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Coronavirus in NRW: Ausbruch in Schlachtbetrieb an der deutsch-niederländischen Grenze

Immer weniger Menschen in NRW sind akut mit dem Coronavirus infiziert. Wir fassen in unserem News-Blog die aktuellen Entwicklungen zu Lockerungen, Kitas, Schulen, Reise und Gastronomie zusammen und sammeln die Fallzahlen.

+++ Coronavirus in NRW: Alle Regeln des Kontaktverbotes +++

+++ Alles zum Thema Schulen, Kitas und Coronavirus +++

+++ Urlaub 2020 und Coronavirus: Was Sie wissen müssen +++

+++ Hier finden Sie die aktuelle Corona-Schutzverordnung (20. Mai) +++

+++ Diese Hygiene- und Infektionsschutzstandards gelten für NRW +++

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Update, 9.20 Uhr: In einem Schlachthof im niederländischen Groenlo, unweit der deutsch-holländischen Grenze, sind 147 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichten lokale Medien.79 Infizierte leben demnach in Deutschland, 68 in den Niederlanden. In dem Schlachtbetrieb arbeiten insgesamt 657 Beschäftigte, 25 Tests stünden aus, heißt es, von weigteren fünf Angestellten fehlten die Daten. 

Update, 7.30 Uhr: NRW hat ein Pilotprojekt für Telemedizin im Justizvollzug gestartet. Etwa ein Fünftel der 36 nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten nimmt an dem Modellversuch teil. Sollte der Feldversuch gelingen, soll Telemedizin flächendeckend im Strafvollzug eingesetzt werden. Justizminister Peter Biesenbach will das Projekt heute in Düsseldorf vorstellen. Neben einer umfassenderen medizinischen Versorgung verspricht er sich von dem Projekt auch personelle Entlastung und geringeres Ansteckungsrisiko - nicht nur in Corona-Zeiten. 

Update, Montag, 25. Mai, 7 Uhr: Guten Morgen und willkommen zu einer neuen Woche in unserem Newsblog. 

Coronavirus in NRW: Das war der Sonntag

Update, 20 Uhr: Wir fassen nochmal das Wichtigste vom Tag zusammen: Die Landesregierung von NRW soll klinische Studien zum Einsatz von Antikörpern unterstützen+++Die Fallzahlen zum Coronavirus bleiben weiterhin stabil+++Zwei Männer wurden nach einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen von Unbekannten zusammengeschlagen+++Eine Forscherin mahnt, dass es für eine Entwarnung noch zu früh ist.

Update, 18.55 Uhr: „Wir sind nach wie vor in der Akutphase der Infektion“: Eine Forscherin aus Hamm (NRW) warnt davor, dass es für eine Entwarnung noch zu früh ist - auch wenn die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen fällt.

Update, 17 Uhr: Der Staatsschutz ermittelt: Zwei Teilnehmer einer Demonstration gegen die Coronavirus-Maßnahmen in Bielefeld wurden auf dem Weg nach Hause attackiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden sie im Bereich der Paulusstraße/August-Bebel-Straße von vier bis fünf männlichen Personen angegriffen und verletzt, teilt die Polizei mit. Ein Geschädigter wurde am Boden liegend durch Tritte verletzt. Er wurde mittels RTW in ein nahe gelegenes Krankenhaus verbracht und nach ambulanter Versorgung wieder entlassen. Lebensgefahr bestand für den Mann aus NRW nicht. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Coronavirus in NRW: Aktuelle Fallzahlen für das Land

Update, 14.45 Uhr: In NRW ist die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen um 84 Fälle gestiegen. Acht weitere Menschen mit einer Coronavirus-Erkrankung wurden seit Samstag gezählt, wie das NRW-Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten im Land auf 1562. Seit Ausbruch der Pandemie wurden bis Sonntag insgesamt 37.204 Menschen im Land positiv auf das Coronavirus getestet. Außerdem wurden 150 Menschen als genesen gemeldet. Dementsprechend haben den offiziellen Zahlen zufolge 32.330 Menchen eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden.

Update, 13.30 Uhr: Die Polizei hat in Köln eine sogenannte Corona-Party verhindert. Zeugen hatten von etwa 100 Menschen berichtet, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Diese machten sich offenbar am Samstagabend von einer Straßenbahn-Haltestelle aus auf den Weg zu einem Feldweg am Autobahnkreuz Köln-West. In einem Waldstück wurde ein Zelt mit einer Musikanlage, Mischpult und einem Stromgenerator gefunden. Gegen den 23 Jahre alten Veranstalter wurde ein Verfahren eingeleitet.

Coronavirus in NRW: Land soll soll Blutplasma-Spenden fördern

Update, 10 Uhr: Die nordrhein-westfälische Landesregierung soll klinische Studien zum Einsatz von Antikörpern gegen das Coronavirus unterstützen. Das fordern die Koalitionsfraktionen in einem Antrag an den Düsseldorfer Landtag. Das Parlament soll am Freitag darüber abstimmen.

Coronavirus in NRW: Therapieansatz und Untersuchung des Blutplasmas

"Bei der Behandlung von Covid-19 könnte der Einsatz menschlicher Antikörper einen erfolgversprechenden Therapieansatz darstellen", erläutern CDU und FDP ihren Vorstoß. "Eine direkte Gabe von Antikörpern gegen SarsCoV-2 könnte sowohl Schutz vor dem Virus verleihen als auch eine bestehende Covid-19-Erkrankung therapieren."

Diese Antikörper könnten aus dem Blutplasma von Menschen gewonnen werden, die eine Infektion bereits überstanden haben, heißt es im Koalitionsantrag. Dies werde weltweit bereits in mehreren Studien getestet. "Auch Unikliniken in Nordrhein-Westfalen haben inzwischen Heilversuche gestartet. Den wissenschaftlichen Nachweis der Wirksamkeit in der klinischen Anwendung können aber nur Studien über einen längeren Zeitraum und mit mehr Patienten erbringen."

Daher solle die Landesregierung eine Initiative zur Förderung der Blutplasma-Spende entwickeln. Dazu gehöre eine Informationskampagne in Krankenhäusern, Arztpraxen und den sozialen Netzwerken. Die Landesinitiative solle aufklären über Krankheitsbilder, die von einer Plasmaspende profitieren.

Coronavirus in NRW: Das war der Samstag

Update, 20.44 Uhr: Wir beenden unsere Berichterstattung mit einem kompakten Überblick über die Lage am Samstag: +++ Spargelbauern fehlen viele Erntehelfer, weshalb Spargel auf den Feldern liegen bleiben könnte. +++ Die meisten Freilichtbphnen können wohl dieses Jahr kein Programm mehr organisieren. +++ Blick in die Nachbarschaft: In einer Baptisten-Gemeinde in Frankfurt und in einem Restaurant in Niedersachsen haben sich mehrere Personengruppen mit dem Coronavirus infiziert. +++ Erneut hat es nur wenige neue Infektionen im Vergleich zum Vortag gegeben. +++ Bei Corona-Demos in NRW-Städten sind weitaus weniger Teilnehmer aufgeschlagen, als angekündigt. +++

Coronavirus in NRW: Demos verlaufen störungsfrei

Update, 19.20 Uhr: In mehreren Städten in NRW haben heute Hunderte Menschen gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert. Dabei versammelten sich nach Polizeiangaben meist deutlich weniger Demonstranten als von den Demo-Anmeldern erwartet. Zunächst verliefen die Kundgebungen weitgehend störungsfrei, hieß es von den Einsatzkräften.

An einem Protestzug am Mittag in Düsseldorf, der sich gegen die aus Sicht der Demonstranten "überzogenen Corona-Maßnahmen" richtete, nahmen in der Spitze etwa 70 Menschen teil, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Initiative "Widerstand 2020" hatte rund 300 Teilnehmer angemeldet.

In Essen kamen rund 360 der ursprünglich 1000 angemeldeten Teilnehmer zu einer Demonstration auf einem Messeparkplatz gegenüber vom Flughafen Essen/Mülheim zusammen. 

In Köln versammelten sich etwa 250 Demonstranten auf der Deutzer Werft und bildeten kurz vor Abschluss der Kundgebung auf der Rheinbrücke eine Menschenkette. Auf Transparenten sprachen sie sich unter anderem für einen Schutz der Grundrechte aus. 

In Aachen hatten Teilnehmer zwei Veranstaltungen in der Innenstadt angemeldet, an denen sich nach Polizeiangaben insgesamt knapp 130 Menschen beteiligten. Auch eine Kundgebung in Gummersbach mit 60 Teilnehmern gegen die Corona-Maßnahmen verlief den Angaben der Polizei zufolge störungsfrei.

Ein weiterer Samstag mit zahlreichen Demonstrationen gegen die Corona-Beschränkungen in NRW ist zuende gegangen. Nach Angaben der Polizei sind alle Demos in den NRW-Städten weitestgehend störungsfrei verlaufen. Auf dem Bild stehen Demonstranten mit Schildern in Köln.

Coronavirus in NRW: Zahl R weiterhin unter 1

Update, 16.54 Uhr: Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 0,85. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. 

Update, 12.55 Uhr: Die neuen Fallzahlen des Gesundheitsministeriums zeigen: Erneut hat es nur wenige neue Infektionen im Vergleich zum Vortag gegeben - allerdings wieder mehr als 100. 129 neue Infektionen wurden seit Freitag gemeldet. Damit stieg die Zahl aller Infizierten in NRW auf 37.120 (Stand: 23. Mai).

1.554 Todesfälle sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt - das sind acht Fälle mehr als am Freitag. Genesen nach einer Infektion sind 32.180 Menschen - 425 mehr als am Vortag. Die Zahl der aktuell Erkrankten ist mit 3.386 deutlich zurückgegangen, am Freitag waren es noch 3.695 Menschen. 482 von ihnen werden aktuell stationär im Krankenhaus behandelt.

Die als besonders wichtig geltende Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ist in allen Kreisen und Städten in NRW deutlich unter der Grenze von 50. Am höchsten liegt der Wert mit 23,3 im Rhein-Sieg-Kreis gefolgt vom Kreis Coesfeld mit 18,2.

Coronavirus in NRW: Spargel bleibt teilweise auf Feldern

Update, 10.55 Uhr: Im Nachbarbundesland Niedersachsen haben sich offenbar mehrere Menschen nach einem Besuch in einem Restaurant mit dem Coronavirus angesteckt. Damit ist im Landkreis Leer scheinbar der Fall eingetreten, vor dem viele Experten gewarnt hatten. Mindestens sieben Menschen sollen sich infiziert haben, mindesten 50 Personen sind vorsorglich in Quarantäne.

Update, 10.15 Uhr: Beim Gottesdienst einer Baptisten-Gemeinde haben sich etliche Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Wie viele sich genau angesteckt haben, ist noch unklar, berichtet FR.de*. Bei dem Gottesdienst in Frankfurt haben sich auch zahlreiche Gläubige aus dem Umland infiziert. Verletzungen der Corona-Verordnungen gab es aber wohl nicht.

Update, 23. Mai, 8.15 Uhr: Guten Morgen zu unserem Live-Ticker zum Coronavirus in NRW am Samstag. Wir beginnen den Tag mit einer schlechten Nachricht für Spargel-Fans: "Es wird definitiv Einiges auf den Feldern bleiben", sagt ein Sprecher der Rheinischen Obst- und Gemüsebauern. Denn den Spargelbauern fehlen viele Erntehelfer wegen der Corona-Pandemie. Sie suchen jetzt heimische Freiwillige.

Auch von den Freilichtbühnen im Land gibt es schlechte Nachrichten: Die meisten Theater im Freien können wohl dieses Jahr kein Programm mehr organisieren - auch wenn die Corona-Beschränkungen weiter gelockert werden. Vereinzelt versuchen aber Bühnen ein Alternativprogramm zu erarbeiten.

Coronavirus in NRW: Große Demo in Köln angemeldet

Update, 22.55 Uhr: Wir beenden unsere Berichterstattung mit einem kompakten Überblick über die Lage am Freitag: +++ Covid-19-Massentests könnten bald in Krankenhäusern und Pflegeheimen die Regel sein +++ NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann glaubt, dass wir noch lange mit dem Mundschutz werden leben müssen. +++ Die Landesregierung hatzehn Impulse für die Stärkung der Konjunktur und des Wachstums nach der Corona-Krise vorgestellt und sch unter anderem für einen Familienbonus stark gemacht. +++ 6,6 Millionen Schutzmasken sind mit einer Antonov in Düsseldorf gelandet. +++ In NRW wurden am Freitag nur noch 98 neue Infektionen mit Sars-CoV-2 registriert.

Update, 18.14 Uhr: Durch die sinkenden Infektionszahlen in NRW sind viele Städte und Kreise fast Corona-frei. Im Kreis Soest zum Beispiel sind nur noch sechs Personen akut mit dem Virus infiziert*.

Update, 17.50 Uhr: Wieder ist in Köln für Samstag eine Demo gegen die Corona-Beschränkungen angemeldet. Die Kundgebung auf der Deutzer Werft auf der rechten Rheinseite steht unter dem Motto "Grundrechte schützen - Für Freiheit und Gerechtigkeit". Angemeldet sind 500 Teilnehmer. Sie wollen eine Menschenkette über die Deutzer Brücke bilden. 

Die Polizei will nach eigenen Angaben gut 100 Polizisten einsetzen. Auf dem Roncalliplatz neben dem Dom in Köln gibt es außerdem eine Demonstration unter dem Motto "Evakuiert alle Lager". Hier werden 200 Teilnehmer erwartet. Ähnliche Kundgebungen gibt es zeitgleich in mehreren deutschen und europäischen Städten. Es geht um die humanitäre Lage in griechischen Flüchtlingslagern durch das Coronavirus

Coronavirus in NRW: Polizeipräsident erinnert an Corona-Regeln für Demos

Polizeipräsident Uwe Jacob erinnerte die Teilnehmer der Kundgebungen daran, dass sie die geltenden Bestimmungen gegen die Verbreitung von Corona einhalten müsten. Mit Blick auf Forderungen, Versammlungen bei Verstößen gegen die Abstandsvorgaben konsequent aufzulösen, sagte Jacob: "Wir gehen mit Augenmaß vor.

Ein einzelner Verstoß führe nicht sofort zur Auflösung. Es sei dann erst einmal der Versammlungsleiter in der Pflicht. "Wenn der Versammlungsleiter seinen Pflichten nicht nachkommt oder Zuwiderhandlungen akzeptiert, wird die Polizei tätig. Die Auflösung einer Versammlung kommt nur als allerletzter Schritt infrage."

Coronavirus in NRW: Unter 100 Neuinfektionen

Update, 15.54 Uhr: In ganz NRW wurden zum Freitag 98 neue Coronavirus-Infektionen registriert. Damit stieg die landesweite Zahl auf 36.991 seit Beginn der Pandemie. Einen weiteren Toten mit Corona-Infektion verzeichnete das NRW-Gesundheitsministerium. Die Zahl stieg damit auf 1546. 

Hinzu kamen 131 neue Genesene. Den offiziellen Zahlen zufolge haben 31.750 Menschen eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden. Rein rechnerisch waren 3695 Menschen am Freitag akut infiziert - 34 weniger als am Donnerstag. Diese Zahl verringerte sich derzeit täglich.

Bei der Zahl der Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage liegt der Rhein-Sieg-Kreis mit 28,8 pro 100.000 Einwohner vorne, gefolgt vom Kreis Heinsberg mit 26. In den Kreisen hatte es Ausbrüche in einer Flüchtlingsunterkunft in St. Augustin beziehungsweise in einem DPD-Depot in Hückelhoven gegeben. 

Alle anderen Städte und Kreise lagen unter 20 Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Herne, Oberhausen und der Kreis Siegen-Wittgenstein gaben ihre Inzidenz nicht an. Mit 0,4 hatte der Kreis Herford weiterhin die wenigsten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und sieben Tage. Erst ab einem Wert von 50 würden bisherige Lockerungen wieder aufgehoben werden.

Update, 15 Uhr: Das Wetter in NRW wird besser. Die Regierung lockert die Maßnahmen zum Coronavirus. Erlaubt ist allerdings noch längst nicht alles. Insbesondere beim Grillen muss man aufpassen.

Coronavirus in NRW: Schnelle Hilfe für Reisebüros und Künstler

Update, 13.30 Uhr: Schnelle Hilfe für Reisebüros und Künstler: Die NRW-Landesregierung hat den Bund aufgefordert, schnell ein Härtefallprogramm für Unternehmen aufzulegen, die noch länger von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind. 

Eine Überbrückungshilfe bis zur Aufhebung der Einschränkungen benötigten unter anderem Reisebüros, Reiseveranstalter, Schausteller, Künstler, Messebauern sowie Konzert- und Eventagenturen, teilte die Landesregierung heute mit. Sie werde die Bundeshilfe um eigene Mittel in einem Härtefallprogramm ergänzen und in Anlehnung an die NRW-Soforthilfe umsetzen.

Coronavirus in NRW: Land will sich an geschwächten Unternehmen beteiligen

Update, 13.20 Uhr: Und Weiteres aus der Wirtschaft: NRW will sich an Unternehmen beteiligen, die durch die Corona-Krise finanziell in Schwierigkeiten gekommen sind. Man werde in einem ersten Aufschlag zusätzliches Eigenkapital in Höhe von 100 Millionen Euro für einen Nordrhein-Westfalen-Fonds zur Verfügung stellen, teilte die Landesregierung heute mit.

