Quartalszahlen von Uniper

Kraftwerk Datteln 4: Kohlendioxid-Ausstoß trotz Corona-Krise gestiegen - BUND geschockt

Luftbild vom umstrittenen Steinkohle-Kraftwerk Datteln 4.
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Das umstrittene Steinkohle-Kraftwerk Datteln 4 ging erst in diesem Jahr ans Netz. Nach dem beschlossenen Kohleausstieg steht fest: spätestens 2038 ist Schluss.

Zahlreiche Branchen und Unternehmen haben es in der Corona-Krise schwer. Nicht so der Energiekonzern Uniper, der das Steinkohle-Kraftwerk Datteln 4 betreibt.

Bei der Präsentation der Quartalszahlen erklärte Uniper-Vorstandschef Andreas Schierenbeck, dass der Energiekonzern innerhalb der ersten neun Monate dieses Jahres 405 Millionen Euro Gewinn ohne Berücksichtigung von Steuern und Zinsen verbuchen konnte – fast das doppelte des Vorjahresergebnisses.

Indes hat die Inbetriebnahme des umstrittenen Kraftwerks in Datteln direkte Auswirkungen auf den deutschlandweiten Kohlendioxid-Ausstoß von Uniper, wie Schierenbeck bestätigt. In den ersten drei Quartalen 2020 sei die CO2-Belastung von 7,9 auf 8,2 Millionen Tonnen gestiegen. Wie 24VEST* berichtet, ist der Umweltverband BUND* von diesen Zahlen geschockt. (fho) *24VEST.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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