Untersuchung liefert eindeutiges Ergebnis - Kühlung war defekt

Dönerfleisch aus Lkw auf der A44 jetzt doch vernichtet

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Anröchte - Erst wurde es als "Gammelfleisch" bezeichnet, dann sollte das Dönerfleisch möglicherweise doch für den Verzehr freigegeben werden: 24 Tonnen unsachgemäß transportierte Tiefkühlware hatte die Polizei auf der A44 bei Anröchte in einem Lkw entdeckt. Jetzt wurde das Fleisch doch vernichtet.

Die mikrobiologischen Untersuchungen entsprachen nicht der gesetzlichen Norm. Das teilte der Kreis Unna jetzt mit.

Mitarbeiter des Kreises hatten im Lkw mit der defekten Kühlung eine Kerntemperatur von Minus 3,1 bis Minus 7,1 Grad gemessen. Daraufhin gab es Überlegungen, das Fleisch doch für den Verzehr freizugeben. Das Thermometer der Polizei hatte zuvor 5,9 Grad angezeigt.

Das Thermometer der Polizei zeigte deutlich zu hohe Temperaturen.

Strichprobenartige Untersuchungen aller 24 Paletten sollten dann Klarheit bringen, ob die  Dönerspieße noch zum Verzehr geeignet sind. Die zuständige Veterinärbehörde des Kreises Unna lieferte jetzt das eindeutige Ergebnis.

Defekte Kühlung war Lkw-Fahrer bekannt

Der Großhändler aus Lünen, bei dem die Ware ankommen sollte, entschied sich in Absprache mit der Behörde für die Vernichtung.

Am Sonntag, 25. August, hatte die Polizei den Sattelzug auf der A44 angehalten. Anlass war eigentlich das Sonntagsfahrverbot. Dabei fiel den Beamten jedoch die defekte Kühlung auf.

Das war dem Fahrer wohl sogar bekannt, sein Chef würde die Ware später wieder einfrieren, versicherte er gegenüber der Polizei.

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