Das Land will sich damit an "etablierten Unternehmen" beteiligen, deren Eigenkapitalbasis durch die Corona-Krise geschwächt worden ist und die keine ausreichende Hilfe durch private Investoren gefunden, aber "gute Überlebenschancen" hätten. Die Hilfe soll zeitlich befristet sein und bei Bedarf aufgestockt werden können.

Coronavirus in NRW: Schutzmasken aus China in NRW angekommen

Update, 13.14 Uhr: Gleich 6,6 Millionen Schutzmasken hat ein Riesenflugzeug vom Typ Antonov 124 nach NRW gebracht. Die Transportmaschine landete heute in Düsseldorf.

6,6 Millionen Schutzmasken sind am Freitag in Düsseldorf angekommen.

Gestartet war die Maschine im ostchinesischen Hangzhou. Man habe die hochwertigen Masken zu moderaten Preisen beschaffen können, sagte Michael Kofler, Geschäftsführer der Firma PSG Procurement Services, die den Einkauf zusammen mit der Düsseldorfer Kloepfel-Gruppe organisiert hatte.

Coronavirus in NRW: NRW rechnet mit massivem Wirtschaftseinbruch

Update, 13.02 Uhr: Die Landesregierung rechnet infolge der Corona-Krise mit einem massiven Wirtschaftseinbruch in NRW. Für die gesamte Wirtschaft sei ein erheblicher und teils existenziell gefährdender Einbruch der Leistung zu befürchten, heißt es in einem von Armin Laschet und  Andreas Pinkwart vorgestellten Impulspapier für einen Neustart der Wirtschaft. 

Ein Rückgang "im zweistelligen Prozentbereich" sei nicht auszuschließen. Die Stimmung in der Wirtschaft und bei den Verbrauchern habe sich erheblich verschlechtert. 

Update, 12.48 Uhr: Anfang kommende Woche möchte die NRW-Landesregierung über weitere Lockerungen entscheiden. Geplant waren die nächsten Lockerungen laut Stufen-Plan ab dem 30. Mai. Ob dies der Fall sein wird, wolle man erst nächste Woche entscheiden.

Man müsse abwarten, wie sich die Infektionszahlen entwickelten, sagte Ministerpräsident Laschet. Für Ende Mai war etwa vorgesehen, Theatern und Kinos unter strengen Auflagen den Betrieb wieder zu erlauben.

Coronavirus in NRW: Landesregierung plant Familienbonus

Update, 12.23 Uhr: Familien sollten nach Ansicht der NRW-Landesregierung in der Corona-Krise einen Familienbonus von 600 Euro pro Kind bekommen. Das Kindergeld solle damit einmalig aufgestockt werden, schlugen Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) heute in Düsseldorf vor. 

Ein solcher Bonus sei ein schnell wirksames Mittel, das die Kaufkraft stärke und dem Einzelhandel zusätzliche Nachfrage bringe. Der Bund müsse schnell einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten. Als Land sei man bereit, die Mittel mit einem eigenen Landesprogramm zu ergänzen.

Coronavirus in NRW: Erfolge für NRW im Kampf gegen Corona

Update, 12.20 Uhr: Die NRW-Landesregierung hat heute zehn Impulse für die Stärkung von Konjunktur und Wachstum in der Corona-Krise vorgestellt und sich zur Situation in NRW geäußert.

Auch nach der Lockerung vieler Beschränkungen hat NRW im Kampf gegen das Coronavirus nach Angaben von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Erfolge erzielt. Seit dem 20. April habe sich die Zahl der Neuinfektionen im Land mehr als halbiert, sagte Laschet heute in Düsseldorf. 

Zuletzt habe sie im Sieben-Tage-Durchschnitt bei 144 Neuinfektionen pro Tag gelegen. Es gebe ganze Kreise ohne neue Corona-Infektionen. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen habe sich von rund 620 am 20. April auf 169 Patienten am 21. Mai reduziert. 

Die für Corona-Patienten reservierte Bettenzahl werde dennoch weiter erhöht bleiben, um für eine mögliche zweite Corona-Welle gewappnet zu sein.

Coronavirus in NRW: Minister äußert sich zum Mundschutz

Update, 11.36 Uhr: Wie lange müssen wir mit dem Corona-Mundschutz leben? Noch lange, glaubt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef LaumannDer Mundschutz werde noch lange Bestandteil des öffentlichen Lebens sein, so Laumann. Der Minister nannte auch einen Zeitraum.

Update, 11.22 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht angesichts der sinkenden Corona-Infektionszahlen "keinen Grund, den Menschen das Reisen weiterhin zu verbieten". Wenn weiter Fortschritte gemacht würden, werde die Lage "in ein paar Wochen" hoffentlich noch besser sein, sagte Laumann in einem Interview. Aktuell herrschen in Europa Einschränkungen für Urlaubreisen.

Coronavirus in NRW: Häufigere Tests für Lehrer und Pfleger?

Update, 11.01 Uhr: Die SPD-Opposition in NRW fordert, alle Pflegekräfte und Erzieherinnen einmal wöchentlich auf das Coronavirus zu testen. Lehrkräfte müssten mindestens einmal im Monat getestet werden. "In NRW wären rund 180.000 Tests pro Woche möglich - gemacht werden aber nur knapp 80.000", sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty.

Update, 10.24 Uhr: Viele Schülerinnen und Schüler in NRW stehen vor dem letzten Wochenende der langen Corona-Pause an Schulen. Nach Abschluss der Abiturprüfungen startet ab Montag (25. Mai) der Präsenzunterricht auch der restlichen Jahrgangsstufen an Gymnasien und Gesamtschulen. Es wird ein wegen der Corona-Regeln ein sporadischer Besuch der Schulen bleiben. 

Coronavirus in NRW: Kommen Massentests in Heimen?

Update, 9.35 Uhr: Kommen bald Corona-Massentests in Krankenhäusern und Pflegeheimen? Das Bundesgesundheitsministerium arbeitet an einer Ausweitung der Corona-Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Noch im Mai wolle er eine Verordnung vorlegen, die präventive Reihen-Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen ermöglicht, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn. "Wenn Patienten und Bewohner aufgenommen oder verlegt werden, sollten Sars-CoV-19-Tests die Regel sein", sagte er.

Update, 7.50 Uhr: Guten Morgen an diesem schönen Brückentag in NRW. Der Tag startet mit Bilanzen über die Coronavirus-Pandemie: Trotz schönem Wetter und Feiertag blieb der lange befürchtete Ansturm auf die Shopping-Hotspots Venlo und Roermond in Holland aus. "Es ist nicht so viel los, dass es problematisch ist", sagte ein Sprecher der Stadt Venlo.

Die Polizei NRW zieht ebenfalls Bilanz und zwar seit Beginn der Corona-Krise: In NRW habe es seit Inkrafttreten der Kontaktbeschränkungen in März fast 13.000 Verstöße gegeben. Laut dpa waren in den ersten Wochen 2000 bis 2500 Verstöße gegen das Kontaktverbot pro Woche registriert worden, sank ihre Zahl in der zweiten Hälfte auf zuletzt gut 300.

Coronavirus in NRW: Neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19

Update, 20.14 Uhr: Dank für einen ruhigen Vatertag inmitten der Corona-Krise gab es von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Er dankte per Twitter allen Bewohnern des Landes, die am Feiertag verantwortlich unterwegs waren: "Seit Wochen sinken die Neuinfektionen. Dies ist das Verdienst aller, die besonnen und eigenverantwortlich handeln, auch ohne Lockdown."

Update, 19.12 Uhr: Sommer, Sonne, Feiertag - doch auch in puncto Coronavirus war es in NRW ein schöner Tag. Die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle nur um 146 gestiegen. Das waren deutlich weniger als in den Tagen zuvor, wie aus den Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums vom Himmelfahrtstag hervorgeht. Allerdings sind die Zahlen an Feiertagen und Wochenenden oft niedriger, weil nicht alle Ämter ihre Daten am gleichen Tag weiterleiten.

Es gab in NRW neun neue weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten im Land auf 1.545. Die Zahl der gemeldeten Infektionen insgesamt liegt nun bei 36.893. Zugleich vergrößerte sich am Donnerstag die Zahl der Genesenen um 284. Die Gesamtzahl der Genesenen legte auf 31.619 zu. Die Meldung einer Genesung ist allerdings immer freiwillig, deswegen gelten diese Zahlen nur als Annäherungswert.

Wegen eines Ausbruchs des Coronavirus in einem Flüchtlingsheim im Rhein-Sieg-Kreis stieg die Zahl der Neuinfektionen dort binnen sieben Tagen auf 29,5 pro 100 .000 Einwohner. Damit steht der Kreis derzeit an der Spitze in NRW. Danach folgte der Kreis Heinsberg, in dem der Wert auf 27,1 stieg.

Coronavirus in NRW: Vatertag verlief weitgehend ruhig

Update, 17.53 Uhr: Nie wieder "Terraristika" in Hamm? Die Tierrechtsorganisation Peta fordert ein Verbot der deutschlandweit größten Reptilienbörse. Der Grund: Die Pandemie-Gefahr, die durch Wildtiere ausgeht. „Der Handel und die Ausbeutung von Wildtieren haben nicht nur die aktuelle Corona-Krise ausgelöst, sondern in der Vergangenheit bereits zahlreiche tödliche und hochansteckende Pandemien verursacht", heißt es.

Update, 17.04 Uhr: Ohne die Clique bringt der Bollerwagen wenig: Angesichts der Corona-Beschränkungen haben in NRW am Feiertag trotz schönstem Frühlingswetter kaum Vatertag-Touren stattgefunden. "Der Vatertag ist hier in Köln quasi ausgefallen", sagte ein Sprecher der Polizei am Nachmittag. Selbst an beliebten Orten wie dem Rheinboulevard seien bei den Kontrollen kaum Verstöße gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen festgestellt worden.

Auch in Dortmund war der Polizei zufolge "alles im grünen Bereich". Aus Düsseldorf hieß es: "Keine nennenswerten Exzesse." Ähnlich klang das Fazit auch in Essen und Münster. Beim Spaziergang einen Bollerwagen hinter sich her zu ziehen, das ist in NRW an Himmelfahrt zwar laut aktueller Schutzverordnung erlaubt - die typischen Vatertag-Touren müssen trotzdem Corona-bedingt ausbleiben.

Coronavirus in NRW: Ansturm der Grenzstädte bleibt aus

Update, 16.10 Uhr: Der befürchtete Ansturm deutscher Shopping-Touristen in den Innenstädten und Outlets der niederländischen Grenzstädte am Vatertag ist weitgehend ausgeblieben. "Es ist lange nicht so voll wie normal", sagte ein Sprecher der Stadt Venlo.

Auch in Roermond, wo ein großes Shopping-Outlet oft an deutschen Feiertagen viele Einkäufer aus NRW anzieht, blieb man nach Angaben eines Sprechers weit unter der maximal zugelassenen Anzahl. Nachdem am vergangenen Sonntag etliche Deutsche in die offenen Geschäfte der holländischen Städte geströmt waren, hatten die Städte deutliche Warnungen ausgesprochen.

Vatertag in Corona-Zeiten: Väter und andere Ausflügler mussten sich auf Kontrollen und besondere Verbote einstellen.

Coronavirus in NRW: Shopping-Tourismus in Venlo und Roermond

Um das Risiko von Ansteckungen mit dem Coronavirus beim Shopping zu vermindern, ist man in Venlo kreativ geworden. Breitere Einkaufsstraßen wurden mit Hilfe von Hütchen in Wege für beide Richtungen eingeteilt, damit sich nicht viele Menschen beim Passieren zu nahe kommen. Engere Gassen wurden mit Sperrgittern und mit Hilfe von Security-Kräften zu Einbahnstraßen umfunktioniert.

Eine Maskenpflicht beim Einkaufen gilt in den Niederlanden - anders als in Deutschland - nicht. Die Grenzen zwischen Holland und Deutschland waren auch während des Corona-Lockdowns nie geschlossen. Allerdings galt für Rückkehrer aus dem Ausland in NRW eine zweiwöchige Quarantäne.

Update, 15.50 Uhr:  Am Samstag (23. Mai) werden genau zwei Monate vergangen sein, in denen in Deutschland die Coronavirus-Kontaktbeschränkungen gelten. Die Menschen in NRW haben sich mit den Einschränkungen arrangiert. Seit dem 23. März ahndete die Polizei rund 13.000 Verstöße gegen die Auflagen. Die Tendenz ist abnehmend.

Coronavirus in NRW: Tanzen mit Masken in Münster

Update, 15.29 Uhr: Endlich wieder Tanzen: Mit zunächst 100 Gästen hat der Strand-Club "Coconut Beach" am Feiertag wieder geöffnet. In Münster stieg ab dem Nachmittag die nach Angaben des Clubs erste Open-Air-Party seit Beginn der Corona-Pandemie. Einlass wurde nur mit Masken gewährt, wie der Veranstalter Dockland vorab mitteilte.

Außerdem wolle man darauf achten, dass die Partygäste die Hygienevorschriften einhalten. Dazu gehörte auch, Abstand zu wahren: Zum Tanz bekam jeder Gast seinen eigenen Kreidekreis, wie der Veranstalter auf Instagram zeigte.

Update, 12.57 Uhr:Torhüter Timo Hornvom Fußball-Bundesligisten 1. FC Kölnmacht sich keine Sorgen um eine mögliche Corona-Erkrankung. Zum einen würden er und die Kollegen sehr gewissenhaft mit den Vorgaben umgehen, so Horn, zum anderen stünden die Chancen im Falle einer Infektionbei den Profis gut für einen glimpflichen Verlauf.

"Man darf sich nicht zu viel Angst machen und Panik verbreiten. Das wäre im Endeffekt schlimmer als die Krankheit selbst", sagte Horn in einer Medienrunde. Unabhängig von den regelmäßigen Corona-Tests "werden wir halbjährlich von Kopf bis Fuß auf Vorerkrankungen gecheckt. Wir sind alles fitte, junge Menschen. Das hat man ja auch bei den Jungs gesehen, die es hatten. Da waren es jeweils sehr harmlose Verläufe." Beim FC waren zwei Spieler und ein Betreuer positiv getestet worden, alle waren symptomlos.

Coronavirus in NRW: Gesundheitsministerium gibt neue Zahlen bekannt

Update, 12.13 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat am Mittag die aktuellen Coronavirus-Zahlen veröffentlicht. Am Donnerstag gab es demnach fast doppelt so viele neue Genesene wie Infizierte: 284 weitere Menschen haben ihre Covid-19-Erkankung mittlerweile auskuriert (insgesamt nun 31.619). Zudem vermeldete das Ministerium 146 Neu-Infektionen, die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt nun 36.839. Neun weitere Menschen starben in Verbindung mit dem Coronavirus (insgesamt 1545). 

Update, 8.53 Uhr: Heute ist Vatertag! Normalerweise würden an Christi Himmelfahrt in ganz NRW größere Wandergruppen mit Bollerwagen umherziehen und gemeinsam feiern. Das ist wegen des Coronavirus in der traditionellen Form aber nicht erlaubt. Familien mit Kindern können wandern, es gibt aber auch viele Möglichkeiten für Vatertags-Ausflüge in Nordrhein-Westfalen. Das Wetter an Christi Himmelfahrt lädt geradezu dazu ein.

Update, 21. Mai, 8.30 Uhr: Guten Morgen und herzlich willkommen zurück in unserem News-Blog rund um das Coronavirus in NRW!

Christi Himmelfahrt in NRW: Holland rechnet mit Touristen-Ansturm

Update, 21.16 Uhr: Die Anzahl der positiven Tests auf das Coronavirus bei Westfleisch liegt vor. Der Kreis Coesfeld hatte das Werk vor eineinhalb Wochen vorübergehend geschlossen, nachdem sich zahlreiche Werksarbeiter mit dem Coronavirus infiziert hatten. Nun wurden die Testergebnisse bekannt.

Update, 17.15 Uhr: Das Wetter an Christi Himmelfahrt soll traumhaft werden - ein perfekter Tag, um trotz des Feiertages in NRW shoppenzu gehen. Scharen von Einkaufstouristenfahren üblicherweise am Himmelfahrtstag und auch an Pfingste aus NRW in die Niederlande. Vergangenes Wochenende war es in Venlo bereits so voll, dass die Stadt im Notfall auch abriegeln würde.

Venlo rechnet mit einem Ansturm von deutschen Einkaufstouristen und hat wegen Corona zur Disziplin aufgerufen. Für einen vergnüglichen Familienausflug sei es noch zu früh. Besucher sollten alleine kommen, gezielt einkaufen und dabei auf jeden Fall Abstand halten, sagte ein Sprecher der Stadt.

"Kaufen Sie also sehr planvoll ein und kommen sie nur ALLEINE", hieß es in einem Aufruf der Stadt. Auch die Niederländische Grenzstadt Roermond hat für Donnerstag stärkere Kontrollen angekündigt und noch mal auf geltende Regeln hingewiesen.

Feiertage in NRW: Niederländische Städte warnen

Gruppen, die nicht einer Familie angehörten und ohne Abstand unterwegs seien, drohe pro Person ein Bußgeld von 390 Euro, hieß es in Venlo. Sollte es trotz des Appells zu voll werden, werde die Stadt Parkplätze und Parkhäuser schließen oder auch Zufahrtsstraße abriegeln, sagte Sprecher Robert Bouten: "Bei Bedarf können Straßen vorübergehend gesperrt werden, so dass keine neuen Besucher einfahren können."

