Mit dem Bollerwagen losziehen?

Vatertag in Zeiten des Coronavirus: Was ist in NRW erlaubt - und was nicht?

Heute ist Vatertag, der nächste Feiertag in NRW in Zeiten des Coronavirus. Das Wetter ist schön, doch was wird aus Bollerwagen-Wanderungen? Was ist erlaubt?

  • In Zeiten des Coronavirus* in NRW wird der Vatertag 2020 (21. Mai) ein anderer als sonst.
  • Wegen der Corona-Pandemie gibt es im Land nach wie vor einige Einschränkungen.
  • Wir listen auf, was heute am Feiertag erlaubt und was verboten ist.

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Köln/Düsseldorf - Beste Wetteraussichten und für viele der Start in ein langes Wochenende: Christi Himmelfahrt - oft bekannt als Vatertag - ist für die meisten Bürger in NRW ein freier Tag. Das lange Wochenende eignet sich gut für Ausflüge, die trotz Coronavirus erlaubt sind. Das Wetter soll auch schön werden

Werden wir trotz des Coronavirus Männergruppen mit Bollerwagen auf Tour sehen? Was ist erlaubt, was ist verboten? Hier geben wir einen Überblick.

Vatertag in Zeiten des Coronavirus: Das gilt für Treffen

Besucher oder Treffen mit einem zweiten Haushalt - also einer weiteren Familie, einem Paar, einer WG oder Einzelperson außerhalb des eigenen Haushalts, sind erlaubt. Allerdings gelten noch bis Anfang Juni weiterhin die Kontaktbeschränkungen: Mehr Leute darf man nach den Vorgaben nicht treffen.

Touren mit Bollerwagen, Alkohol und der ganzen Clique sind also - wie schon am 1. Mai - immer noch ausgeschlossen. Zwei Menschen aus zwei Haushalten dürfen sich aber theoretisch mit Bollerwagen auf Tour begeben, wenn sie sich an die Regeln halten.

Der Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU) sagte dazu in seiner aktuellen Videobotschaft bei Facebook: "Liebe Väter, Vatertag kann man nicht so feiern wie sonst. Das ist aber, glaube ich, jedem klar. Aber ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder zu unserem Recht kommen."

Vatertag in Zeiten des Coronavirus: Auswärts übernachten

Hotels und Ferienwohnungen dürfen nach wochenlanger Pause unter Hygiene-Auflagen wieder Touristen aufnehmen. Auch Campingplätze haben geöffnet - und können sich kaum vor dem Ansturm retten*. 

Nach wochenlangem Stillstand haben sich die Betriebe auf einen Neustart vorbereitet, hieß es in der Eifel, im Sauerland und am Niederrhein.

Vatertag in Zeiten des Coronavirus: Woanders ist's auch schön

Wer die heimischen Regionen zu langweilig findet, darf auch bereits schon wieder in andere Bundesländer fahren. Auch dort dürfen größtenteils wieder Touristen aufgenommen werden. 

Die Grenzen zu den Nachbarländern Niederlande und Belgien waren ohnehin nie geschlossen. Allerdings hob die Landesregierung einige Tage vor Himmelfahrt die Pflicht auf, sich nach der Rückkehr aus dem Ausland für 14 Tage in Quarantäne zu begeben. Für die meisten anderen Staaten gilt noch bis Mitte Juni eine Reisewarnung.

Vatertag in Zeiten des Coronavirus: Restaurants und Kneipen

Auswärts zu Mittag essen oder ein Bier in der Lieblingskneipe trinken geht in NRW schon seit der vergangenen Woche wieder - also auch am Vatertag. Bars, Clubs und Discos bleiben aber noch geschlossen, eine Öffnung ist vorerst nicht in Sicht. 

Vatertag in Zeiten des Coronavirus: Sonne pur erwartet uns

Die Meteorologen versprechen sonniges, warmes Wetter. Die Temperaturen liegen am Donnerstag nach einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) über 25 Grad. Am Rhein werden bis zu 29 Grad erwartet. Ob auf dem Balkon, im Park oder auf der Kurzreise: Einem Sonnenbad dürfte am Vatertag nicht viel im Weg stehen. 

Vatertag in Zeiten des Coronavirus: Endlich wieder schwimmen

Wem es in den vergangenen Wochen gefehlt hat, im Wasser seine Bahnen zu ziehen, kann den Feiertag nutzen, um das nachzuholen. Freibäder dürfen in NRW ab dem 20. Mai, also pünktlich vor dem Feiertag, wieder öffnen.

Vorgeschrieben wird eine begrenzte Zahl an Gästen, Mindestabstand - auch im Becken und in Duschen - sowie Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Es öffnen allerdings längst nicht alle Freibäder. - mit dpa-Material

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Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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