Entschärfung

Blindgänger in Dortmund ist entschärft - alle Infos zur großen Evakuierung

In Dortmund wurde bei Bauarbeiten ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Für die Entschärfung gibt es eine große Evakuierung. Alle Infos.

Update vom 9. September, 16.43 Uhr: Es ist vorbei. Der Blindgänger in der Dortmunder Innenstadt wurde erfolgreich entschärft. Das teilte die Stadt Dortmund soeben über Twitter mit. Alle evakuierten Personen dürfen wieder zurück in ihre Wohnungen und Häuser.

StadtDortmund
Fläche280,7 km²
Bevölkerung587.010 (2019)

Update vom 9. September, 15.50 Uhr: Die Entschärfung hat jetzt begonnen. Der Bahnverkehr ist eingestellt, das Gebiet ist geräumt und wurde nochmal kontrolliert.

Dortmund: Blindgänger bei Bauarbeiten gefunden - große Evakuierung

Update vom 9. September, 12.08 Uhr: Die Evakuierung nach dem Fund eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg in Dortmund hat vor wenigen Minuten begonnen. Darüber informierte die Stadt auf ihrem Twitter-Kanal. Die Verwaltung weist darauf hin, dass Bürger ab sofort nur noch aus dem Evakuierungs-Gebiet heraus und nicht mehr herein fahren können.

Update vom 9. September, 10.58 Uhr: Die Stadt Dortmund hat neue Informationen zur Entschärfung des Blindgängers bekanntgegeben, der am Mittwoch bei Bauarbeiten am Schwanenwall in der Innenstadt gefunden wurde. Demnach wurde der Radius für die Evakuierung auf 250 Meter um den Fundort der Weltkriegs-Bombe erweitert. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind also rund 2000 Anwohner, einzelne Geschäfte im Bereich des Ostenhellwegs und der Brüderstraße, der Verkehr auf dem Wall, der öffentliche Nahverkehr und die Berufskollegs in der Nähe des Fundorts betroffen.

Die Evakuierung beginnt um 12 Uhr. Ab dann müssen Verkehrsteilnehmer in Dortmund mit „massiven Einschränkungen“ rechnen. „Wir bitten das Gebiet großräumig zu umfahren“, rät die Stadt den Autofahrern. Auch Autos in den im Radius liegenden Parkhäusern sollten bis 12 Uhr aus dem Evakuierungs-Bereich geholt werden. Die Entschärfung des Blindgängers beginnt, sobald die Evakuierung abgeschlossen ist.

Die Entschärfung des Blindgängers in Dortmund hat auch Auswirkungen auf eine Demonstration im Rahmen der Streiks von Verdi am Donnerstag. Die ursprünglich angemeldete Demo verlief durch den Evakuierungs-Radius, wurde jetzt aber neu geplant, wie die Stadt mitteilte. Der ÖPNV ist in Form der Stadtbahnlinien U42, U43, U44 und U46 betroffen. Die Linien U41, U45, U47 und U49 fahren dagegen ganz normal.

In diesem Bereich von Dortmund müssen die Häuser nach dem Fund eines Blindgängers evakuiert werden. (für Vollbild oben rechts klicken)

Dortmund: Blindgänger wird am Donnerstag entschärft - mit diesen Auswirkungen

[Erstmeldung] Dortmund - Bei Bauarbeiten wurde am Mittwoch (8. September) in Dortmund ein Blindgänger gefunden. Die 250 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde nach Angaben der Stadtverwaltung im Bereich des Schwanenwalls in der Dortmunder Innenstadt entdeckt. „Aufgrund der positiven Gesamtsituation“ habe der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg jedoch entschieden, den Blindgänger erst am Donnerstag zu entschärfen.

Bevor die Entschärfung in Dortmund starten kann, erfolgt am Donnerstagmittag ab 12 Uhr eine große Evakuierung. Nach derzeitigen Planungen sollen alle Gebäude in einem Umkreis von 200 Metern um den Fundort des Blindgängers am Schwanenwall geräumt werden. Nach Angaben der Stadt müssen rund 1500 Anwohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Der Radius könne sich aber auch noch einmal verändern, weitere Details kündigte die Verwaltung für Donnerstagmorgen an.

Dortmund: Evakuierung wegen Blindgänger-Fund - Anwohner können in Schule kommen

Doch die Entschärfung des Blindgängers in Dortmund hat nicht nur Auswirkungen auf Anwohner oder in dem Bereich arbeitende Menschen: Auch Autofahrer, Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs sowie Mitarbeiter und Kunden des Einzelhandels müssen mit „massiven Einschränkungen“ rechnen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Schließlich wurde die Weltkriegs-Bombe in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone gefunden. Insgesamt werden also viele tausend Menschen von den Maßnahmen betroffen sein.

Als sogenannte Evakuierungsstelle werde das Max-Planck-Gymnasium in der Nähe des Stadions von Borussia Dortmund, dem Signal Iduna Park, eingerichtet. Dort können alle Anwohner, die ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, sich während der Entschärfung aufhalten. Der Unterricht an der Schule am Donnerstag fällt wegen dieser Maßnahme aus, wie die Stadt erklärte.

Erst vor rund einem Monat war in Dortmund ein weiterer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Damals waren sogar 3000 Anwohner von der Evakuierung betroffen.

Rubriklistenbild: © Markus Wüllner / news4 Video-Line

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