Auch Roermond zieht diesen Schritt notfalls in Betracht, wie Sprecher Remco Hochstraten sagte. Aber die Stadt gehe nicht davon aus, dass es zu voll werde. An Sonntagen, Christi Himmelfahrt und an Pfingsten sind die Geschäfte in den Niederlanden geöffnet.

Update, 16.41 Uhr: Abitur in Zeiten des Coronavirus fordert besondere Maßnahmen. Eine außergewöhnliche Zeugnisverleihung haben die Abiturienten einer Schule im Lippetal in NRW: Die Schüler erleben die Zeugnisverleihung in XXL auf der Leinwand im Autokino.  

Coronavirus in NRW: Aktuelle Fallzahlen zeigen leichtes Wachstum

Update, 15.28 Uhr: Die Infektionszahlen für NRW am Mittwoch sind da: 280 Neuinfektionen hat das NRW-Gesundheitsministerium registriert. Die Zahl der Corona-Infektionen wächst damit wieder etwas stärker.

Die meisten Neuinfektionen (142) gab es im Rhein-Sieg-Kreis, dort war das Virus in einem Flüchtlingsheim ausgebrochen. Auch die Stadt Duisburg hat heute 30 Neuinfektionen zu vermelden. Insgesamt erhöhte sich die Zahl aller bestätigten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 36.747

Binnen eines Tages waren außerdem zwölf neue Todesfälle bekannt geworden. Zugleich vergrößerte sich am Mittwoch die Zahl der Genesenen um 337. Die Gesamtzahl der Genesenen legte auf 31.335 zu. Die Meldung einer Genesung ist allerdings immer freiwillig, deswegen gelten diese Zahlen nur als Annäherungswert. Die Zahl der akut Infizierten in NRW verringerte sich rechnerisch leicht auf 3876.

Coronavirus in NRW: Erste Schlachtung bei Westfleisch

Update, 15.11 Uhr: Auch der zweite Tag im Testbetrieb bei Westfleisch in Coesfeld ist nach Angaben des Unternehmens heute erfolgreich verlaufen. Bei der Schlachtung von 1500 Schweinen seien alle Corona-Hygienevorschriften eingehalten worden, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Beobachtet wurde der Test von den Aufsichtsbehörden der Stadt und des Kreises Coesfeld.

Update, 14.50 Uhr: In Folge der Corona-Lockerungen dürfen Patienten in Kliniken in NRW unter Einschränkungen wieder Besucher empfangen. Pro Patient ist ein täglicher Besuch von maximal zwei Personen gestattet, teilte die Krankenhausgesellschaft NRW auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Dabei bezieht sich der Verein auf die aktuellen Corona-Schutzverordnungen, die zuvor vom NRW-Gesundheitsministerium an die Krankenhäuser übermittelt wurde.

Auch wenn der Besuch wieder gestattet ist, halten einige Kliniken in NRW an ihren bisherigen Besuchsregelungen fest. In Hamm hält man die frühere Öffnung für zu risikobehaftet. Und auch der Kreis Unna sowie der Kreis Soest möchten nicht vorpreschen. Die Krankenhäuser wollen sich noch Zeit lassen und ein standardisiertes Screening zur Untersuchung der Besucher zu erstellen.

Coronavirus in NRW: Regeln für den Besuch im Krankenhaus

Nach der Corona-Schutzverordnung müssen Menschen, die ihre Angehörigen in Kliniken besuchen wollen, sich vor dem Besuch auf Symptome einer Corona-Infektion screenen lassen - beispielsweise mit einer Fiebermessung. Abstands- und Hygieneregeln seien ebenfalls strengstens zu beachten. Zudem würden Besuchsregister geführt und es sei den Krankenhäusern gestattet, Zeiträume für die Besucher festzulegen. 

"So wie vor Corona wird es nicht sein: also dass man kommen kann wann man möchte und so lange bleiben kann wie man möchte" erklärte ein Sprecher der Krankenhausgesellschaft. "Auch nicht in den nächsten Wochen und Monaten" hieß es.

Coronavirus in NRW: Klinik-Chef warnt vor frühzeitigen Lockerungen

Der Chef des Düsseldorfer Universitätsklinikums, Frank Schneider, hat vor überzogenen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen gewarnt. "Ich habe manchmal Angst, wenn draußen jetzt wieder alles sich lockert und manche Politiker die Fahne hoch halten: "Wir müssen noch mehr lockern"", sagte der Ärztliche Direktor. 

Die nächste Infektionswelle stehe höchstwahrscheinlich bevor. "Ob die jetzt an Pfingsten kommt oder im August oder Dezember, wissen wir nicht, aber wir sind ziemlich sicher, dass sie kommt", mahnte der Universitätsprofessor. Der Ausbruch der Corona-Pandemie sei "eine Zäsur für Deutschland und die ganze Welt", stellte Schneider fest. 

Angesichts dessen könne niemand weitermachen wie zuvor. Mit seinen Behandlungskapazitäten wäre Deutschland aus seiner Sicht auch bei Ausbruch einer neuen Infektionswelle besser aufgestellt als andere Länder. "Es gibt keinen besseren Ort als hier in Deutschland zu leben im Moment." Im Vergleich zu Corona-Epizentren wie Norditalien gebe es hier die dreifache Intensivbehandlungskapazität, sagte Schneider.

Coronavirus in NRW: Hohe Nachfrage nach Soforthilfen in NRW

Update, 14.39 Uhr: Kleine und mittlere Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler in NRW können sich seit Ende März in der Corona-Krise vom Staat unter die Arme greifen lassen. Knapp acht Wochen nach Beginn der "Soforthilfe NRW 2020" zieht die Bezirksregierung Arnsberg eine Zwischenbilanz.

Demnach seien bisher 72.526 Anträge in einem Gesamtvolumen von 708.829.000 Euro genehmigt worden. Laut der Bezirksregierung entfallen 85 Prozent der Anträge auf Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern, 9 Prozent auf Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern und 6 Prozent auf Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiter. 

Coronavirus in NRW: Lehrer aus Risikogruppen sollen Abi-Prüfungen abnehmen

Update, 14.31 Uhr: Auch bei den Schulen gibt es heute Neuigkeiten: Lehrer aus Risikogruppen in NRW sind trotz der Corona-Pandemie verpflichtet, mündliche Abiturprüfungen abzunehmen, sofern sie kein ärztliches Attest vorlegen. Das stellte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) heute noch einmal im Schulausschuss des Landtags klar

Update, 13.43 Uhr: NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart schlägt vor, verkaufsoffene Sonntage, die ihm Rahmen des Coronavirus-Lockdowns ausgefallen sind, nachzuholen. Er betont dabei, dass er die bestehenden Regelungen zu verkaufsoffenen Sonntagen nicht in Frage stellt. 

Eine Voraussetzung für die Genehmigung verkaufsoffener Sonntage ist die Verbindung mit örtlichen Festen oder Messen. "Diese Feste gibt es ja nicht mehr", sagte Pinkwart. Außerdem erhielten Verkäuferinnen und Verkäufer Zuschläge für die Sonntagsarbeit, was auch ihren Haushalten helfe.

Coronavirus in NRW: Erste Behandlungszentren schließen

Update, 13 Uhr: In NRW schließen die erste Corona-Behandlungszentren. Da die Coronavirus-Infektionszahlen rückläufig sind, hat die Kassenärztlichen Vereinigung beschlossen, den Betrieb in einigen Zentren einzustellen. In Olpe, Siegen, Witten, dem Dortmunder Westfalenstadion und in Lüdenscheid schließen am Mittwoch die Zentren. 

Es sollen weitere in Unna, Schwerte, Bocholt, Legden und Dülmen folgen, teilt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) mit. Beim Kreis Unna löst dies Besorgnis aus. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei“, mahnt Pressesprecher Max Rolke. 

Ein Großteil der einst 29 Zentren soll laut der Kassenärztlichen Vereinigung aber weiterlaufen. Die Schließung der übrigen sei Ausdruck einer langsamen Rückkehr zur Normalität, betonte die Sprecherin. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein fährt einen anderen Kur: Sie will kurzfristig keine ihrer Test-Einrichtungen schließen, wie ein Sprecher am Mittwoch sagte. "Wir werden da unsere Kapazitäten jetzt nicht zurückfahren", sagte der Sprecher am Mittwoch.

Coronavirus in NRW: Die Toten Hosen sagen "Alles ohne Strom"-Tour ab

Update, 12.41 Uhr: Die Band "Die Toten Hosen" sagt wegen des Coronavirus die "Alles ohne Strom"-Tournee komplett ab - sie wird nicht verschoben. In NRW wäre die Band unter anderem in Dortmund und der Heimatstadt Düsseldorf aufgetreten. Dass die Tour nicht im kommenden Jahr stattfinden kann soll laut einer Mitteilung der Band an organisatorischen Problemen liegen: "Wir könnten die Tour 2021 nicht so spielen, wie wir sie uns immer vorgestellt haben. Weder logistisch noch von der Besetzung her hätten wir die Konzertreise so umsetzen können, wie das unseren eigenen Ansprüchen genügt."

Die Toten Hosen entschuldigen sich bei den Fans, die sich schon auf die Konzerte gefreut haben, aber "die Abende, an denen wir uns wiedersehen werden, müssen hundertprozentig stimmen und erlauben keine Kompromisse", sagt die Band aus NRW. Kompromisse wären wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst unumgänglich gewesen.

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Liebe Freundinnen und Freunde, die wg. COVID-19 durch behördliche Auflagen abgesagte „Alles ohne Strom“-Tournee 2020 wird nicht verschoben, sondern fällt leider komplett aus. Natürlich hatten wir zuerst an eine Verlegung ins nächste Jahr gedacht und diesbezüglich alle Optionen geprüft, sind dabei aber an organisatorischen Problemen gescheitert. Wir könnten die Tour 2021 nicht so spielen, wie wir sie uns immer vorgestellt haben. Weder logistisch noch von der Besetzung her hätten wir die Konzertreise so umsetzen können, wie das unseren eigenen Ansprüchen genügt. Die Enttäuschung über diese Erkenntnis ist bei uns riesengroß. Letztendlich haben wir das ganze Akustikalbum ja nur als Wegbereiter für dieses Abenteuer eingespielt. Der Traum von uns, mit einer großen Big Band durch die Lande zu ziehen, wird fürs Erste nicht realisiert werden können. Es tut uns Leid für alle, die sich so sehr darauf gefreut haben wie wir, aber die Abende, an denen wir uns wiedersehen werden, müssen hundertprozentig stimmen und erlauben keine Kompromisse. Das sind wir Euch und uns schuldig. Lasst uns hoffen, dass wir alle diese seltsame Pandemie und all ihre Begleiterscheinungen möglichst bald durchgestanden haben. Wir wünschen Euch alles Gute. Bleibt gesund und optimistisch, You’ll Never Walk Alone. Die Toten Hosen 20. Mai 2020 Die Erstattung der Eintrittspreise beginnt aus technischen Gründen erst am 15.06.20 (in der Schweiz und Österreich am 30.6.20) und zwar ausschließlich über die Stellen, wo Ihr Eure Tickets gekauft habt. Wenn Ihr Eure Tickets online gekauft habt, müsst Ihr selber nichts unternehmen, die entsprechenden Vorverkaufsstellen werden sich ab diesem Datum automatisch mit Euch in Verbindung setzen. Alle anderen Käufer wenden sich bitte erst ab diesem Datum an die entsprechenden Vorverkaufsstellen. Aufgrund der Vielzahl der abzuwickelnden Prozesse bitten wir Euch um Verständnis, dass wir leider nicht in der Lage sein werden, auf individuelle Anfragen zu antworten. Sollten für die Rückabwicklung weitere Schritte notwendig sein, meldet sich die jeweilige Stelle zeitnah bei euch. #allesohnestrom

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Bereits gekaufte Tickets würden ab dem 15. Juni erstattet, in der Schweiz und Österreich ab dem 30. Juni - ausschließlich von den Stellen, von denen sie erworben wurden. Diejenigen, die Tickets online bestellt haben, müssten nichts unternehmen: Die Vorverkaufsstellen wenden sich an die Käufer.

Coronavirus in NRW: Chöre dürfen nach Lockerungen wieder singen

Update, 12.02 Uhr: Trotz des Coronavirus dürfen alle Chöre, Musikvereine und Orchester in NRW ab sofort wieder proben - unter der Voraussetzung, dass neben Hygiene- auch klar definierte, strengere Abstandsregeln eingehalten werden. Das Land NRW hat auf Anfrage unserer Redaktion die neuen Regeln erläutert und konkretisiert.

Update, 11.43 Uhr: Nach dem Coronavirus-Shutdown in NRW beginnt der eingeschränkte Regelbetrieb für Kinder in Kitas und bei Tageseltern am 8. Juni. Das teilt die Landesregierung nach dpa-Informationen mit. NRW-Familienminister Joachim Stamp informiert um 12 Uhr über weitere, aktuelle Maßnahmen für die Kindertagesbetreuung.

Coronavirus in NRW: Lockerungen ermöglichen Picknick

Update, 11.21 Uhr: In die neue Corona-Schutzverordnung für NRW hat sich eine kleine Panne eingeschlichen: Picknicks sind laut Landesregierung seit Mittwoch zwar wieder erlaubt, sie werden aber in der Verordnung weiter als Ordnungswidrigkeit geführt. Laut Gesundheitsministerium ein Fehler im Lektorat - der aber keine rechtlichen Folgen habe. 

In der am Dienstagabend veröffentlichten Verordnung hatte das Ministerium unter §10 (Freizeit- und Vergnügungsstätten) das bisherige Picknick-Verbot entfernt - nur das Grillen "auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen" ist laut dem Paragrafen weiter untersagt. Am Ende der aktuellen Verordnung, in der sämtliche Ordnungswidrigkeiten aufgeführt werden, heißt es allerdings weiterhin: Eine Geldbuße drohe, wenn man "entgegen § 10 Absatz 7 an einem Picknick oder einem Grillen auf einem öffentlichen Platz oder einer öffentlichen Anlage beteiligt ist." 

Da man aber keine Geldbuße für etwas verhängen könne, das - in dem anderen Paragrafen - gar nicht verboten ist, habe der Fehler keine Folgen. Er werde dennoch in der kommenden Version der Coronaschutz-Verordnung korrigiert, so das Gesundheitsministerium am Mittwoch.

Coronavirus in NRW: Freibäder gehen wieder an den Start

Update, 10.44 Uhr: In NRW haben am Mittwochmorgen unter besonderen Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise die ersten Freibäder geöffnet. So warteten die ersten Schwimmfans in Ochtrup im nördlichen Münsterland bereits um kurz vor 6 Uhr auf den Einlass. 

Hier war die Freude doppelt groß, denn das Bergfreibad wurde seit dem vergangenen Jahr saniert. Im vergangenen Jahr war die Freibad-Saison in der Stadt im Kreis Steinfurt bis auf drei Tage ausgefallen. "Wir haben die ersten 100 Schwimmer ab 6 Uhr eingelassen", sagte der Leiter der Stadtwerke Ochtrup, Robert Ohlemüller, als Badbetreiber am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. "Bereits die Frühschwimmer standen Schlange".

Robert Ohlemüller, Leiter der Stadtwerke Ochtrup, steht neben dem Schwimmbecken im Bergfreibad in Ochtrup - am ersten Öffnungstag der Saison. 

Wie auch in anderen Bädern in NRW galten für den Start strenge Hygieneregeln. So sind vorerst die warmen Duschen im Bereich der Umkleidekabinen geschlossen. Nach dem ersten Durchgang folgte eine Reinigung, bevor dann erneut 100 Schwimmer ins Bergfreibad durften. "Wir lernen jetzt und schauen, wie die Leute sich verhalten. Nach der ersten Woche werden wir entscheiden, ob wir mehr als 100 zulassen", sagt Ohlemüller. Von den Regeln her dürften es ein paar mehr sein. Der Einlass ist nur nach vorheriger Online-Anmeldung möglich.

Coronavirus in NRW: Freibäder dürfen wieder öffnen

Update, 9.36 Uhr: In NRW öffnen die ersten Freibäder am heutigen Mittwoch bei mildem Wetter. Allerdings werden zum Schutz vor dem Coronavirus deutlich weniger Tickets als normalerweise üblich angeboten. Und die sind zudem nur für einige Stunden gültig. 

Für den Vatertag, an dem viel Sonne und Sommer-Temperaturen erwartet werden, gibt es in mehreren Freibädern schon Tage vorher keine Eintrittskarten mehr. So waren am Dienstag für das Düsseldorfer "Strandbad Lörick" und das Bergfreibad Ochtrup im Münsterland online keine freien Termine mehr zu buchen. Natürlich gibt es für alle, die keine Freibad-Tickets mehr ergattern können, in NRW auch zahlreiche andere Möglichkeiten, Ausflüge zu unternehmen.

Coronavirus in NRW: Freibäder mit Zugangsbeschränkungen und Regeln

Zum heutigen Start der Freibadsaison in NRW müssen sich Gäste auf Zugangsbeschränkungen und neue Regeln einstellen. Der spontane Sprung ins kühle Nass nach der Arbeit wird nicht überall uneingeschränkt möglich sein, wie Christian Ochsenbauer, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfB), zur bundesweiten Situation in der Corona-Krise sagte. 

Am ersten Tag der Freibadöffnung zeigt Besucherin Helga am Eingang zum Bergfreibad in Ochtrup (NRW) ihren Personalausweis vor. 

