Dortmund weiter mit.

Dealer bricht vor Polizei in Tränen aus - Dortmunder auf Bewährung

Sein Verhalten hatte einen Grund: Der junge Mann befand sich laut Polizei nach einer Verurteilung mit Bewährungsstrafe auf freiem Fuß. Ein nachvollziehbarer Wunsch der mutmaßlichen Dealers. Aber: “Die Beamten konnten diesen nicht erfüllen“, heißt es weiter.

Statt die Drogen zu verstecken, brachten die Beamten den 28-Jährigen aus Dortmund zunächst ins Polizeigewahrsam. Am Mittwoch soll der er einem Haftrichter vorgeführt werden.

In Hamm wollte ein Dealer Kokain verkaufen - und sprach definitiv den falschen Kunden an.

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