Großeinsatz im Ruhrgebiet

Discounter in Herne brennt komplett ab - Polizei nimmt zwei Männer fest

Löschfahrzeuge stehen in der Feuer- und Rettungswache.
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Rund 80 Einsatzkräfte bekämpften den Großbrand in Herne.

Ein Supermarkt in Herne im Ruhrgebiet ist am frühen Samstagmorgen komplett abgebrannt. Rund 80 Einsatzkräfte bekämpften den Großbrand über Stunden, berichtete die Feuerwehr auf Facebook. Die Polizei verhaftete zwei Männer.

Update vom 31. Januar, 12.45 Uhr: Nach dem Brand eines Discounters in Herne in der Nacht zu Samstag hat die Polizei zwei Männer festgenommen. Das teilte sie am Sonntag gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bochum mit. Die dringend Tatverdächtigen sind 16 und 28 Jahre alt. Der 16-Jährige wohnt in Bochum, der 28-Jährige ist nach ersten Erkenntnissen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Sie sitzen in U-Haft. Unter anderem setzte die Polizei einen Hubschrauber zur Fertigung von Luftaufnahmen des abgebrannten Supermarktes ein. Die umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden in den nächsten Tagen fortgesetzt. 

[Erstmeldung am 30. Januar] Herne - Ein Supermarkt an der Heidstraße in Herne im Ruhrgebiet ist am frühen Samstagmorgen (30. Januar) komplett abgebrannt. Rund 80 Einsatzkräfte bekämpften den Großbrand über Stunden, berichtete die Feuerwehr auf Facebook.

Wegen der starken Rauchentwicklung mussten in der Nacht Bahngleise in der Nähe zeitweise gesperrt werden, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Die Ermittlungen zur Ursache des Feuers dauerten zunächst noch an. Auch zur Schadenshöhe gab es noch keine Angaben.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte den Angaben nach das Innere des Gebäudes bereits in Flammen gestanden. Trotz massiver Löschmaßnahmen stürzte das Dach des Discounters ein. Am Morgen war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten würden aber noch länger andauern, hieß es.

Nur wenige Minuten vor dem Einsatz hatte es gegen 2.45 Uhr ganz in der Nähe schon im Untergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses gebrannt. Dort war in einer Tiefgarage ein Auto in Flammen aufgegangen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Haus wurde kurzzeitig evakuiert, die Bewohner konnten aber später wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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