Stattdessen wollten viele Bäder Zeitkarten anbieten, um die Besucherströme zu kanalisieren. Für die Becken empfiehlt die DGfB eine Zugangsbeschränkung, so dass die Abstandsregeln auch im Wasser eingehalten werden können. "Es kann dann schon passieren, dass die Leute in einer Warteschlange vor dem Becken stehen müssen", betonte Ochsenbauer. 

Längst nicht alle Freibäder öffnen allerdings am heutigen Mittwoch schon wieder. Im Kreis Unna etwa lassen sich viele Bäder aus verschiedenen Gründen noch Zeit mit der Öffnung. Und auch in Hamm feilen die Bäder noch an den Hygienekonzepten, die etliche Details regeln müssen

Schwimmmeister Björn Bendias desinfiziert zwischen zwei Schwimmzeiten die Handläufe neben dem Schwimmbecken im Bergfreibad in Ochtrup (NRW). Hier wird im Schichtbetrieb gebadet - nach zwei Stunden wird das Bad desinfiziert bevor die nächsten Gäste kommen. 

Coronavirus in NRW: Regeln für Freibäder - Abstand auf der Liegewiese

Auch auf den Liegewiesen gelten die bekannten Abstands- und Kontaktgebote - Bademeister oder Security-Kräfte sollen für deren Einhaltung sorgen. 

Sorgen machen, dass sich das Virus über das Wasser verbreitet, muss sich niemand: Nach Angaben des Umweltbundesamtes sorgen Filtration und Desinfektion in herkömmlichem Schwimmbadwasser dafür, dass Viren verlässlich inaktiviert werden. 

Coronavirus in NRW: Tattoo- und Piercingstudios dürfen wieder öffnen

Update, 8.02 Uhr: Nach Massage- oder Kosmetikstudios dürfen in der Corona-Krise in NRW ab sofort auch Tattoo- und Piercingstudios wieder öffnen. Dort gelten die gleichen Hygienevorgaben, wozu ein Mund-Nase-Schutz und - bei Behandlungen am Gesicht - für die Dienstleister eine Spezialmaske, Schutzbrille oder Schutzschild gehören.

Wie die Landesregierung mitteilte, sind auch Picknicks wieder erlaubt. Das Grillen im Park bleibt weiter verboten - eine wichtige Einschränkung vor dem Vatertag.

Update, 7.39 Uhr: Der heutige 20. Mai ist ein Tag neuer Lockerungen in der Corona-Krise. Ab dem heutigen Mittwoch dürfen Tattoo- und Piercingstudios wieder öffnen, standesamtliche Trauungen mit Gästen sind wieder möglich und auch Picknicks wieder erlaubt.

Die Regelungen für Hochzeiten in NRW sind allerdings weiter denkbar unromantisch. In der Neufassung der Corona-Schutzverordnung heißt es: "Standesamtliche Trauungen einschließlich der Zusammenkunft unmittelbar vor dem Ort der Trauung sind auch mit Gästen zulässig." Voraussetzung: Mindestabstand von 1,5 Metern - soweit es nicht zwei Familien oder Haushalte sind. Und "insbesondere ein direkter Kontakt (Händeschütteln, Umarmen etc.)" der Gäste muss laut Verordnung vermieden werden - sowohl bei Begrüßung als auch bei der Gratulation: "Unter Beachtung dieser Regelung umfasst die Zulässigkeit sowohl die Trauzeremonie als auch das Zusammentreffen unmittelbar vor dem Ort der Trauung."

Update, 20. Mai, 7.29 Uhr: Guten Morgen und willkommen bei unserem News-Blog zum Coronavirus in NRW!

Coronavirus in NRW: Weitere Lockerungen

Update, 23.00 Uhr: Nicht nur Freibäder dürfen in NRW am Mittwoch wieder aufmachen, auch Tätowier- und Piercingstudios dürfen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Das teilte das Land NRW am Dienst in der überarbeiteten Coronavirus-Schutzverordnung mit. Für die körperbezogenen Dienstleistungen gilt allerdings eine überarbeitete Fassung des Hygiene und Infektionsstandards.

Außerdem gibt die Landesregierung weitere Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen bekannt: Via Twitter teilt die NRW Staatskanzlei mit, dass auch Picknicken im öffentlichen Raum ist ab diesem Mittwoch wieder erlaubt, Grillen bleibt indes weiterhin verboten.

Laut der Coronavirus-Schutzverordnung sind in NRW außerdem wieder standesamtliche Trauungen mit Gästen zulässig - sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, die nicht zur eigenen Familie oder zu zwei Haushalten gehören, eingehalten werden kann. Direkter Kontakt wie beim Händeschütteln gilt es zu vermeiden

Coronavirus in NRW: Infizierte im Flüchtlingsheim

Update, 20.14 Uhr: Auch im Flüchtlingsheim in St. Augustin sind die Corona-Zahlen gestiegen: 165 Personen - 152 Bewohner und 13 Mitarbeiter - aus dem Flüchtlingsheim in NRW wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Am Montag lag die Zahl noch bi 130. Das teilte die Bezirksregierung Köln am Dienstagabend mit. Alle infizierten Bewohner würden in gesonderten Teilen der Unterkunft untergebracht und zeigten nur schwache oder gar keine Symptome, hieß es.

Die Unterkunft biete Platz für 600 Menschen, sei derzeit aber nur mit 312 Personen belegt. Der erste Coronavirus-Fall in St. Augustin ist am Donnerstag bekannte geworden. Daraufhin sollten alle Bewohner und Mitarbeiter des Flüchtlingsheim in NRW getestet und unter Quarantäne gestellt werden.

Coronavirus in NRW: Schule in Münster mit sechs Infizierten

Update, 19.35 Uhr: Sechs Personen -zwei Lehrer und vier Schüler -  an der Hauptschule Wolbeck in Münster sind positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilt die Stadt am Dienstag mit. Somit würden nun alle weiteren Schüler und Lehrer getestet, sagte ein Stadtsprecher. Das entspricht etwa 300 Personen. Wie es zu der Infektion kam, sei noch offen. "Egal wie - offenbar haben sich Personen nicht an die Schutzregeln gehalten", sagte der Sprecher. Auch für weitere Schulen könnte es Konsequenzen geben.

Coronavirus in NRW: Kostenübernahme für Corona-Tests löst Streit aus

Update, 19.02 Uhr: Die Frage, wer die Kosten für einen Test auf das Coronavirus übernehmen soll, sorgt zur Zeit in NRW für Streitigkeiten zwischen Kommunen und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe  (KVWL): Gesundheitsämter in Westfalen-Lippe dürfen Corona-Tests künftig nicht mehr direkt mit den gesetzlichen Kassen abrechnen. Kommunen sind darüber empört. Doch laut NRW-Gesundheitsministerium wird das Bundesgesundheitsministerium in der kommenden Woche dazu eine Verordnung erlassen.

Diese Verordnung bestimme, dass auch Tests an bestimmten asymptomatischen Personen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erbracht werden dürfen, etwa im Umfeld einer infizierten Person. "Die Verordnung soll rückwirkend zum 14. Mai in Kraft treten", berichtete ein Ministeriumssprecher. Der konkrete Personenkreis, der unter diese Verordnung fällt, sei bislang nicht bekannt.

Coronavirus in NRW: Corona-Tests sorgen für Streit

Die gesetzliche Grundlage für die neue Verordnung wurde am Donnerstag im Bundestag geschaffen. Bis dato mussten die gesetzlichen Krankenkassen in NRW die Kosten für Tests für den Coronavirus nur bei Menschen mit Symptomen übernehmen.

Die KVWL hatte vergangene Woche den Gesundheitsämtern in ihrem Zuständigkeitsbereich in NRW mitgeteilt, dass sie ab morgen keine Coronavirus-Tests mehr über die gesetzliche Krankenversicherung abrechnen dürfen.  "Um die praktische Zusammenarbeit zu erleichtern und die Befundübermittlung der Abstriche durch die Labore zu beschleunigen, hat die KVWL zu Beginn der Pandemie die Gesundheitsämter in die Lage versetzt, direkt mit den Laboren zusammenzuarbeiten", teilt die KVLW in einer Stellungnahme mit.  

Coronavirus in NRW: Streit um Kosten für Corona-Tests

Wegen rückläufiger Infektionszahlen und ausreichender Schutzkleidung in den Arztpraxen in NRW, könnten begründete Coronavirus-Tests nun wieder direkt in den Praxen der niedergelassenen Ärzte vorgenommen werden, hatte die KVWL die Rücknahme der Nummern begründet.

Das führte zum Protest bei einigen Kommunen in NRW - darunter Bochum, Gelsenkirchen oder Dortmund. Die Stadt Bochum äußerte die Befürchtung, nun keine Reihenuntersuchungen von Beschäftigten ohne Symptome in Pflegeheimen, bei ambulanten Pflegediensten oder beim Rettungsdienst mehr durchführen zu können. Die Stadt Dortmund sieht in der Neuregelung eine Schwächung der Gesundheitsbehörde.

Coronavirus in NRW: Testlauf bei Westfleisch erfolgreich

Update, 18.04 Uhr: Der Testbetrieb bei Westfleisch in Coesfeld ist erfolgreich gestartet. Nach mehr als einer Woche Zwangspause wegen zahlreicher Infektionen mit dem Coronavirus hat der Fleischbetrieb in NRW wieder die Arbeit aufgenommen - allerdings ohne Tiere. Einzelne Produktionsschritte wurden begleitet von Überwachungsbehörden geprüft.

Der Bürgermeister Coesfelds, Heinz Öhmann, erklärt den Hintergrund des Coronavirus-Testlaufs in der Schlachterei in NRW in einer Mitteilung: "Heute ging es nur darum, die hygienischen Anforderungen und die einzelnen Betriebsabläufe mit der Belegschaft Schritt für Schritt durchzugehen und dort, wo das noch verbessert werden kann, Optimierungen einzubauen." Am Mittwoch sollen dann die ersten 1500 Schweine bei Westfleisch in einer zweiten Testphase geschlachtet werden.  

Coronavirus in NRW: Köln hält an Karneval fest

Update, 17.24 Uhr: Der Kölner Karneval 2021 soll stattfinden. Zur möglichen Umsetzung bereitet das Festkomitee nach eigenen Angaben zwei Varianten vor - eine für den besten, einen für den schlechtesten Corona-Fall. Es sei Kreativität gefragt,sagt der oberste Karnevalist, Christoph Kuckelkorn. Die Planung wird erschwert, da unklar ist welche Einschränkungen wegen des Coronavirus gelten werden. Möglich könnte eine Proklamation des Dreigestirns im kleinen Rahmen sein und dafür mit Live-Übertragung.

Update, 17.06 Uhr: Die Stadt Köln hält trotz des Coronavirus am Karneval festhalten. Eine Komplettabsage sei "keine Option", erklärte das Festkomitee Kölner Karneval am Dienstag nach einer Treffen von rund 100 Präsidentinnen und Präsidenten.

Der oberste Karnevalist Kölns, Christoph Kuckelkorn, nennt das Fest in der Stadt ein "verbindendes Element". In der Coronavirus-Krise besonders wichtig: "Diese soziale Kraft brauchen wir gerade schweren Zeiten wie jetzt."

Coronavirus in NRW: Freibäder in NRW öffnen nach Lockdown

Update, 15.48 Uhr: Sie sind beinahe so stark gefragt wie begehrte Konzertkarten: Bei bestem Sommerwetter öffnen morgen die ersten Freibäder in NRW - allerdings werden zum Schutz vor dem Coronavirus deutlich weniger Tickets als normalerweise üblich angeboten. Und die sind zudem nur für einige Stunden gültig. 

Für den Vatertag, an dem viel Sonne und Temperaturen von 23 Grad im Bergland bis lokal 28 Grad im Rheinland erwartet werden, gibt es in mehreren Freibädern schon Tage vorher keine Eintrittskarten mehr. So waren heute zum Beispiel für das Düsseldorfer "Strandbad Lörick" und das Bergfreibad Ochtrup im Münsterland online keine freien Termine mehr zu buchen.

Update, 15.34 Uhr: Dank zahlreicher Lockerungen kann am langen Wochenende um Christi Himmelfahrt einiges unternommen werden. Viele Ausflugsziele stehen trotz Coronavirus für Familien zur Verfügung. Hier ein paar Tipps für Ausflüge mit Kindern für das lange Wochenende in der Umgebung. Das Wetter soll laut Vorhersagen der Knaller werden!

Coronavirus in NRW: Kontaktbeschränkungen von Gericht geprüft

Update, 15.24 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht NRW hat die Kontaktbeschränkungen im Land zur Eindämmung der Corona-Pandemie bestätigt. Die Regelungen bei Zusammenkünften und Ansammlungen im öffentlichen Raum und das Gebot des Mindestabstands seien verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, teilte das OVG heute mit. 

Die Vorgaben angegriffen hatte eine Frau aus Bonn, die sich gegen die Pflicht beim Einkaufen, beim Arzt sowie in Bus und Bahn einen Mundschutz zu tragen und die Kontaktbeschränkungen gewehrt hatte. Wegen der eingeschränkten sozialen Kontakte fühle sie sich psychisch schwer belastet

Die Entscheidung per Eilverfahren des OVG ist nicht anfechtbar (Az.: 13 B 557/20.NE). Bereits Ende April hatte das OVG die Maskenpflicht für rechtmäßig erklärt.

Coronavirus in NRW: Erste Jugendherbergen öffnen vor Pfingsten

Update, 15.13 Uhr: Rechtzeitig zu Pfingsten 2020 öffnen die ersten Jugendherbergen im Rheinland am 28. Mai nach der Corona-Zwangspause.  Die Jugendherbergen in Westfalen-Lippe, darunter auch die großen Häuser in Münster, Dortmund und Bielefeld sollten nach früheren Angaben nicht vor dem 28. Mai öffnen. Was an Pfingsten möglich ist, haben wir für Sie zusammengefasst.

Update, 14.45 Uhr: 120 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat das NRW-Gesundheitministerium heute bekanntgegeben. Die meisten neuen Fälle sind demnach in Gelsenkirchen registriert worden, da waren es 16 mehr als am Montag.

Insgesamt stieg die Zahl aller gemeldeten Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 36.467. Die Zahl der Toten infolge einer Virusinfektion erhöhte sich um 13 auf 1524.

Weitere 215 Menschen genasen den Angaben zufolge nach einer Infektion, insgesamt liegt die Zahl damit bei 30.998 seit Beginn der Pandemie. Es ist jedoch freiwillig, sich wieder gesund zu melden. Deswegen ist die Angabe nur eine Annäherung. Aus den Angaben des Ministeriums ergibt sich, dass derzeit rund 3945 Menschen akut infiziert sind.

Update, 14.23 Uhr: Das Finanzamt darf nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Münster ein Konto mit Geldern aus der Corona-Soforthilfe nicht pfänden. Die Corona-Soforthilfe sei zur Milderung der finanziellen Notlage da, nicht um Gläubigeransprüche zu befriedigen, die vor März 2020 entstanden sind, stellte das Gericht klar (Az.: 1 V 1286/20 AO, Beschluss vom 13. Mai 2020).

Coronavirus in NRW: Viele Betrugsfälle mit Corona-Soforthilfen

Update, 13.56 Uhr: Im Bergischen Land gibt es mehr als 100 Verdachtsfälle von Subventionsbetrug mit Corona-Soforthilfe. Die Wuppertaler Staatsanwaltschaft geht ihnen nach. Die vermutliche Schadenshöhe erreiche inzwischen fast eine Million Euro, sagte heute Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert. 

Damit hat sich die Zahl der Fälle und der mutmaßlichen Schadenshöhe im Bergischen Land binnen zwei Wochen verfünffacht. "Unsere Arbeit ist sehr viel mehr geworden in den letzten Tagen. Wir nehmen die Ermittlungen sehr ernst. Das liegt daran, dass hier ganz offensichtlich eine allgemeine Notlage ausgenutzt worden ist. Das hat so eine gewisse Parallele zum Plündern", sagte Baumert. 

Heute durchsuchten Ermittler eine Wuppertaler Wohnung eines Verdächtigen, der sofort ein Geständnis abgelegt habe. Obwohl er keinen Anspruch auf Soforthilfe gehabt haben dürfte, habe er 9000 Euro kassiert. 

Die mit Abstand meisten Fälle erreichten die Ermittler nach wie vor durch Geldwäsche-Verdachtsanzeigen von Banken und Sparkassen.

Coronavirus in NRW: Einzelhändler können noch nicht aufatmen

Update, 13.41 Uhr: Im Einzelhandel in NRW geht es nur langsam aufwärts. Von einer Normalisierung im Einkaufsverhalten der Konsumenten kann noch lange keine Rede sein, wie eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen ergab.

"Wir freuen uns, dass erste Anzeichen einer Belebung erkennbar sind, sehen aber nach wie vor große Gefahren für das wirtschaftliche Überleben vieler Einzelhandelsbetriebe", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes, Peter Achten, heute in Düsseldorf. 

Gut jeder zehnte befragte Händler bewerte das Risiko einer Geschäftsaufgabe weiterhin als "groß", jeder zwanzigste sogar als "sehr groß", berichtete Achten. Rund die Hälfte der befragten Unternehmen erreichen aktuell der Umfrage zufolge maximal 60 Prozent der Vorjahresumsätze. 

Gegenüber der Vorwoche bedeutet dies allerdings bereits eine spürbare Verbesserung. Die Kundenfrequenzen seien in der vergangenen Woche ebenfalls merklich angestiegen, betonte Achten. Allerdings klagten weiterhin mehr als ein Drittel der befragten Händler, nicht einmal halb so viele Besucher im Laden gehabt zu haben wie normalerweise.

