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Masken-Unternehmer aus NRW stirbt bei Yacht-Unfall auf Sardinien

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Von: Katharina Bellgardt

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Ein Unternehmer aus NRW ist bei einem Yacht-Unfall nahe Sardinien (Italien) ums Leben gekommen. Der Verstorbene war der Vorstand eine Masken-Firma.

Porto Cervo/Hilden - Der deutsch-britische Geschäftsführer einer Masken-Firma aus Hilden (NRW) ist bei einem Yacht-Unfall gestorben. Der Unternehmer war mit Frau und Tochter (27) nahe Sardinien auf der Yacht „Amore“. Die beiden Frauen wurden laut der britischen Zeitung Daily Mail schwer verletzt.

Masken-Unternehmer bei Yacht-Unfall nahe Sardinien getötet

Der 61-jährige Unternehmer lebt in Westengland, ihm gehört jedoch der Maskenhersteller „Ultrafilter - The Filtration Manufacturers Kronsbein ultrafilter“, dessen Mutterkonzern in Hilden sitzt. Das Unternehmen stellt medizinische Mundschutze her und gewann während der Corona-Pandemie an Bedeutung.

Daily Mail schreibt, dass der Kapitän der Yacht versucht habe, einen Zusammenstoß mit einem anderen Schiff zu vermeiden. Dabei krachte „Amore“ auf eine Felsformation nahe Porto Cervo auf Sardinien. Der Bug der 20-Meter-Yacht sei durch die Kraft der Kollision aufgerissen worden, so Daily Mail. Fotos zeigen das völlig zerstörte Schiff, der Vorderteil ist nicht mehr vorhanden.

Die Besatzung einer Yacht unter Maltesischer Flagge habe den Millionär aus dem Wasser gezogen, es sei jedoch für jede Hilfe zu spät gewesen. Der Unternehmer starb. Seine Frau (59) und die Tochter werden im Krankenhaus behandelt.

Tödlicher Unfall bei Sardinien: Yacht kracht auf Felsen

Der Chef der Küstenwache des Hafens von Olbia, Francesco Colarullo, erklärte Daily Mail: „Das beschädigte Schiff wurde nach Porto Cervo geschleppt und vom örtlichen Staatsanwalt beschlagnahmt, solange der genaue Ablauf untersucht wird.“ Die Yacht sei möglicherweise zu schnell unterwegs gewesen. Colarullo: „Wir wissen, dass sich zu diesem Zeitpunkt andere Schiffe in der Gegend befanden, und zu dem Unfall kam es möglicherweise während einer Ausweichaktion.“ - mit dpa-Materialen

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