Coronavirus in NRW: Ministerin macht sich ein Bild vom Schulbetrieb

Update, 11.56 Uhr:  NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer hat heute eine Realschule in Düsseldorf besucht. Der Schulbetrieb unter Auflagen des Corona-Infektionsschutzes hat sich nach Einschätzung der FDP-Politikerin eingespielt.

Die Rückmeldungen aus den Schulen zeigten, dass der Start in den vergangenen Wochen "überwiegend reibungslos" funktioniert habe. Die ließ sich die Ministerin Schulräume zeigen und sprach mit Schulleitung und Schülern der 9. Jahrgangsstufe über das Lernen in Corona-Zeiten. "Es ist schön zu sehen, wie gut der Schulbetrieb unter Einhaltung der Hygienestandards und der Infektionsschutz-Maßnahmen nach der pandemiebedingten Schließung organisiert wurde", lobte Gebauer nach Angaben ihres Ministeriums. 

Schulministerin Yvonne Gebauer hat sich am Dienstag an einer Realschule in Düsseldorf den Schulbetrieb in Corona-Zeiten angeschaut. 

NRW hatte den Schulbetrieb nach wochenlanger Zwangspause zunächst Ende April für die aktuellen Abschlussklassen wieder aufgenommen

Coronavirus in NRW: Vorräte an Blutkonserven könnten knapp werden

Update, 11.39 Uhr: Der Bedarf an Blutkonserven ist laut DRK nach einem Tief zu Beginn der Corona-Krise wieder stark angestiegen. Doch weil weiterhin viele geplante Blutspendetermine abgesagt werden, drohen die Vorräte knapp zu werden, warnte heute der Blutspendedienst West

"Corona hat alles komplett durcheinandergewirbelt", sagte Sprecher Stephan David Küpper. Der Bedarf an Blutpräparaten sei nach einem Rückgang sprunghaft wieder gewachsen, weil nach dem coronabedingten Verzicht auf viele Eingriffe inzwischen wieder mehr operiert werde. "Die Kliniken fahren Volllast, aber wir können die Termine nicht zurückholen", erklärte er die aktuelle Sorge des Blutspendewesens.

Von Mai bis Ende August seien allein in NRW bislang mehr als 450 geplante Termine abgesagt worden, mehr als jeder Fünfte, so Küpper. Das entspreche etwa 21.000 Blutkonserven. "Jeder Blutbeutel, der uns fehlt, hat Auswirkungen auf die Versorgungslage", sagte er. Der DRK-Blutspendedienst deckt nach eigenen Angaben etwa drei Viertel des Gesamtbedarfs an Blutspenden.

Coronavirus in NRW: Bravo Hits Party im Autokino am Flughafen 

Update, 11.17 Uhr: Filme und Gottesdienste können auf Deutschlands größter LED-Leinwand am Flughafen Paderborn-Lippstadt schon länger verfolgt werden. Jetzt möchte der Airport in seinem Autokino auch Live-Events stattfinden lassen, wie aus einer Pressemitteilung des Flughafens hervorgeht.

Demnach habe der Veranstalter Eventteam Wiegelmann bekannte Musiker und Entertainer wie Revolverheld, Oli P. oder Matze Knop ins Programm genommen. 

Im Autokino am Flughafen Paderborn-Lippstadt soll es bald auch Live-Events mit Musik und Comedy geben. 

Los gehen soll es am 22. Mai mit „E!vis – The King is back“. Die erste Bravo Hits Party mit Oli P. startet am 30. Mai, bevor am Tag darauf beim Musical Fieber ein Mix der beliebtesten Songs von Chris Murray und weiteren deutschen Stars der Szene zum Besten gegeben werden. 

Im Juni stehen dann Revolverheld und Comedian Matze Knop auf der Bühne am Autokino. Die Termine sollen laut Veranstalter noch bekannt gegeben werden.

Coronavirus in NRW: Nicht alle Freibäder öffnen am Mittwoch

Update, 11.09 Uhr: Am Mittwoch dürfen Freibäder in NRW wieder öffnen. Es gelten aber viele Einschränkungen und Regeln. Aufgrund der umfangreichen Hygieneregeln können längst nicht alle Bäder am Tag der Öffnungserlaubnis in NRW wieder Besucher in die Becken lassen. 

In Hamm beispielsweise werden die Becken noch eine ganze Zeit lang verwaist bleiben

Coronavirus in NRW: Was ist an Vatertag erlaubt?

Update, 10.48 Uhr: In NRW steht mit Christi Himmelfahrt der nächste Feiertag in Zeiten des Coronavirus bevor - bei Traumwetter. Werden wir trotz des Coronavirus Männergruppen mit Bollerwagen auf Tour sehen? Was ist erlaubt, was ist verboten? Hier geben wir einen Überblick.

Update, 10.01 Uhr: Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag bei 0,91. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. 

Coronavirus in NRW: RKI gibt neue Reproduktionszahl bekannt

Zudem gibt das RKI ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,82. 

Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

Coronavirus in NRW: Ab Juni wieder mehr Flüge

Update, 9.29 Uhr: Nach dem dramatischen Einbruch der Passagierzahlen durch die Corona-Krise hoffen die Flughäfen in NRW ab Juni auf einen schrittweisen Anstieg der Starts und Landungen. "Für Juni erwarten wir eine sukzessive Steigerung des Verkehrsaufkommens", sagte ein Sprecher des größten NRW-Airports in Düsseldorf

Einige Fluggesellschaften wie beispielsweise Eurowings hätten für den kommenden Monat bereits mehr Flüge angekündigt. 

Coronavirus in NRW: Westfleisch fährt Betrieb wieder hoch

Update, 8.25 Uhr: Nach einer Zwangspause wegen zahlreicher Corona-Infektionen beginnt Westfleisch heute mit einem Testbetrieb im Coesfelder Werk. Im ersten Schritt sollen aber noch keine Schweine geschlachtet werden. Das stufenweise Hochfahren des Betriebes wird von Überwachungsbehörden begleitet. 

Notwendige Korrekturmaßnahmen würden direkt im Anschluss mit dem Unternehmen besprochen, hieß es. Die ersten 1500 Schweine sollen nach Unternehmensangaben morgen in einer zweiten Testphase geschlachtet werden. Auch dieser Prozess findet noch unter Aufsicht statt. 

Westfleisch will dann in Abstimmung mit den Behörden beraten, wie es an den nächsten Arbeitstagen weitergeht. Eingesetzt werden sollen nur Mitarbeiter, die mehrfach negative Testergebnisse auf das Coronavirus vorweisen können.

Update, 7.27 Uhr: Guten Morgen an diesem Dienstag. Auch heute schauen wir auf NRW und auf das, was sich im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie im Land tut. 

  • Bleiben die Infektionszahlen so niedrig wie gestern?
  • Was tut sich eigentlich an den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn oder Dortmund? 
  • Was ist jetzt am Donnerstag erlaubt und was verboten, wenn die Väter an Christi Himmelfahrt feiern möchten?
  • Wie sind die Freibäder für den ab morgen erlaubten Start aufgestellt?

Diese und viele weitere Fragen werden wir heute beantworten. 

Coronavirus in NRW: Nur sehr wenige Neuinfektionen

Update, 18. Mai, 22.05 Uhr: Das Wichtigste zum Coronavirus in NRW vom Tage: +++ Nur 79 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind am Montag (18. Mai) in NRW registriert worden. Das war die geringste Zahl seit dem Höhepunkt der Pandemie. +++ Seit Sonntag starben sieben Menschen, die Covid-19-positiv getestet worden waren. +++ In NRW müssen Bars aufgrund der Coronavirus-Pandemie weiterhin geschlossen bleiben. +++ Der Westfleisch-Betrieb in Coesfeld, in dem 270 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurden, fährt nach der Zwangspause ab Dienstag stufenweise die Produktion hoch. +++ Die Freibäder richten sich auf den Saisonstart am Mittwoch ein.

Update, 18. Mai, 20.11 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat neue Fallzahlen zum Coronavirus bekannt gegeben. Hier der Überblick über die Kreise und kreisfreien Städte:

Stadt/Kreis

bestätigte
Fälle

Todesfälle

genesene Fälle

Aachen und Region

1.951

87

1.780

Bielefeld

408

4

365

Bochum

489

18

409

Bonn

692

6

666

Borken (Kreis)

1.003

38

826

Bottrop

186

6

155

Coesfeld (Kreis)

827

24

475

Dortmund

721

6

687

Duisburg

1.054

47

790

Düren (Kreis)

588

38

518

Düsseldorf

1.278

30

1.028

Ennepe-Ruhr-Kreis

413

14

367

Essen

812

35

678

Euskirchen (Kreis)

432

20

313

Gelsenkirchen

369

12

292

Gütersloh (Kreis)

608

19

564

Hagen

317

11

244

Hamm

471

36

358

Heinsberg (Kreis)

1.849

68

1.630

Herford (Kreis)

330

7

306

Herne

185

1

159

Hochsauerlandkreis

599

17

557

Höxter (Kreis)

333

15

268

Kleve (Kreis)

629

33

524

Köln

2.423

91

2.193

Krefeld

593

22

508

Leverkusen

226

5

199

Lippe (Kreis)

738

29

661

Märkischer Kreis

590

27

474

Mettmann (Kreis)

909

71

778

Minden-Lübbecke (Kreis)

470

8

404

Mönchengladbach

575

38

432

Mülheim/Ruhr

192

9

161

Münster

677

13

619

Oberbergischer Kreis

472

16

430

Oberhausen

254

6

215

Olpe (Kreis)

619

52

519

Paderborn (Kreis)

613

31

524

Recklinghausen

1.247

34

1.020

Remscheid

234

16

220

Rhein-Erft-Kreis

1.080

71

899

Rheinisch-Berg. Kreis

456

18

390

Rhein-Kreis Neuss

661

18

602

Rhein-Sieg-Kreis

1.229

48

1.097

Siegen-Wittgenstein (Kreis)

307

8

272

Soest (Kreis)

359

6

340

Solingen

239

7

214

Steinfurt (Kreis)

1.322

78

1.128

Unna (Kreis)

657

35

423

Viersen (Kreis)

691

35

483

Warendorf (Kreis)

483

16

438

Wesel (Kreis)

591

26

481

Wuppertal

896

80

700

Gesamt

36.347

1.511

30.783

Update, 18. Mai, 17.58 Uhr: Westfleisch nimmt am Standort Coesfeld am Dienstag (19. Mai) nach etwa einwöchiger Corona-Zwangspause testweise den Betrieb wieder auf. Das teilte das Unternehmen am Montag in Münster mit. Allerdings fährt das fleischverarbeitende Großunternehmen stufenweise hoch.

Update, 18. Mai, 17.30 Uhr: Der Karneval in der Stadt Euskirchen fällt in seiner traditionellen Form der Corona-Pandemie zum Opfer. Man werde die bevorstehende Session um ein Jahr "verschieben"."

Update, 18. Mai, 16.44 Uhr: Die Test-Ergebnisse aus dem Kreis Heinsberg sind da. Hier ist das Depot vom Paketzusteller DPD geschlossen worden, nachdem mehrere Mitarbeiter an dem Coronavirus erkrankten.

Coronavirus in NRW: Sommerurlaub auf regionalen Campingplätzen

Update, 18. Mai, 15.49 Uhr: Der Sommerurlaub wird wohl in vielen Fälle regional ablaufen. Es gibt einen Ansturm auf Campingplätze, Pensionen und Hotels in NRW. Vielen erscheint es wohl sicherer, im eigenen Bundesland zu bleiben.

Update, 18. Mai, 15.31 Uhr: Nur 79 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind heute in NRW registriert worden. Das war die geringste Zahl seit dem Höhepunkt der Pandemie. Insgesamt steigerte sich die Zahl der bestätigten Infektionen den Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums zufolge damit leicht auf 36 347 Fälle am Montag. Seit Sonntag starben sieben Menschen, die Covid-19-positiv getestet worden waren.

101 weitere Menschen meldeten sich wieder gesund. Damit haben bisher 30 783 Menschen eine Infektion überstanden. Den offiziellen Angaben zufolge sinkt die Anzahl der akut Infizierten in NRW weiter. Rechnerisch ergibt sich, dass am Montag noch 4053 Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren.

Binnen sieben Tagen zählten die Gesundheitsämter landesweit 1032 Infektionen. Im selben Zeitraum starben 56 Menschen in NRW. Solche Zahlen wurden am 10. April noch innerhalb eines Tages vermeldet. Seit dem vergangenen Dienstag sind fast 1800 Menschen wieder gesund geworden.

Coronavirus in NRW: Freibäder machen wieder auf - mit vielen Regeln

Update, 18. Mai, 15.18 Uhr: Die Freibäder in Nordrhein-Westfalen bereiten sich auf die für diesen Mittwoch erlaubte Öffnung vor. Als eines der ersten Bäder in NRW soll Düsseldorfs größtes Freibad, das "Strandbad Lörick", aufmachen. Am Wochenende wurden vom Gesundheitsministerium die Regeln veröffentlicht, die auch im Löricker Bad ab Mittwoch umgesetzt werden müssen.

Update, 18. Mai, 14.27 Uhr: Nachdem Demonstrationen unter strengen Auflagen gegen das Coronavirus in NRW wieder erlaubt sind, sind am Wochenende Menschen zu etwa 100 angemeldeten Versammlungen zusammengekommen. 60 davon hätten im Zusammenhang mit Corona gestanden, teilte das Innenministerium am Montag auf Anfrage mit. "Wer davon aber gegen die Schutzmaßnahmen demonstrierte und wer nicht, ist nicht weiter aufschlüsselbar", sagte eine Ministeriumssprecherin.

So hatten sich zum Beispiel auf dem Kölner Roncalliplatz mehrere hundert Menschen zu einer Demonstration gegen Verschwörungstheorien versammelt. In Düsseldorf demonstrierten dagegen etwa 300 Menschen an verschiedenen Orten gegen diverse Corona-Maßnahmen.

Coronavirus in NRW: Andrang auf nordrhein-westfälische Campingplätze 

Update, 18. Mai, 14.07 Uhr: 19 Tonnen Ladung- diese Lieferung kam in der Nacht zu Sonntag im Flughafen Paderborn-Lippstadt an. Ein Frachtflugzeug hat circa fünf Millionen Schutzmasken aus China gebracht. Sie gehen an das Unternehmen Casada International. 

„Der Bedarf an Schutzmasken ist weiterhin sehr hoch. Wir haben schon seit längerem Lieferungen zur Versorgung von Mitarbeitern in Alten- und Pflegeheimen sowie für darauf angewiesene Unternehmen durchgeführt. Die neuen Schutzmasken kommen sowohl im Raum Paderborn als auch deutschlandweit zum Einsatz“, sagt Eduard Schlegel, Sales Director der Casada International GmbH.

Update, 18. Mai, 13.22 Uhr: Camper und Urlaubsplaner aufgepasst: Die Campingplatzbetreiber in NRW erleben für das anstehende lange Himmelfahrts-Wochenende einen ungewöhnlichen Ansturm. Die Plätze seien landesweit so gut wie ausgebucht, sagte der Verbandsvorsitzende Leo Ingenlath am Montag. Auch für die Sommerferien gebe es schon ungewöhnlich viele Buchungen, etwa für zweiwöchige Aufenthalte.

Auch für den Sommerurlaub gingen jetzt schon Buchungen ein, sagte NRW-Verbandschef Ingenlath. Darunter ungewöhnlich viele für mehrere Wochen. Das betreffe nicht nur die Stellplätze für Wohnmobil oder Wohnwagen, sondern auch die Unterkünfte in den oft kleinen Häusern, die auf den Plätzen stünden.

Coronavirus in NRW: Bars bleiben geschlossen

Update, 18. Mai, 11.34 Uhr: In NRW müssen Bars aufgrund der Coronavirus-Pandemie weiterhin geschlossen bleiben. Das Infektionsrisiko sei hier zu groß, erläutert das Gesundheitsministerium in einer Vorlage an den Landtag. Dies gelte für Bars, deren "charakteristisches Angebot" nicht Speisen oder Getränke sind - wie etwa Shisha-Bars -, aber auch für solche, die vor allem in den Abendstunden öffnen und Unterhaltung anbieten. Dabei können nach Angaben des Ministeriums auch einzelne dieser Merkmale ausreichen, um das Angebot als unzulässig einzustufen. Das müsse jedoch im Einzelfall vor Ort entschieden werden.

Bars sei es bis auf weiteres untersagt, zu öffnen, da die größeren Infektionsrisiken in keinem angemessenen Verhältnis zu einem Beitrag zur Versorgung stünden, wie es etwa bei Restaurants der Fall sei. Kneipen mit Sitzmöglichkeiten dürfen unter strengen Hygiene-Regeln allerdings auch dann öffnen, wenn sie keine Speisen anbieten.

Update, 18. Mai, 10.48 Uhr: In einem Flüchtlingsheim in St. Augustin bei Bonn sind nach aktuellen Testergebnissen 130 Menschen mit Corona infiziert. Die restlichen 170 Bewohner hätten sich nicht infiziert, wie Tests gezeigt hätten, sagte am Montag eine Sprecherin der Bezirksregierung Köln.

"Es werden, wie in allen Landesunterkünften die höchsten Hygienevorschriften umgesetzt", betonte sie. Die negativ und die positiv Getesteten würden getrennt untergebracht. Auch die Außenbereiche seien getrennt. Das Essen werde ausschließlich auf den Zimmern eingenommen. Um die Belegung zu reduzieren und mehr Platz zu schaffen, würden viele negativ getestete Bewohner in eine andere Unterkunft verlegt.

Die schnelle Ausbreitung des Coronavirus' ist in Flüchtlingsheimen keine Seltenheit. Allein in Nordrhein-Westfalen waren bereits zwei Einrichtungen stärker betroffen. So wurden in Euskirchen mehr als 50 Personen positiv getestet, in Mettmann bei Düsseldorf kam es in einem Flüchtlingsheim zu mehr als 30 Positivfällen.

Coronavirus in NRW: Viele Infektionen bei Paketzusteller im Kreis Heinsberg

Update, 18. Mai, 10.20 Uhr: Wieder Krise aufgrund des Coronavirus' im Kreis Heinsberg: In einem Depot des Paketzustellers DPD in Hückelhoven ist Corona ausgebrochen. Der Kreis hat nun einen Krisenstab mit zusätzlichen Mitarbeitern ausgestattet, sie sollen die Kontakte der Infizierten herausfinden und so das Virus nachverfolgen.

Ein Krisenstab komme am Vormittag zusammen, um die weiteren Schritte zu beraten, sagte ein Kreissprecher. Alle rund 80 positiv Getesteten seien in häuslicher Quarantäne, nach aktuellem Stand sei niemand im Krankenhaus, es gebe bisher nur milde verlaufende Fälle, sagte ein DPD-Sprecher.

Der Paketzusteller hatte den Betrieb in Hückelhoven Ende vergangener Woche ausgesetzt und alle 400 Mitarbeiter in zweiwöchige Quarantäne geschickt. Die Paketzustellung in der Region werde während der Quarantänezeit von benachbarten Standorten in Erftstadt, Duisburg und Wuppertal übernommen. 

Deshalb sei mit Verzögerungen bei der Zustellung zu rechnen, sagte der DPD-Sprecher. Das Unternehmen will den vorübergehend geschlossenen Standort nach den Vorgaben des Gesundheitsamtes reinigen und desinfizieren. Nach Abschluss der Quarantänezeit solle der Betrieb weiterlaufen, sagte der DPD-Sprecher.

Nach vorläufigen Zahlen des Heinsberger Landrats Stephan Pusch (CDU) waren zunächst 80 Beschäftigte von DPD positiv auf das Coronavirus getestet worden. Etwa 340 der Proben seien ausgewertet, hatte Pusch am Samstag in einer Videobotschaft bei Facebook gesagt. Bis zum Montagmorgen gab es dazu noch keine neuen Zahlen.

Coronavirus in NRW: Jugendliche veranstalten illegales Fußballspiel

Update, 18. Mai, 9.49 Uhr: Die Bundesliga ist wieder gestartet - das hat wohl Jugendliche in Oberhausen auf eine dumme Idee gebracht. Hier hat die Polizei ein illegales Fußballturnier gestoppt. 

Laut Schätzungen der Polizei nahmen rund 100 Teilnehmer daran teil - laut Angaben des WDR waren es sogar 200 bis 300 Jugendliche.  Die Teilnehmer kamen demnach aus Essen, Mülheim und Oberhausen.

Das Fußballturnier sei vermutlich über die Sozialen Netzwerke organisiert worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Demnach hatten die Hobby-Fußballer ihr Turnier am Samstagnachmittag bereits gestartet, als das Ordnungsamt eintraf. Der ansässige Sportverein hatte von dem Ganzen keine Ahnung und bemerkte das Turnier nur, weil Mitglieder zu Renovierungsarbeiten auf ihr Gelände kamen. 

Gemeinsam mit der Polizei, die mit vier Streifenwagen anrückte, konnte die Sportveranstaltung problemlos unterbunden werden. Die Beteiligten hätten ohne Störungen den Platz verlassen, so der Sprecher. Der Platz sei frei begehbar und nicht abgeschlossen gewesen.

Update, 18. Mai, 7.42 Uhr: Guten Morgen und willkommen zurück im News-Ticker. Am heutigen Montag dürfen in NRW die Hotels nach dem Coronavirus-Lockdown für Touristen wieder öffnen. Ebenso wie Jugendherbergen. Diese warten aber noch ab, da nach Angaben des Deutschen Jugendherbergswerks noch nicht klar ist, welche Vorgaben des Landes umgesetzt werden müssen. Touristische Regionen sind froh, rechtzeitig ins Feiertagsgeschäft starten zu können.

Nach dem Ausbruch des Coronavirus in einer Westfleisch-Fabrik in Coesfeld mussten im Kreis die Lockerungen vorerst auf Eis gelegt werden. Mit einer Woche Verspätung dürfen sich Angehörige aus zwei Haushalten  jetzt auch dort wieder treffen. Restaurants, Cafés und Kneipen mit Sitzplätzen dürfen im Innen- und Außenbereich öffnen.

Coronavirus in NRW: Covid-19-Erkrankung nach Tod diagnostiziert

Update, 19.43 Uhr: Der Pathologe Prof. Dr. Johannes Friemann hat im Klinikum Lüdenscheid bei zwei Toten, die bislang nicht als covid-19-erkrankt galten, doch noch Hinweise auf eine Corona-Infektion entdeckt, wie come-on.de* berichtet.

In einem Interview in der Zeitung Welt hatte der Mediziner Anfang April das Robert-Koch-Institut (RKI) für die Empfehlung kritisiert, Covid-19-Tote nicht zu obduzieren. Das RKI änderte anschließend seine Meinung dazu. 

Friemann und seine Kollegen erhöhten die Zahl der Obduktionen. Erste Ergebnisse liegen nun vor. Im Interview spricht der Direktor des Instituts für Pathologie über unerwartete Entdeckungen.

Coronavirus in NRW: Negativ getestete Personen sind umgezogen

Update, 19.05 Uhr: Nach Westfleisch im Kreis Coesfeld und einer DPD-Niederlassung im Kreis Heinsberg gibt es wieder einen in sich geschlossenen Bereich mit zahlreichen Coronavirus-Infektionen in NRW: In einer Flüchtlingseinrichtung in St. Augustin (Rhein-Sieg-Kreis), die 600 Personen Platz bietet, sind 70 positiv getestet worden. 300 Tests wurden gemacht, es stehen noch Ergebnisse aus. 60 negativ getestete Personen wurden woanders untergebracht.

Coronavirus in NRW: Hotels und Jugendherbergen dürfen öffnen 

Update, 19.01 Uhr: Eine Woche nach den Gastronomen im Land dürfen am Montag, 18. Mai in NRW auch wieder die Hotels und Jugendherbergen für Touristen öffnen - also die sogenannten touristischen Übernachtungen ermöglichen. 

Und noch eine gute Nachricht für Montag: Mit einwöchiger Verspätung werden die Corona-Kontaktbeschränkungen auch im Kreis Coesfeld gelockert, wo nach dem Ausbruch von Corona bei Westfleisch die ansonsten im Land gültigen Lockerungen "storniert" worden waren.

Update, 17.20 Uhr: Wenn Sie übrigens auf dem aktuellsten Stand sein wollen, was in NRW gilt, dann empfehlen wir Ihnen das Studium sowie Download und/oder Ausdruck der aktuellen Coronaschutzverordnung, die seit Samstag (16. Mai) Gültigkeit hat

Außerdem gibt es für viele Bereiche - unter anderem Freibäder - angepasste Hygiene- und Infektionsschutzstandards.

Coronavirus in NRW: 1300 Glücksbringer für den 1. FC Köln

Update, 15.53 Uhr:Der 1. FC Köln kann im ersten Heim-Geisterspiel seiner Bundesliga-Geschichte gegen den FSV Mainz 05auf mehr als 1000 Glücksbringer vertrauen. Dauerkarten-Besitzer hatten die Möglichkeit, dem Verein ihre Glücksbringer auszuleihen. Rund 1300 - von zahlreichen Trikots über Schals bis zu Teddybären - waren bis zum Spieltag eingegangen und wurden auf der Osttribüne drapiert. Die Aktion läuft weiter.

Vor dem Heimspiel sind die befürchteten Fanansammlungen übrigens ausgeblieben. "Es ist eine völlig ruhige Lage", sagte ein Polizeisprecher. Auch in der Stadt seien keine Fangruppen bekannt. Geisterspiel-Kritiker hatten zuvor mit Plakaten gegen den Neustart der Fußball-Bundesliga demonstriert. "Unser Geld ist wichtiger als eure Gesundheit", war auf den Plakaten zu lesen, die unter anderem am Kölner Dom zu sehen waren. "Bundesliga um jeden Preis", stand darunter.

Update, 13.57 Uhr: Auch am heutigen Sonntag teilt das NRW-Gesundheitsministerium wieder neue Fallzahlen des Coronavirus mit. Demnach sind insgesamt 36.268 Fälle gemeldet - im Vergleich zum Vortag sind das 134 Fälle mehr. 1504 Menschen sind in NRW im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben - am Samstag lag die Zahl der Todesfälle bei 1502. Doch auch die Zahl der Genesenen steigt. 30.682 Menschen, die infiziert waren, gelten inzwischen als genesen. Das sind 282 mehr als am Vortag.

Coronavirus in NRW: Museumstag mit besonderen Aktionen

Update, 12.04 Uhr: Aus der Not nach der langen Zwangspause wegen der Coronavirus-Pandemie machen die Museen eine Tugend: Viele Kunsthäuser haben zum Internationalen Museumstag am heutigen Sonntag ihre Aktivitäten auch ins Internet verlegt. Dort können Besucher die Museen besuchen, Kataloge studieren oder die Sammlung ansehen. Ungewöhnliche Museen zeigen sich ebenfalls. Dazu gehört das Telefonmuseum in Bochum, das die telefonische Zeitansage ("Beim nächsten Ton ist es ...") wieder hören lässt, der Domschatz in Minden oder das Krankenhausmuseum Bielefeld.

Aus einer Übersicht des Deutschen Museumsbundes geht hervor, dass mindestens hundert Einrichtungen aus NRW beim Internationalen Museumstag mitmachen

Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) erklärte, nach der wochenlangen Schließung der Museen biete der Tag eine schöne Gelegenheit, sich von den vielen unterschiedlichen Sammlungen in NRW begeistern zu lassen.

Coronavirus in NRW: Fort Fun wieder geöffnet - mit Auflagen zum Corona-Schutz

Update, 9.34 Uhr: Viele Fans von Freizeitparks dürften in den vergangenen Wochen schon befürchtet haben, dass Besuche dort wegen der Corona-Krise ins Wasser fallen. Doch auch was das betrifft, gibt jetzt einen Lichtblick. Am heutigen Sonntag öffnet etwa Fort Fun in Bestwig wieder - unter besonderen Auflagen.

Update, 17. Mai, 8.30 Uhr: Guten Morgen und willkommen zurück zum NRW-Ticker rund um das Coronavirus. Das NRW-Gesundheitsministerium justiert nach: Es gibt seit Samstag, 16. Mai, konkretere Regeln für Restaurants, Campingplätze - und erstmals auch Freibäder. Dort gilt etwa auch in der Sammeldusche Mindestabstand. In Restaurants dürfen Salzstreuer und Zahnstocher nicht offen auf den Tischen stehen. Einen Überblick über die Änderungen der Corona-Schutzverordnung sowie alle geltenden Regeln und Verbote finden Sie hier.

Coronavirus in NRW: Das war der Stand am Samstagabend

Update, 20.55 Uhr: Nach dem Revierderby, das der BVB 4:0 gegen den FC Schalke gewonnen hat, hat die Polizei Dortmund ein Kompliment übrig: In Zeiten des Coronavirus war schwer abzusehen, wie sich Fans verhalten würden, in einer Pressemitteilung schreibt die Polizei, dass sich die Fans verantwortungsbewusst verhalten haben. Der Polizeidirektor der Einheit aus NRW, Edzard Freyhoff, sagt:

"Deutschland und die Welt haben heute nach Dortmund geschaut und sich gefragt: Wie funktioniert die Bundesliga in Zeiten von Corona? Werden sich die Fans nach der Zwangspause an die noch immer geltenden Einschränkungen halten? Wir können nun sagen: Ja, das haben sie getan", erklärt der Leiter des heutigen Einsatzes, Polizeidirektor Edzard Freyhoff. "Wir sind froh, dass die Fans des BVB und des FC Schalke sich an die Appelle gehalten haben, die die Sicherheitsbehörden und auch die Vereine vor dem Spiel ausgesendet haben. Sie haben ihre und die Gesundheit anderer nicht gefährdet und das Fußballerlebnis offenbar größtenteils zuhause genossen."

Coronavirus in NRW: Friedliche Corona-Demo in Köln

Update, 18.45 Uhr: In verschiedenen Städten NRW kam es am Samstag zu Demonstrationen: Die Menschen haben gegen die Beschränkungen wegen des Coronavirus protestiert. Statt des mit 1000 Menschen angekündigte "Stadtspaziergang" in Köln waren laut Angaben der Polizei vermehrt einzelne Gruppen unterwegs. In der Innenstadt seien immer wieder kleinere Ansammlungen von Menschen aufgefallen, sagte eine Sprecherin der Kölner Polizei.

Auf dem Roncalliplatz fanden sich insgesamt etwa 300 Menschen ein, 200 davon waren zu einer linken Demonstration gegen Verschwörungstheorien angemeldet. Es blieb weitestgehend ruhig, bis auf eine Streitigkeit, im Zuge derer der Verdacht auf Körperverletzung geprüft werde, habe es keine Zwischenfälle gegeben.

Coronavirus in NRW: Corona-Demos verlaufen friedlich

Weitere friedliche Coronavirus-Demonstrationen gab es in Dortmund, Düsseldorf und Aachen. In der Stadt an der Grenze von NRW waren mehrere Demonstrationen angekündigt, darunter eine größere der AfD, bei der rund 100 Teilnehmer erwartet wurden. Ebenso ruhig verlief eine Demonstration mit 230 Personen in Essen, die ebenfalls gegen die Coronavirus-Beschränkungen auf die Straße gingen. Auch hier habe es keine Zwischenfälle gegeben, sagte ein Polizeisprecher.

Update, 16.22 Uhr: In Köln ist ein "Stadtspaziergang" mit bis zu 1000 Leuten geplant, die unter anderem gegen die Schutzmaßnahmen zum Coronavirus demonstrieren. Der Polizeipräsident kündigt "konsequentes Einschreiten" an. Polizeipräsident Uwe Jacob mahnt: „Wir werden es nach den Erfahrungen vom vergangenen Samstag (9. Mai) nicht hinnehmen, dass wir von Ignoranten unter dem Deckmantel des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit an der Nase herumgeführt werden.

Am Samstag, 9. Mai, haben sich in vielen Städten - unter anderem in Dortmund - mehrere tausend Menschen trotz Verbots versammelt, gegen die Schutzmaßnahmen zum Coronavirus zu demonstrieren. Die Polizei Dortmund hat vor Unterwanderung aus dem rechten Lager gewarnt. Bei den Ansammlungen kam es zu Übergriffen auf Medienvertreter.

Coronavirus in NRW: Derby in Dortmund - Ungewöhnliches Spiel für Vereine

Update, 14.55 Uhr: Das Revierderby zwischen dem BVB und Schalke 04 steht vor der Tür - es ist zugleich das erste Spiel für beide nach der Pause wegen des Coronavirus. Für beide Vereine aus NRW ist es eine außergewöhnliche Situation. Auf dem Nachrichtendienst Twitter berichtet Schalke von der ungewöhnlichen Anreise: 

Die Aufstellung ist bereits bekannt. In unserem Live-Ticker können Sie das Revierderby verfolgen. Das Spiel wird wegen der Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus als Geisterspiel ausgetragen.

Coronavirus in NRW: Aktuelle Fallzahlen - erneut weniger Infektionen

Update, 13.40 Uhr: Erneut sind nur wenige neue Infektionen mit dem Coronavirus in NRW gemeldet worden. 185 Fälle mehr sind im Vergleich zum Vortag bekannt. Damit stieg die Zahl aller gemeldeter Infektionen auf 36.134 (Stand, 16. Mai).

Zehn weitere Todesfälle sind seit Freitag bekannt geworden. Insgesamt starben damit in NRW 1.502 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind 30.400 Menschen wieder gesund - knapp 200 mehr als am Vortag. Eine Rückmeldung geschieht ausschließlich auf freiwilliger Basis, deswegen ist diese Zahl nur eine Annäherung.

4.232 sind aktuell noch mit dem Coronavirus in NRW infiziert. Das sind noch einmal weniger als am Freitag. 651 von ihnen werden im Krankenhaus behandelt, 229 davon auf der Intensivstation.

Coronavirus in NRW: Eindringliche Bitte an Fußball-Fans

Update, 13.15 Uhr: Kurz vor dem Bundesliga-Revierderby hat die Dortmunder Polizei erneut die Fans eindringlich aufgefordert, zuhause zu bleiben. "Wir wollen in der Pandemie-Eindämmung nicht wieder zurückfallen und erhöhte Infektionszahlen riskieren", schreibt die Polizei auf Twitter.

Bislang meldet die Polizei noch keine größeren Fanansammlungen vor dem Dortmunder Stadion. Auch an den anderen Stadien in NRW gebe es bislang noch keine Zwischenfälle.

Update, 12.30 Uhr: Wegen zahlreicher Corona-Fälle hat der Paketzusteller DPD einen Standort im Kreis Heinsberg vorübergehend geschlossen. Laut dem Unternehmen sind bislang 42 Beschäftigte positiv getestet worden, weitere Testergebnisse stehen noch aus. Insgesamt arbeiten in dem Depot 400 Mitarbeiter. Die sind jetzt alle für zwei Wochen in Quarantäne.

Coronavirus in NRW: Finanzielle Hilfen für Zoos

Update, 11.15 Uhr: Mit knapp zwölf Millionen Euro sollen Zoos und Tiergärten in NRW unterstützt werden. Das Geld stellt das Land zur Verfügung und kann ab heute bis Anfang Juni beantragt werden. Laut Landesregierung mussten durch die wochenlangen Schließungen Zoos und Tiergärten erhebliche Einnahmeausfälle hinnehmen. Seit dem 2. Mai dürfen sie wieder öffnen.

Update, 10.50 Uhr: Am Samstag sind wieder zahlreiche Demonstrationen gegen die Corona-Einschränkungen geplant. Unter anderem in Dortmund, Köln und Düsseldorf wollen Menschen protestieren. Bei unangemeldeten Demonstrationen und Verstößen gegen Abstandsregeln will die Polizei konsequent einschreiten.

Ministerpräsident Armin Laschet zeigte grundsätzlich Verständnis für Demonstrationen. "Es ist absolut legitim und eigentlich auch nicht ungewöhnlich, dass Menschen demonstrieren, wenn es zu den gravierendsten Grundrechtseinschränkungen seit dem Bestehen der Bundesrepublik kommt", sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung. Man müsse nur aufpassen, wer das politisch missbrauche und wissen, "dass Links- und Rechtsradikale und Reichsbürger diesen Protest für sich zu nutzen versuchen".

Update, 16. Mai, 8.10 Uhr: Guten Morgen zu unserem Live-Ticker am Samstag. Nach der Bundesliga-Pause steht heute das Derby zwischen Dortmund und Schalke an. Außerdem könnte es heute wieder voller werden in den Innenstädten. Der Handel in NRW beobachtet wieder mehr Kunden in den Einkaufsstraßen. Laut dem Handelsverband hat die Kundenfrequenz in dieser Woche vielerorts fast wieder zwei Drittel des Vorkrisen-Niveaus erreicht. In den Umsätzen spiegele sich das aber noch nicht voll wieder.

Coronavirus in NRW: Drei positive Tests bei Tönnies

Update, 22.06 Uhr: Wir fassen die wichtigsten Entwicklungen des Freitags noch einmal kompakt zusammen: +++ Die Warenhauskette Galeria Kaufhof Karstadt will angesichts der Corona-Krise 80 seiner gut 170 Filialen schließen. Tausende Mitarbeiter wären betroffen. +++ Im Rhein-Sieg-Kreis haben rund150 Erntehelfer gegen die Bedingungen in einem Spargelbetrieb protestiert. +++ Bonner Forscher planen eine neue Heinsberg-Studie. Diesmal soll es um die Frage gehen, wie lange eine Immunität anhält. +++ Auch Lehrer aus Risikogruppen sollen wieder an Schulen eingesetzt werden. +++ Angesichts der nach wie vor geltenden Abstandsregeln hat die Bundespolizei Fans von Borussia Dortmund und Schalke 04 dringend gebten, nicht zum Revierderby zu kommen. +++

Update, 20.15 Uhr: Drei Corona-Tests sind beim Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück bisher positiv ausgefallen. Etwa die Hälfte der Proben der rund 6.204 Mitarbeiter seien bislang ausgewertet, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Das Land hatte die Tests für alle Beschäftigten in Schlachthöfen in NRW angeordnet, nach mehr als 200 Mitarbeiter eines Westfleisch-Standortes in Coesfeld mit dem Coronavirus infiziert waren.  

Coronavirus in NRW: Steuerschätzung geht von 7,5-Milliarden-Minus aus

Update, 19.08 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie könnte die Steuereinnahmen in NRW 2020 um 7,5 Milliarden Euro drücken. Das ergibt sich aus den bundesweiten Zahlen des Arbeitskreises Steuerschätzung. Allerdings, so teilte das NRW-Finanzministerium mit, besitze die aktuelle Schätzung nur eingeschränkte Aussagekraft, weil die Prognosen noch stark schwankten. Ursprünglich waren im Haushaltsplan Einnahmen von 65,1 Milliarden Euro vorgesehen - wegen der Auswirkungen der Sars-CoV-2-Pandemie könnten es nur noch 57,6 Milliarden wären. 

Update, 17.41 Uhr: Kriminelle Hacker nutzen die während der
Corona-Krise beliebt gewordenen Videokonferenzen aus, um vertrauliche Firmengeheimnisse auszuspionieren. So könnten zum Beispiel Geschäftsstrategien oder Zahlungswege ausgespäht werden, warnte die Polizei Köln am Freitag. 

Auch in private Videogespräche könnten Hacker eintauchen, um Nutzer anschließend mit Tonaufnahmen oder Bildern zu erpressen. "Bisher sind aber nur vereinzelt Anzeigen reingekommen", sagte ein Polizeisprecher am Freitag. 

Coronavirus in NRW: Polizei nennt neues Hacker-Phänomen "Zoom-Bombing"

Nutzer sollten genau darauf achten, wer an der Videoschalte teilnimmt. Mit einem Passwort oder einem Signalton beim Eintritt oder beim Verlassen der Konferenz lasse sich das Risiko bereits mildern. Es sei auch sinnvoll abzuwägen, welche Themen über die Konferenz-Leitung besprochen werden und welche besser nicht. Die Polizei nennt das Phänomen "Zoom-Bombing" nach dem viel genutzten Video-Konferenz-Programm "Zoom".

Coronavirus in NRW: Galeria Karstadt Kaufhof will Filialen schließen

Update, 17.24 Uhr: Nach drastischen Umsatzeinbußen durch die Corona-Kris e plant das im Schutzschirmverfahren befindliche Unternehmen Galeria Karstadt Kaufhof harte Einschnitte. Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. 

Bei der angeschlagenen Warenhauskette droht die Schließung von bis zu 80 der gut 170 Filialen. Das geht aus einem ersten Sanierungskonzept hervor, dass am Freitag dem Gesamtbetriebsrat und anderen Gremien vorgelegt wurde, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Unternehmensumfeld erfuhr. Die Zahl der bedrohten Filialen könne sich allerdings noch reduzieren, wenn die Vermieter und andere Beteiligte zu Zugeständnissen bereit seien. 

Coronavirus in NRW: Standortschließungen wegen der Corona-Krise

Nach Informationen der Wirtschaftwoche rechnen Insider mit dem Abbau von insgesamt rund 5000 Vollzeitstellen bei dem Unternehmen. Ein Sprecher des Warenhauskonzerns betonte, das Unternehmen wolle Spekulationen nicht kommentieren. 

Galeria Karstadt Kaufhof will bis zu 80 Häuser schließen - und begründet das auch mit den Auswirkungen der Corona-Krise.

Der Handelsriese hatte allerdings bereits zu Wochenbeginn die Mitarbeiter auf Standortschließungen und einen weiteren Stellenabbau im Zuge des Anfang April eingeleiteten Schutzschirmverfahrens vorbereitet. In einem Brief an die Mitarbeiter berichtete die Unternehmensführung am Montag, der gerichtlich bestellte Sachwalter Frank Kebekus und der Generalbevollmächtigte Arndt Geiwitz hätten klar gemacht, dass es angesichts der Corona-Krise "leider auch zu Standortschließungen und dementsprechend auch zu einem Arbeitsplatzabbau kommen muss". 

Coronavirus in NRW: Schon mehr als eine halbe Milliarde Euro Umsatz-Verlust

Angaben zur Zahl der bedrohten Filialen oder der gefährdeten Arbeitsplätze machte das Unternehmen damals nicht. In dem zweiseitigen Schreiben betonte die Konzernführung, Galeria Karstadt Kaufhof habe während der Zeit der Komplettschließungen wegen Corona mehr als eine halbe Milliarde Euro an Umsatz verloren. 

Aufgrund der anhaltenden Kaufzurückhaltung werde sich der Umsatzverlust wahrscheinlich sogar noch auf bis zu eine Milliarde Euro erhöhen. Deshalb seien weitere Sanierungsmaßnahmen nötig, um das Unternehmen nachhaltig gesund aufzustellen. 

Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger warf dem Konzern vor, einen "Kahlschlag auf Kosten der Beschäftigten" zu planen. "Es hat den Anschein, dass die Unternehmensleitung und der Eigentümer die Corona-Krise missbrauchen, um ihre ursprünglichen Planungen von Standortschließungen und Entlassungen doch noch umzusetzen", sagte die Gewerkschafterin.

Coronavirus in NRW: Erntehelfer protestieren gegen schlechte Bezahlung und schlechte Wohnverhältnisse

Update, 16.53 Uhr: Rund 150 Erntehelfer eines Spargelbetriebs im Rhein-Sieg-Kreis haben am Freitag nach einem Medienbericht vorübergehend die Arbeit niedergelegt, um gegen schlechte Bezahlung und aus ihrer Sicht unhaltbare Wohn- und Hygieneverhältnisse insbesondere zu Zeiten des Coronavirus zu protestieren. 

Der Betriebsleiter habe am Morgen die Polizei angerufen, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten hätten die Protestaktion beobachtet und beruhigt. Es sei nicht zu Straftaten gekommen. Der Betriebsleiter und die Betreiber des Hofes waren auf Nachfrage nicht zu erreichen.

Coronavirus in NRW: Das sagt die Politik zu Vorfall in Spargelbetrieb

"Die strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen sind Voraussetzung dafür, dass ausländische Saisonarbeitskräfte auch in der Pandemie hier arbeiten dürfen. Die Betriebe müssen diese Auflagen einhalten", unterstrichen die NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser und ihre Bundes-Ministerkollegin Julia Klöckner (beide CDU) in einer gemeinsamen Reaktion auf den Fall. 

Und weiter: "Wir erwarten von den zuständigen Behörden, die Vorfälle aufzuklären und wo nötig, schnell und konsequent durchzugreifen. Diejenigen, die Bestimmungen zum Schutz aller Beteiligten bewusst ignorieren, um sich einen Vorteil zu verschaffen, dürfen damit keinen Erfolg haben." 

Coronavirus in NRW: 250 bis 300 Erntehelfer in beengten Verhältnissen untergebracht

In dem Betrieb sind laut der Internetausgabe des Bonner Generalanzeigers 250 bis 300 Erntehelfer in beengten Verhältnissen untergebracht - teils zu viert oder zu fünft auf einem Zimmer. Die Sanitäranlagen seien "katastrophal", die Arbeiter hätten teils nur einen Bruchteil des versprochenen Lohns bekommen, berichtet das Blatt. 

Ein Foto von dem Hof zeigt mehrere Wohncontainer mit zahlreichen Wohnungen dicht beieinander. Laut dem Bericht war es unklar, ob ausreichend Gesichtsmasken für die Arbeiter vorhanden seien. 

Ein Sprecher der Bezirksregierung Köln erklärte, drei Mitarbeiter des Arbeitsschutzes hätten sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht. Weitere Erkenntnisse aus dieser Überprüfung lagen am Nachmittag aber noch nicht vor. 

Coronavirus in NRW: Weitere Heinsberg-Studie geplant

Update, 16.27 Uhr: Forscher der Uniklinik Bonn planen laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) eine weitere Studie im besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Heinsberg

Die neue Studie solle klären, wie lange eine Immunität bei Corona-Patienten anhält. Die Landesregierung prüfe gerade, ob sie die Studie finanziell unterstützt. Vieles spreche dafür, sagte Laumann. Eine erste Studie von Forschern der Uniklinik unter Leitung des Virologen Hendrik Streeck hatte für Aufsehen aber auch Kritik an der Methodik und der Begleitung durch eine PR-Agentur gesorgt.

Coronavirus in NRW: Lockerungen bald auch im Kreis Coesfeld

Update, 16.02 Uhr: Mit einer Woche Verspätung werden die Schutzmaßnahmen wie Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise ab Montag auch im Kreis Coesfeld gelockert. Das teilte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute in Düsseldorf mit. 

Laumann sprach deshalb von einem begrenzt lokalen Ausbruchsgeschehen bei Westfleisch in Coesfeld. Die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner liege mit den Westfleisch-Fällen bei 67,3. Ohne sie liegt der Wert laut Laumann nur bei 7,3.

Update, 15.42 Uhr: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann blickt nach dem Corona-Skandal bei Westfleisch in Coesfeld noch einmal auf die Situation in der Fleischindustrie: Nach angeordneten Massentests in NRW seien im Regierungsbezirk Arnsberg in insgesamt sieben Betrieben 1656 Tests auf das Coronavirus durchgeführt worden. Nur 30 Tests fielen positiv aus. 

Laumann: "Wir müssen beim Thema Fleischindustrie handeln. Coesfeld reiht sich in eine Kette von Missständen in der Fleischwirtschaft ein, die in den letzten Monaten bekannt geworden sind."

Insgesamt wurden in NRW von 16204 getesteten Mitarbeitern in den Fleischbetrieben bisher nur 366 positiv auf das Coronavirus getestet. Über 8500 Tests seien negativ ausgefallen, die übrigen Ergebnisse stünden noch aus. 

Update, 15 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann spricht in diesen Minuten über den aktuellen Stand zu Covid-19 in NRW.

Update, 15.28 Uhr: Gegen die Corona-Schutzmaßnahme n sind für dieses Wochenende mehrere Demos in NRW angekündigt. Die Behörden haben daher heute noch einmal appelliert, den Mindestabstand einzuhalten und fürchten, dass Extremisten die Proteste für sich nutzen könnten.

In mehreren Städten sind Demos mit einigen Dutzend oder hundert Teilnehmern geplant, etwa in Dortmund, Essen, Düsseldorf und Aachen.

Am vergangenen Samstag hatten in der Kölner Innenstadt mehrere hundert Menschen unangemeldet demonstriert - ohne den Mindestabstand einzuhalten und ohne Mundschutz. In Dortmund hatte ein mutmaßlich Rechtsextremerbei einer untersagten Veranstaltung zwei Journalisten angegriffen.

Coronavirus in NRW: Lehrer aus Risikogruppen im Unterricht

Update, 14.56 Uhr: Die Landesregierung will den Einsatz von Lehrern aus Risikogruppen im Unterricht prüfen. Entgegen der bisherigen Linie sollen vorerkrankte oder ältere Lehrer in NRW künftig womöglich doch wieder im Präsenzunterricht eingesetzt werden.

Nach neuen Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) werde man darüber nun zügig Gespräche mit den Beteiligten führen, kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag an. Der Präsenzunterricht solle schrittweise wieder erhöht werden und dafür brauche man mehr Lehrkräfte, so Gebauer.

Coronavirus in NRW: Mehr Schulkinder in der Notbetreuung

Update, 14.46 Uhr: An den Schulen in NRW nehmen laut Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) inzwischen über fünf Prozent der Schüler der Klassen 1 bis 6 eine Notbetreuung in Anspruch. Zuvor sei das coronabedingte Angebot über lange Zeit nur von einem Prozent der Schüler genutzt worden, sagte die Ministerin am Freitag in Düsseldorf.

An den Grundschulen sei der Anteil der Notbetreuung mit 6,5 Prozent derzeit am höchsten. Knapp 30 Prozent der Lehrer könnten derzeit keinen Präsenzunterricht erteilen,  weil sie Corona-Risikogruppen angehörten, sagte Gebauer. 

Positiv entwickelt habe sich die Einhaltung der Hygiene-Standards an den Schulen. Über 90 Prozent der Einrichtungen seien damit inzwischen zufrieden - Ende April seien es erst 76 Prozent gewesen.

Coronavirus in NRW: Wieder mehr gesund als infiziert

Update, 14.39 Uhr: Leichter Anstieg bei den Corona-Infektionen im Vergleich zum Vortag, aber auch wieder mehr Gesundete als Infizierte: Das NRW-Gesundheitsministerium hat am Freitag mitgeteilt, dass in NRW innerhalb eines Tages 226 neue Infektionen registriert worden sind.  

Die Gesamtzahl aller Infektionen sei demnach landesweit auf 35.949 Menschen angestiegen. Zehn weitere Menschen starben, die zuvor infiziert waren. Insgesamt sind somit 1492 Menschen infolge der Corona-Pandemie in NRW gestorben. 

Zugleich sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in NRW 30.203 Menschen wieder gesund. Das sind 320 neu Gesundete innerhalb eines Tages. Eine Rückmeldung geschieht ausschließlich auf freiwilliger Basis, deswegen ist diese Zahl nur eine Annäherung. 

Rein rechnerisch waren damit am Freitag 4254 Menschen in NRW akut infiziert - knapp 100 weniger als vor einem Tag.

Coronavirus in NRW: Masken in Restaurants bei zu wenig Platz

Update, 14.36 Uhr: Masken im Restaurant? Schwer vorstellbar. Aber wo nicht ausreichend Abstand eingehalten werden kann, sollen Gäste in Restaurants in NRW notfalls Schutzmasken tragen. Man prüfe, diese Regelung in die Coronaschutzverordnung aufzunehmen, heißt es in einem Papier aus dem Gesundheitsministerium, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 

"Es bestehen keine Bedenken dagegen, wenn ab sofort vor Ort so verfahren wird." Damit trägt das Ministerium dem Problem Rechnung, dass in Durchgängen in vielen Cafés oder Restaurants keine 1,5 Meter Abstand zu anderen Tischen gehalten werden können. 

Gäste sollen sich - wenn nicht ausreichend Abstand gehalten werden kann - in Innenräumen beim Rein- und Rausgehen, aber auch auf dem Weg zur Toilette eine Schutzmaske anziehen, um das Infektionsrisiko nicht zu groß werden zu lassen.

Für Kellnerinnen und Kellner gilt ohnehin eine Maskenpflicht.

Coronavirus in NRW: Visiere als Schutz in Restaurants nicht ausreichend

Visiere, wie man sie derzeit oft bei Verkäufern sieht, hält das Land nach Ratschlägen des Robert-Koch-Instituts für keine ausreichende Alternative zu Schutzmasken. Da sie nicht eng am Gesicht anlägen, könnten sie die Verbreitung über die Atemluft nicht gleichwertig wie Masken verhindern. Ausnahmen könnten allerdings für Beschäftigte ohne nahen Kundenkontakt gelten. 

Zudem präzisierte das Ministerium, welche Betriebe geöffnet werden dürfen:

  • Eine Öffnung gilt unabhängig davon, was sie ausschenken, also nur Getränke oder auch Speisen. 
  • Entscheidend sei, dass der Service am Tisch stattfinde - mit den notwendigen 1,5 Meter Abstand von Tisch zu Tisch. 
  • Clubs und Discos bleiben bis auf Weiteres geschlossen. 

Zuvor hatte es in einigen Kommunen Unklarheiten gegeben, ob Kneipen der Betrieb erlaubt ist. Daten der Gäste müssen überall registriert und mindestens vier Wochen lang aufgehoben werden, damit sie den Gesundheitsämtern auf Nachfrage bereitgestellt werden können, um Infektionsketten nachzuverfolgen.

Coronavirus in NRW: Museumstag findet digital statt

Update, 13.37 Uhr: Der Internationale Museumstag findet an diesem Sonntag (17. Mai) nach den wochenlangen Schließungen vieler NRW-Museen auch digital statt. Zwar hätten zahlreiche Häuser geöffnet, doch präsentierten sich viele auch im Internet und in den sozialen Medien, erklärten Vertreter der Veranstalter am Freitag. Rund hundert Museen in NRW beteiligen sich, das geht aus einer Übersicht des Deutschen Museumsbundes hervor.

Unter anderem bietet die Kunstsammlung NRW in Düsseldorf einen digitalen Rundgang durch ihre Ausstellung mit Bildern von Pablo Picasso. Die Kunsthalle Bielefeld zeigt Arbeiten von Antonius Höckelmann auch online: Katalog und Guide können dort aufgerufen werden. Das Diözesanmuseum in Paderborn ruft in Vorbereitung auf seine Rubens-Ausstellung dazu auf, in die Rolle des berühmten Malers Peter Paul Rubens zu schlüpfen und ein bestimmtes Porträt nachzustellen.

Die Museen waren wochenlang geschlossen, haben erst seit einigen Tagen wieder auf und konnten kein spezielles Programm entwickeln. Wegen der Abstandsvorschriften sind auch Führungen nicht erlaubt.

Update, 13.13 Uhr: Eine für den morgigen Samstag (16. Mai) in Köln geplante Demonstration gegen die Corona-Schutzmaßnahmen mit 1000 Teilnehmern ist abgesagt worden. Der Veranstalter, eine Privatperson, habe dies am Freitagmorgen mitgeteilt, sagte ein Polizeisprecher. 

Ursprünglich hatte der Veranstalter die Demo auf dem Roncalliplatz am Dom angemeldet. Eine Genehmigung durch die Polizei stand aber zunächst noch aus. In Essen und Dortmund wollen am Samstag nach Polizeiangaben mehrere hundert Menschen gegen die Corona-Auflagen demonstrieren.

Coronavirus in NRW: Nicht zum Stadion kommen!

Update, 12.46 Uhr: Fußballfans beider Vereine sollen nicht zum Stadion kommen, wenn am morgigen Samstag das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und FC Schalke stattfindet. Darum bittet die Bundespolizei, die im Ruhrgebiet präsent sein wird.

Update, 15.28 Uhr: Gegen die Corona-Schutzmaßnahmen sind für dieses Wochenende mehrere Demos in NRW angekündigt. Die Behörden haben daher heute noch einmal appelliert, den Mindestabstand einzuhalten und fürchten, dass Extremisten die Proteste für sich nutzen könnten.

Aufgrund der wegen des Coronavirus bestehenden Regeln und Verbote sind die Rahmenbedingungen auch beim Revierderby in Dortmund anders als gewöhnlich, wie die Bundespolizei am Freitag erinnerte.

Die Bundespolizei appelliert an die Vernunft der Fans, wird sich aber trotzdem auf die Spielbegegnung vorbereiten. Schon in den frühen Morgenstunden werden demnach Einsatzkräfte im Ruhrgebiet unterwegs sein und "Reisebewegungen an Bahnhöfen und Haltepunkten überwachen, die mit dem Revierderby im Zusammenhang stehen könnten".

Coronavirus in NRW: Auch Dr. Oetker hat zu kämpfen 

Update, 12.29 Uhr: Die Corona-Pandemie macht auch Dr. Oetker Sorgen. "Die zu erwartenden erheblichen konjunkturellen Auswirkungen der Corona-Krise werden auch uns als Hersteller von Nahrungsmitteln treffen", sagte am Freitag der Vorsitzende der Dr. Oetker-Geschäftsführung, Albert Christmann. Bereits Mitte März sei durch die coronabedingten Schließungen in der Gastronomie das Großverbraucher-Geschäft eingebrochen.

Andere Sortimente, wie das Dekor-Geschäft, verzeichneten ebenfalls Einbußen. Umsatzzuwächse im Pizza- und Nahrungsmittelgeschäft für den häuslichen Konsum in den vergangenen Wochen seien dagegen zumindest teilweise auf Bevorratung zurückzuführen. Die Ungewissheit über den weiteren Verlauf der Pandemie mache es aktuell sehr schwer, eine belastbare Prognose für den Verlauf des Geschäftsjahres zu geben, sagte Christmann.

Coronavirus in NRW: Freibäder dürfen wieder öffnen

Update, 15. Mai, 12.18 Uhr: Ab Mittwoch, 20. Mai, dürfen die Freibäder in NRW wieder öffnen, dennoch wird wegen der Corona-Auflagen kein normaler Schwimmbetrieb möglich sein. 

Wie die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) mitteilte, würde eine Begrenzung der Gästezahlen je nach Größe der Liege- und Wasserfläche gebraucht. Man warte weiter auf klare Vorgaben vom Land, kritisierte Geschäftsführer Christian Ochsenbauer am Freitag. Die DGfdB habe ihre eigenen Empfehlungen in einem Pandemieplan zusammengestellt, an denen sich nun viele Badbetreiber bei ihren Vorbereitungen ausrichteten. 

Schwimmbetrieb in Corona-Zeiten wird in NRW ungewöhnlich

Grob könne man demnach mit 500 bis 600 Gästen gleichzeitig in einem mittleren Freibad kalkulieren, mit 300 Besuchern bei einem kleineren Bad. 

Empfehlenswert sei laut Ochsenbauer aber, behutsam mit einer noch kleineren Zahl zu beginnen, um Erfahrungen zu sammeln. 

Coronavirus in NRW: Hygiene- und Infektionsschutzstandards stehen noch aus 

Für die Öffnung der Freibäder ab Mittwoch, 20, Mai, sollten die konkreten Hygiene- und Infektionsschutzstandards spätestens bis diesen Sonntag, 17. Mai, veröffentlicht werden, kündigte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums an. Es werde landesweit verbindliche Regeln geben. 

Die Gesundheits- oder Ordnungsämter vor Ort, zuständig für die Genehmigungen, könnten bei Bedarf weitergehende Regelungen treffen. Die Vorfreude auf Outdoor-Badespaß dürfte allerdings vielerorts getrübt werden. Denn nicht alle rund 340 Freibäder in NRW werden schon am 20. Mai wieder öffnen, sagte Ochsenbauer. 

Der Termin für die Öffnung der Freibäder sei kurzfristig genannt worden, einige Betreiber brauchten mehr zeitlichen Vorlauf.

Coronavirus in NRW: In Casinos kehrt wieder etwas Leben ein

Update, 12.12 Uhr: Alle Casinos der landeseigenen Westspiel-Gruppe haben am Freitag in NRW wieder geöffnet. Im Zuge der Coronaschutz-Regeln waren die Häuser Mitte März zunächst geschlossen worden. Erlaubt ist nun vorerst nur das Automatenspiel, wie das Unternehmen mitteilte.

Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, hat Westspiel dennoch rückwirkend zum 1. April Kurzarbeit angemeldet. Demnach hat der Aufsichtsrat inzwischen den Antrag abgesegnet, den die Geschäftsführung bereits vor Wochen einreichen wollte. In dem Gremium hatte es Streit über die Kurzarbeitspläne gegeben, da die Westspiel-Gruppe unter anderem über ein mehrere Millionen Euro großes Finanzpolster verfügt.

Laut einem Sprecher kehrt nun ein Teil der Mitarbeiter zurück, um den Casino-Betrieb eingeschränkt wieder aufzunehmen. Spieler müssen in den Häusern Mundschutz tragen und das Abstandsgebot beachten. Neben Desinfektionsspendern wurden laut Westspiel auch Schutzscheiben installiert und Markierung am Boden angebracht.

Coronavirus in NRW: Licht am Ende des Tunnels für Jugendherbergen 

Update, 11.50 Uhr: 140 von bundesweit 450 Jugendherbergen sollen in der kommenden Woche wieder den Betrieb aufnehmen. Das sagte ein Sprecher des Deutschen Jugendherbergswerks. Welche Jugendherbergen jetzt auch in NRW genau wieder an den Start gehen, steht noch nicht fest. Die Landesverbände müssen noch offene Fragen mit den jeweiligen Landesregierungen klären.

So ist noch unklar, in welchem Umfang die Gäste kommen dürfen. Ob die Zahl der belegten Zimmer reduziert werden muss oder die der Betten, ist dabei einer der offenen Fragen. Auch bei den Hygienekonzepten für die Anmeldung und in den Küchen gibt es aus Sicht der Jugendherbergen noch Klärungsbedarf.

Welche Jugendherbergen wieder Gäste empfangen, sei auch eine Kosten-Nutzen-Rechnung. "Die größeren Häuser in den größeren Städten, die mehr von den Touristen leben, können untern den eingeschränkten Bedingungen eher wieder öffnen. Für die kleineren Häuser im eher ländlichen Raum, die von Schulklassen oder Gruppen leben, lohne sich die Öffnung jetzt noch nicht. "Wann die Schüler wieder kommen, ist ja derzeit noch nicht absehbar", sagt Sprecher Justin Blum.

Coronavirus in NRW: Zuschuss für Anschaffung von Laptops 

Update, 10.46 Uhr: Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich am Freitagmorgen gemeinsam mit der Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz, der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), im Livestream zu Schulöffnungen und digitaler Ausstattung geäußert. Der Koalitionsausschuss hat kürzlich beschlossen, 500 Millionen Euro bereitzustellen, um bedürftigen Schülern ein mobiles Endgerät bereitzustellen.

Der von der großen Koalition vereinbarte Zuschuss von 150 Euro für bedürftige Schüler zur Anschaffung von Laptops oder Tablets soll nicht direkt an die Familien gehen. Die Geräte sollen stattdessen für die Schulen beschafft und von diesen an Schüler ausgeliehen werden.

"Die Geräte bleiben auch im Eigentum der Schule und können dadurch auch im Regelbetrieb von der Schule weiterhin genutzt werden", sagte Karliczek. Wer sie für die Schulen beschaffe, werde von Land zu Land unterschiedlich geregelt.

Union und SPD hatten wegen der Schulschließungen in der Corona-Krise vereinbart, eine halbe Milliarde Euro zusätzliche Hilfsgelder für bedürftige Schüler und Schulen bereitzustellen. Das "Sofortausstattungsprogramm" sollen die Schulen auch für die Erstellung von Online-Lehrangeboten nutzen.

Coronavirus in NRW: Sofortige digitale Ausstattung 

Karliczek rechne damit, dass man mit der Beschaffung der mobilen Endgeräte für die Schulen und Schülerin zwei bis drei Wochen "soweit wäre".

Bildungsexperten und Lehrerverbände hatten seit Beginn der Schulschließungen davor gewarnt, dass bestimmte Schüler abgehängt werden könnten, wenn zu Hause keine Geräte wie Laptops, PCs oder Tablets vorhanden seien oder wenn Eltern sie nicht genügend in der außergewöhnlichen Lernsituation unterstützten. Zwar wird in den Schulen jetzt allmählich der Lehrbetrieb wieder aufgenommen, an einen normalen Schulalltag mit allen Schülern ist wegen strenger Abstands- und Hygieneregeln aber voraussichtlich noch monatelang nicht zu denken.

Coronavirus in NRW: Deutschland in der Rezession 

Update, 10.12 Uhr: Deutschland ist im Zuge der Corona-Krise in eine Rezession gerutscht. Es ist der stärkste Rückgang seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009: Laut dem Statistischen Bundesamt hat die Corona-Pandemie die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Monaten des Jahres schwer getroffen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent eingebrochen. Obwohl die Ausbreitung des Coronavirus die Wirtschaftsleistung im Januar und Februar noch nicht wesentlich beeinträchtigte, ist dies demnach der stärkste Rückgang seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009.

"Stark rückläufig" waren im ersten Quartal laut Bundesamt die privaten Konsumausgaben. Auch die Investitionen in Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - nahmen demnach deutlich ab. Die Konsumausgaben des Staates und die Investitionen in Bauten hätten dagegen stabilisierend gewirkt und einen noch stärkeren Rückgang des BIP verhindert, erklärten die Statistiker.

Im Außenhandel gingen sowohl die Exporte als auch die Importe gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres kräftig zurück. Kaum Veränderungen gab es im ersten Quartal 2020 indes bei der Zahl der Erwerbstätigen: Die Wirtschaftsleistung wurde dem Bundesamt zufolge von rund 45 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht - 0,3 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Die Corona-Pandemie habe sich somit von Januar bis März "nur verhalten in der Zahl der Erwerbstätigen niedergeschlagen, auch weil Kurzarbeitende als Erwerbstätige zählen".

Coronavirus in NRW: Absturz der Wirtschaft wird noch dramatischer 

Ökonomen gehen davon aus, dass der Absturz im zweiten Quartal, als die Corona-Maßnahmen erst richtig durchschlugen, dramatisch ausfallen wird. "Der Tiefpunkt der Krise dürfte mit dem April jetzt zwar hinter uns liegen, der Anstieg wird sich aber nur allmählich vollziehen, und von Normalität kann noch für längere Zeit keine Rede sein", erläuterte jüngst Stefan Kooths, Konjunkturchef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft.

Volkswirte der Deutschen Bank rechnen im zweiten Vierteljahr mit einem BIP-Einbruch um 14 Prozent zum Vorquartal. Ökonomen der staatlichen Förderbank KfW sagen der deutschen Wirtschaft "einen langen Weg aus dem Corona-Tal" voraus.

Coronavirus in NRW: Westfleisch legt Konzept vor

Update, 9.37 Uhr: Zu dem am Donnerstag von Westfleisch eingereichten Hygienekonzept haben die Stadt der und Kreis Coesfeld einen Fragenkatalog an das Unternehmen geschickt. 

"Erst wenn wir ein nachvollziehbares Konzept haben, können wir beurteilen, ob das Unternehmen den Betrieb wiederaufnehmen kann", sagte Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann (CDU) laut einer Pressemitteilung aus der Nacht zum Freitag.

Bei Westfleisch in Coesfeld haben sich Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert

Coronavirus in NRW: Krise belastet NRW-Tourismus

Update, 9.30 Uhr: Wegen des Coronavirus und der damit verbundenen Krise sind die touristischen Übernachtungen im März in NRW um mehr als die Hälfte zurückgegangen. 

Das Statistische Bundesamt vermeldet, dass es knapp 2 Millionen weniger Übernachtungen als im März 2019 gab. Das ist entspricht einem Rückgang von knapp 2 Millionen.

Coronavirus in NRW: Reisen in Nachbarstaaten möglich - ohne anschließender Quarantäne 

Update, 15. Mai, 8.12 Uhr: Guten Morgen und willkommen zu unserem großen Coronavirus-NRW-Ticker. Die Quarantäne-Vorschrift für NRW-Rückkehrer ist seit Freitagmorgen aufgehoben. Ursprünglich mussten Personen, die nur für ein paar Tage in Nachbarstaaten verreisten, anschließend 14 Tage in Quarantäne. Das gilt seit 0 Uhr nicht mehr. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet spricht von einem "Zeichen für gute Nachbarschaft und mehr Europa".

Laschet, der sich für die Wiederbelebung des Tourismus über die Grenzen hinweg eingesetzt hatte, betont, dass in NRW die Grenzen zu Belgien und den Niederlanden zu keinem Zeitpunkt geschlossen gewesen seien. Es gehe auch darum, den Volkswirtschaften wieder auf die Beine zu helfen. "Dazu gehört mittelfristig auch, den grenzüberschreitenden Tourismus wieder zu ermöglichen. Das geht nur ohne Quarantäne-Vorschriften", sagte Laschet.

Coronavirus in NRW: Die bisherigen Entwicklungen im Überblick 

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in NRW bis einschließlich Donnerstag, 14. Mai, sind in diesem Newsblog zusammengefasst nachzulesen.

*wa.de, come-on.de, soester-anzeiger.de  und FR.de sind Teile des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © dpa/Mohssen Assanimoghaddam

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